Aufforderung zur Christenverfolgung?

Genau genommen, liebe Freunde, ist es überraschend, wenn sich Paulus im Philipperbrief Kapitel 3 in den Versen 1 bis 10 zum Pharisäertum bekennt.

Phil 3, 1 Weiter, meine Brüder und Schwestern: Freut euch in dem Herrn! Dass ich euch immer dasselbe schreibe, verdrießt mich nicht und macht euch umso gewisser. 2 Nehmt euch in Acht vor den Hunden, nehmt euch in Acht vor den böswilligen Arbeitern, nehmt euch in Acht vor der Zerschneidung[1]! 3 Denn wir sind die Beschneidung, die wir im Geist Gottes dienen und uns Christi Jesu rühmen und uns nicht verlassen auf Fleisch[2], 4 obwohl ich meine Zuversicht auch aufs Fleisch setzen könnte. Wenn ein anderer meint, er könne sich aufs Fleisch verlassen, so könnte ich es viel mehr, 5 der ich am achten Tag beschnitten bin, aus dem Volk Israel, vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer, 6 nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, untadelig gewesen. 7 Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. 8 Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, auf dass ich Christus gewinne 9 und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott kommt durch den Glauben. 10 Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden, 11 damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten.

Insbesondere, da ja Jesus ein Leben lang mit den Pharisäern eher gestritten hat. Paulus also ganz klar erklärt, zu der Gruppe gehört zu haben, die gegen Jesus gestanden war. Und dennoch hierauf den Glauben der Philipper einfordert.

Hier im Philipperbrief geht Paulus aber noch einen Schritt weiter. Weil er darauf hinweist, dass wir uns nicht auf den Menschen verlassen sollen, also das Fleischliche, sondern auf den Geist Gottes alleine. Und das er vor den böswilligen Arbeitern warne, welche nur die Beschneidung lehren.

Begründen tut er dies damit, dass ihn die Pharisäer dazu aufgefordert hätten die Christengemeinde zu verfolgen. Und auch das erleben wir heute immer wieder. Dann nämlich, wenn angeblich Gläubige dazu auffordern, dass man doch die Living hands verfolgen solle. Den Menschen, um kein schlechtes Gewissen zu bekommen, einredet, dass dies doch gar kein richtiger Pastor wäre. Oder er wäre vollkommen alleine. Oder, oder, oder.

Das da über 36.000 Mitglieder auf dem Forum stehen, ist hierbei ja irrelevant. Das sind doch so wenige, dass man dies einfach ignorieren könne. Also wohl an, lasst uns die Living hands verfolgen.

Glaubst Du nicht?

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About OM-Pastor Hans-Georg Peitl

.) Herausgeber des Liberalen Boten .) ist Bundesvorsitzender der Plattform Obdachlose (PO) .) Präsident des Plattform Obdachlose - Presseclubs (POP) .) Seniorpastor der Living hands .) Rektor des Instituts Für Christliche Forschung (IFCF) Sitz: Haskovo/Bulgarien .) Autor zahlreicher Freimaurer-Bücher
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