Gehet hin in alle Welt – aber wer trägt die Botschaft weiter?

Einmal ehrlich, liebe Geschwister und Freunde: Kann das sein?

Heute haben wir mit unserem Projekt Suno Lingens – einer Zusammenarbeit von Mensch und KI – das 180. Album veröffentlicht. Damit gehören wir zu den Musikprojekten mit den meisten Alben aus Österreich. Wir haben sozusagen digitale Netze ausgeworfen, wie es damals die Fischer am See Genezareth taten.

Und trotzdem kennen uns die meisten Menschen nicht.

Nicht, weil die Musik oder die Botschaft dahinter schlecht wäre. Sondern weil sie unentdeckt bleibt.

Der Ablauf ist heute eigentlich ganz einfach, fast schon ein modernes Wunder der Technik: Man schreibt den Text, entwickelt die Melodie und die Gitarrenriffs, arrangiert den Song mit Suno AI, gestaltet das Cover mit ChatGPT und veröffentlicht das Album über Amuse. Von dort geht es hinaus in die ganze digitale Welt: zu Apple Music, Spotify, SoundCloud, AudioMack, Boomplay und vielen weiteren Plattformen.

Doch genau dort beginnt das eigentliche Problem.

Die Musik ist zwar „in alle Welt“ hinausgesendet – aber niemand weiß, dass es sie gibt. Denn wenn niemand den Menschen erzählt, dass sie nach Suno Lingens suchen sollen, bleibt das Album einfach stumm zwischen Millionen anderer Veröffentlichungen stehen. Es ist wie ein Licht, das man unter den Scheffel stellt.

Der Missionsbefehl Jesu lautete: „Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur.“ Er sagte nicht: „Stellt es online und wartet ab.“ Der Auftrag lebt vom persönlichen Zeugnis.

Deshalb brauchen wir heute nicht bessere KI. Wir brauchen Menschen.

  • Menschen, die Radiostationen kontaktieren.
  • Menschen, die Pressearbeit machen.
  • Menschen, die Flyer verteilen und von Mund zu Ohr davon berichten.
  • Menschen, die dieses Projekt und seine Botschaft bekannt machen.

Die KI kann Musik arrangieren. Aber sie kann keine Gemeinschaft stiften, keine Beziehungen aufbauen und keine Herzen persönlich erreichen. Das eigentliche Problem ist deshalb nicht die Technik. Das eigentliche Problem ist der Mangel an Arbeiterinnen und Arbeitern im Weinberg, die das Projekt aktiv nach außen tragen.

Wie seht ihr das? Braucht moderne Verkündigung wieder mehr echte, menschliche Handarbeit?

Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

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About OM-Pastor Hans-Georg Peitl

.) Herausgeber des Liberalen Boten .) ist Bundesvorsitzender der Plattform Obdachlose (PO) .) Präsident des Plattform Obdachlose - Presseclubs (POP) .) Seniorpastor der Living hands .) Rektor des Instituts Für Christliche Forschung (IFCF) Sitz: Haskovo/Bulgarien .) Autor zahlreicher Freimaurer-Bücher
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