
Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn wir im Lukasevangelium im Kapitel 23 in den Versen 26 bis 30 lesen, dass die Römer Simon von Kyrene ergriffen, der das Kreuz Jesu tragen durfte. Weil man sich fragen könnte: Was zeichnete diesen von der großen Menge aus, die Jesu Kreuzigung miterlebten.
Lukas 23,26 Und als sie ihn abführten, ergriffen sie einen, Simon von Kyrene, der vom Feld kam, und legten das Kreuz auf ihn, dass er’s Jesus nachtrüge. 27 Es folgte ihm aber eine große Volksmenge und viele Frauen, die klagten und beweinten ihn. 28 Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: Ihr Töchter von Jerusalem, weint nicht über mich, sondern weint über euch selbst und über eure Kinder. 29 Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in der man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brüste, die nicht genährt haben! 30 Dann werden sie anfangen zu sagen zu den Bergen: Fallt über uns!, und zu den Hügeln: Bedeckt uns! 31 Denn wenn man das tut am grünen Holz, was wird am dürren werden?
Oder waren das gar nicht so viele, die Jesus Kreuzigung begleiteten, war die Straße Menschen leer, so das man letztlich nur Simon nehmen konnte.
Auch heute ist es denkbar, dass wir zu einem bestimmten Zeitpunkt aus irgendwelchen Gründen an einem bestimmten Ort sind. Wir daher Dinge miterleben, die wir nicht erlebt hätten, wären wir nicht gerade zu diesem Zeitpunkt an diesem Schauplatz aufgetaucht.
So wie sich Simon von Kyrene gefragt haben wird, wie denn nun er zu dieser zweifelhaften Ehre gekommen ist.
Können sich aber auch, wir sehen es an der neuen Bundesregierung, Karten in Minuten verändern. So das man nie genau weiß was kommt.
Glaubst Du nicht?



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