Es ist überraschend, liebe Freunde, dass der unehrliche Verwalter im Lukasevangelium im Kapitel 16 den Versen 1 bis 13 gar nicht erst versucht zu leugnen. Ein Verwalter der beschuldigt wird, das Vermögen Gottes zu verbrauchen und dies offen zugibt. Nur noch überlegt, wie er weiter agieren kann.
Und ebenso überraschend, dass der Gutsherr gar nicht erst überprüft, ob wirklich Geld unterschlagen wird. Sondern da ein Vorwurf im Raum steht. Und weil da ein Vorwurf im Raum steht, ohne jegliche Prüfung eine Entlassung erfolgt.
Etwas, dass dann den Verwalter veranlasst, den einzelnen Schuldnern Vorteile zu verschaffen. Weil er zwar immer auf deren Vorteil sah, aber dies nunmehr nicht mehr weiter kann.
Und Jesus? Er lobt hier den Teufel. Meint, dass dieser hier richtig gehandelt habe. Was wohl bedeutet: Würde er selbst in Ungnade fallen, so täte er wohl das selbe.
Das genau aber ist für uns Christen oft unverständlich. Weil für uns Gott grundsätzlich gut, der Teufel aber nur abgrundtief böse ist. Grund warum wir den Teufel so schwer erkennen. Weil nun ja: Der eben gar nicht so böse ist. Sondern sich nur über Gott erhebt.
Ist unsere Sichtweise des Teufels daher eigentlich falsch? Würden auch wir den Teufel auf die Seife steigen?
Was meinst Du?
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