
Auch wenn man am heutigen Tag, liebe Freunde, die gesamte Welt über die frohe Botschaft, dass Gott Vater seinen Messias Jesus Christus gesendet hat, der Heiland zu uns gekommen ist, predigt, so habe ich mich im heurigen Jahr zu einer anderen Predigt entschlossen. Oder sagen wir einmal die Information anders aufzubauen.
Den Text von Matthäus 13 in den Versen 24 bis 30 mit einfließen zu lassen. Ja die Botschaft vom Unkraut unter dem Weizen.
Matthäus 13, 24 Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. 25 Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. 26 Als nun die Halme wuchsen und Frucht brachten, da fand sich auch das Unkraut. 27 Da traten die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? 28 Er sprach zu ihnen: Das hat ein Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du also, dass wir hingehen und es ausjäten? 29 Er sprach: Nein, auf dass ihr nicht zugleich den Weizen mit ausrauft, wenn ihr das Unkraut ausjätet. 30 Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um die Erntezeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; aber den Weizen sammelt in meine Scheune.
Eine Stelle, die meiner Meinung nach zu Weihnachten viel zu selten erwähnt wird. Obwohl sie in der Weihnachtsgeschichte auch eine tragende Rolle spielt. Da schickt also Gott Vater 3 Weisen aus dem Morgenland einen Stern, welcher sie zum Messias bringen soll. Genau genommen etwas vollkommen Positives. Dieser Matthäus 2 in den Versen 1 bis 6.
Matthäus 2, 1 Da Jesus geboren war zu Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland[1] nach Jerusalem und sprachen: 2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten[2]. 3 Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem, 4 und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. 5 Und sie sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten: 6 »Und du, Bethlehem im Lande Juda, bist mitnichten die kleinste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.«
Und offenbar meinen es die Weisen Jesus auch durchaus gut. Denn sie folgen dem Stern. Bis zu dem Zeitpunkt, an welchem sie glauben, diesen nicht mehr zu brauchen. Also zu wissen, wohin die Reise geht. Sie an den Hof von Herodes eilen. An dem sie in der Folge den Kindermord von Bethlehem auslösen werden.
Und so ähnlich habe ich dies heuer auch erlebt. Einer, der mir glaubhaft versichterte, gerade in der Weihnachtszeit mit 3 Advendständen ein ganzes Bürohaus für Obdachlose sichern zu können. Ausgezeichnete Ideen für Projekte aufwies. Und die Meinung vertrat EUR 126.000,- vom Fond Soziales Wien für uns sichern zu können. Dinge, die ich nur zu gerne hörte, weil ich mir dachte: Mein Gott, was wir dann alles für Obdachlose tun können.
Bis sich herausstellte, dass all dies nicht wahr war. Wir auf einen Schwindler hereingefallen waren. Eben einen, der das Unkraut unter den Weizen warf. Oder wie Herodes, dass Wachstum des Positiven verhindern wollte.
Und ich glaube, so wird man es immer wieder erleben. Wir Menschen planen Positives. Und Gott wird unsere Werke auch segnen. Nur: Erlebt man nicht immer wieder auch Überfälle vom Bösen Feind?
Was glaubst Du?



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