Genau genommen ist es überraschend, liebe Freunde, was wir hier im Lukasevangelium im Kapitel 22 in den Versen 54 bis 63 lesen. Nämlich das Petrus Jesus verleugnet. Und das obwohl er genau genommen all das gesehen hat was Jesus tat.
Lukas 22,54 Sie ergriffen ihn aber und führten ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus aber folgte von ferne. 55 Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich mitten unter sie. 56 Da sah ihn eine Magd im Licht sitzen und sah ihn genau an und sprach: Dieser war auch mit ihm. 57 Er aber leugnete und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht. 58 Und nach einer kleinen Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch einer von denen. Petrus aber sprach: Mensch, ich bin’s nicht. 59 Und nach einer Weile, etwa nach einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrhaftig, dieser war auch mit ihm; denn er ist auch ein Galiläer. 60 Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, während er noch redete, krähte der Hahn. 61 Und der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. 62 Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
Petrus hat all die Wunder die Jesus tat, gesehen. Er hat erlebt, wie Jesus seine eigene Schwiegermutter heilte. Wie Lazarus auferweckt wurde. Er weiß also, dass Jesus selbst über den Tod siegreich geblieben ist.
Und obwohl er das alles weiß und erlebt hat, traut er sich nicht, zu Jesus zu stehen, während dem Pilatus Jesus verhört. Ein Pilatus, der Jesus selbst für unschuldig hält.
Eine Bibelstelle also der tiefsten Abgründe der Evangelien.
Was Petrus wohl dazu veranlasste so zu handeln?
Was glaubst Du?




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