Hallo Hans-Georg,
während die Corona-Pandemie für viele Menschen existenzbedrohend ist, versuchen manche Konzerne, Profit aus der Krise zu schlagen.
Ein Beispiel ist KTM: Das Unternehmen hat um staatliche Unterstützung angesucht, wollte aber trotzdem Gewinne in Form von Dividenden an die Aktionär_innen ausschütten.
Pikantes Detail:
KTM-Chef Stefan Pierer hätte sich als Hauptaktionär damit selbst 4 Millionen Euro ausgezahlt.
Nach öffentlichem Druck hat KTM jetzt einen Rückzieher gemacht [1].
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck hat bisher nur eine Empfehlung an Unternehmen ausgesprochen, auf die Ausschüttung von Dividenden zu verzichten [2].
Das ist nicht genug.
Wir fordern eine klare Regelung:
Großunternehmen, die jetzt Hilfe aus Steuergeld anfordern, dürfen keine Gewinne in Form von Dividenden ausschütten! 💰
✍️ Schon morgen wird ein entsprechender Antrag im Parlament eingebracht.
Hilf jetzt mit die Wirtschaftsministerin zu überzeugen, dass es dringend eine Regelung braucht und unterzeichne jetzt unseren Eil-Appell, jede Stimme zählt!
Danke und liebe Grüße,
Philine (für das #aufstehn-Team)
Quellen:
[1] DiePresse.com, 01.04.2020: Rückzieher von Stefan Pierer: Doch keine Dividende für 2019
DerStandard.at, 01.04.2020: KTM und Corona: Industriepolitik
[2] TT.com: Schramböck zu Coronavirus: „Datum zur Lockerung zu nennen, ist unseriös“


