„Warum ich mich eigentlich nicht gegen die Vorwürfe des Mannes wehren würde, der mir seid einigen Tagen im Facebook vorwirft, dass ich verrückt wäre?“ hat mich am heutigen Tag ein alter Facebook-Freund gefragt und dürfte über meine Antwort: „Weil er Recht hat. Und das ist auch ganz gut so.“ überrascht gewesen sein.
Denn: Diese Welt gehört den Verrückten.
Oder wollen Sie mir erklären, dass sie es für normal einstufen, wenn Jesus in dem Moment, in dem man ihn zum König krönen möchte lieber in den Tempel eilt, um dort die Geldwechsler zu vertreiben. Wissend, was darauf folgen kann oder muss.
Christoph Columbus trotz der Ansicht der Welt, dass er dort über einen Wasserfall fällt, immer weiter in den Westen segelt.
Oder: Wenn Gandhi so lange in den Hungerstreik tritt, bis die Briten Indien verlassen.
Martin Luther King, der schwarze Bürgerrechtskämpfer, trotz der Warnung, dass auf ihn geschossen werden würde, sich auf das Potest vor dem weissen Haus stellt.
Oder John F. Kennedy so lange der amerikanischen Waffenlobby standhaft bleibt, bis man ihn in Dallas erschiesst.
Nur eine kleine Auswahl von Verrückten, welche diese Welt mitgestalteten.
Und glauben Sie mir, ich möchte nicht einen von ihnen missen.
Verstehen Sie mich jetzt, warum ich nicht unglücklich bin?
Eben.



Jeder Bürger – egal welcher Nation – sollte sich das Zitat von Antoine de Saint-Exupery verinnerlichen und zu Herzen nehmen:
Wenn die Menschen Gottlos werden!
Sind Regierungen ratlos
Lügen grenzenlos
Schulden zahllos
Besprechungen ergebnislos
Aufklärungen hirnlos
Politiker charakterlos
Christen gebetslos
Kirchen kraftlos
Völker friedlos
Sitten zügellos
Mode schamlos
Verbrechen masslos
Konferenzen endlos
Aussichten trostlos.