
Es ist immer wieder überraschend, liebe Freunde, wenn uns angeblich gläubige Menschen erzählen, dass Jesus gleichzeitig auch der Vater ist, weil es doch zahlreiche Bibelstellen gibt, in denen Jesus sich vom Vater deutlich abhebt. So zum Beispiel auch im Johannesevangelium im Kapitel 15, in den Versen 1 bis 8.
Johannes 15,1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. 2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. 3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. 4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. 7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.
Dort deklariert sich Jesus selbst als der Weinstock, an dem wir als Reben hängen, während dem er deklariert, dass Gott Vater der Weingärtner wäre. Der also, der den Weinstock als Gesamtes zurechtstutzt. So das auch Jesus unter die Schere des Vaters fällt.
Und ähnliches erfahren wir auch schon, als Jesus ein Kind war und lernte:
Lk 2,52 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
Das ihm der Vater den Weg zeigte. Den Weg, den Jesus nunmehr von uns zum Vater verkörpert.
Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Glaubst Du nicht?



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