Auf eine gesicherte Zukunft

Hallo,

Der kleine Maxi fragt den Papa, weil er nachdenkt was er einmal werden soll.

Was für seine Zukunft Sinn macht und weil der Vater gerade Zeit hat:

Papa, du bist traurig, weil du arbeitslos bist. Ja ich war mit Leib und Seele Buchbinder. Meine Firma ist dann nach Rumänien gegangen. Dort sind die Arbeitsplätze billiger. Zuerst habens uns versprochen, wir kommen mit. Doch dann war es nur für die Zeit, um diese billigeren Mitarbeiter einzuschulen.
Papa, jetzt muss die Mutti dadurch mehr arbeiten. Ja, Gott sei Dank macht sie dies. Und kann dies. Aber dadurch geht die Mutti auch wenn sie krank ist in die Arbeit. Denn immer hört sie: Genug EU-Bürger warten schon. Und die sind billiger.- „Chef, ich machen billiger“
Papa, Opa war ja Schuhmacher Ja, der hat Schuhe repariert. Aber heute ist das ganz anders. Die billigen Schuhe aus China und Indien wirft man weg, wenn diese kaputt sind.
Papa, Omi war Schneiderin Ja, die hat Kleider und Blusen genäht. Die Firma hat aber zugesperrt, weil sie der ausländischen Konkurrenz nicht standhalten konnte. Omi hat früher in Pension gehen können, aber dadurch hat sie viel weniger, als sie dachte. Denn wenn man früher in Pension geht, werden Punkte abgezogen.
Papa, ist das nicht unfair? Ja, aber das ist einmal das Leben.
Papa, der andere Opa war in einem kleinen Bahnhof, Fahrkartenverkäufer Ja, aber heute machen dies die Automaten. Die bringen wohl Arbeitsplätze, wo sie gebaut werden. Aber hier bei uns?
Papa, die andere Oma, war Modistin, sogar mit eigenem Geschäft Ja, aber die Zeit u. Mode hat sich geändert. Früher trugen viele Leute Hüte. Heute nur noch sehr wenige. Daher musste sie auch zusperren. Aber dadurch konnte sie auch auf Dich aufpassen, wenn Mutti zur Arbeit ging.
Papa, aber was soll ich dann für einen Beruf lernen?Ich will nicht länger zur Schule gehen.  Ich will einen Handwerksberuf erlernen. Aber welchen? Denn der sollte auch Spaß machen.Papa, hat Dir Dein Beruf Spaß gemacht? Ja, ich arbeitete mit Begeisterung. Dafür war ich auch nie müde, wenn ich von der Arbeit heimgekommen bin. Es war wie mein Hobby. Deshalb bin ich auch mit der Firma mitgegangen. Dachte ich kann bis zur Pension dort arbeiten. Aber nach einem Jahr, wie alle die neuen billigeren Kräfte es halbwegs konnten, wurde ich nicht mehr gebraucht.
Papa, bist Du aus diesem Grund krank geworden. Was soll ich dann lernen? Ja, denn ich fühlte mich unnötig, hatte ein schlechtes Gewissen, meiner Frau gegenüber, weil ich eigentlich mehr für die Familie tun wollte, ausser Garten pflegen. Aber was Du lernen kannst, damit Du auch Dein Auskommen hast, ist eine gute Frage. Wir gehen einmal zu den nächsten Infotagen. Vielleicht erfahren wir dort was.

Eure
riki

Anmerkung der Redaktion: Für uns Obdachlose in der Politik wäre es kein Problem, wenn Berufssparten wegfallen, weil auf dem Patentamt im Rahmen der Gemeinnützigen Industrie immer genug zu tun wäre. Schade nur, dass dies die Regierung einfach ignoriert!

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About OM-Pastor Hans-Georg Peitl

.) Herausgeber des Liberalen Boten .) ist Bundesvorsitzender der Plattform Obdachlose (PO) .) Präsident des Plattform Obdachlose - Presseclubs (POP) .) Seniorpastor der Living hands .) Rektor des Instituts Für Christliche Forschung (IFCF) Sitz: Haskovo/Bulgarien .) Autor zahlreicher Freimaurer-Bücher
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