Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn uns Paulus im Galaterbrief im Kapitel 5 im Vers 4 mitteilt, dass wir Christus verloren haben, wenn wir durch das Gesetz gerecht werden wollen, weil es doch Jesus war, der uns erklärte, dass das Gesetz durch ihn nicht aufgehoben würde:
Matthäus 5,17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. 20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
Und beinahe schaut es so aus, als würde sich Jesus als das Gesetz sehen.
Lk 24,44 Er sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muss alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose und in den Propheten und Psalmen.
Ein Gesetz, dass schließlich in einem einzigen Vers mündet.
Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«
Das also, was sich da in der Gesellschaft Jesu abspielt, ist eine Entwicklung der Vereinfachung des Gesetzes. Bis letztlich nur noch die Nächstenliebe und das Trachten nach dem Reich Gottes verbliebt.
Ein Gesetz, dass wir heute zwar noch immer schwer aber doch leben könnten.
Glaubst Du nicht?




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