
Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn wir im Lukasevangelium im Kapitel 12 in den Versen 13 bis 15 lesen, dass Jesus sich selbst nicht als Erbschlichter sieht. Weil man doch davon ausgehen sollte, dass man sich in so einem Fall an den König wenden kann.
Lukas 12,13 Es sprach aber einer aus dem Volk zu ihm: Meister, sage meinem Bruder, dass er mit mir das Erbe teile. 14 Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Schlichter über euch gesetzt? 15 Und er sprach zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat.
Und noch überraschender ist, dass es sich bei diesem Bittsteller um einen Mann aus dem Volk gehandelt hat. Also des Volkes, dessen König genau genommen Jesus war.
Eine Stelle, in welcher es vollkommen unklar ist, warum er hier kein Machtwort ergreift. Weil ja der Bittsteller nur darum ersucht, dass der König mit seinem Bruder reden soll. Diesem klarmachen, dass man ein Erbe teilt.
Etwas das Jesus als Habgier deklariert. Womit man sich fragt: Welche Form von Erbe schwebte eigentlich Jesus vor?
Denn immerhin erklärt er uns, alle Erben Gottes zu sein.
Röm 8,17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, da wir ja mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm zur Herrlichkeit erhoben werden.
Womit wir das Erbe wohl wiederum werden Teilen müssen.
Glaubst Du nicht?



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