Der verlorene Sohn!

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Es ist überraschend, liebe Freunde, was wir da im Gleichnis vom verlorenen Sohn im Lukasevangelium im Kapitel 15 in den Versen 29 bis 32 finden. Nämlich das der ältere Sohn der nie ein Gesetz übertrat und beim Vater geblieben war, sich darüber beschwerte. Darüber beschwerte, dass dieser nie etwas für ihn getan hätte.

Lukas 15, 29 Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. 30 Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet. 31 Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein. 32 Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein;[1] denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden. 

Während der jüngere Sohn, der einfach gemacht hat, was ihm gefiel, nunmehr vom Vater gefeiert wird. Etwas das den älteren Sohn erbost.

Handelt es sich bei diesem Gleichnis um eine Episode aus dem Leben Jesu? Oder ist es eine Vorwegnahme des Streits der Juden mit den Christen?

Überraschend, dass Jesus dieses Gleichnis zu stehen lässt. Weil er hier ja selbst in Frage stellt, ob es klug ist, alle Gesetze einzuhalten. Er es für wiederbelebend erachtet, eigene Wege zu suchen.

Glaubst Du nicht?

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About OM-Pastor Hans-Georg Peitl

.) Herausgeber des Liberalen Boten .) ist Bundesvorsitzender der Plattform Obdachlose (PO) .) Präsident des Plattform Obdachlose - Presseclubs (POP) .) Seniorpastor der Living hands .) Rektor des Instituts Für Christliche Forschung (IFCF) Sitz: Haskovo/Bulgarien .) Autor zahlreicher Freimaurer-Bücher
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