
Es ist überraschend, liebe Freunde, dass uns die Apostelgeschichte im Kapitel 9 in den Versen 1 bis 3 aufzeigt, dass es Paulus nicht nur um die Christen in Jerusalem ging. Nein, er die Christen auch nach Damaskus verfolgen wollte.
Apg 9,1 Saulus wütete immer noch mit Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn. Er ging zum Hohenpriester 2 und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damaskus, um die Anhänger des (neuen) Weges, Männer und Frauen, die er dort finde, zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen. 3 Unterwegs aber, als er sich bereits Damaskus näherte, geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte.
Es geht also Saulus gar nicht um Probleme, welche die Christen in Jerusalem aufwerfen. So könnte man dies aus der Apostelgeschichte ebenso lesen. Sondern um die Vernichtung des gesamten Christentums.
Und ähnlich muss dies wohl Kaiser Claudius gesehen haben, als er 49 n.Chr. alle Juden aus der Stadt Rom vertreibt. Auch ihm es unmöglich zu sein scheint, deren Lehren zu tolerieren.
Die Geschichte der mosaischen Religionen ist eine Geschichte von immer neuerlich erfolgter Verfolgung. Bis hinein in den heutigen Tag. Eine Zeit, in welcher man sich nicht im Klaren ist, ob man nun aus antisemitischen Gründen eigentlich gegen Juden oder wie bisher gegen Muslime sein soll.
Ein Problem aber, dass bis heute aktiv geblieben ist. Bereits aber mit Saulus, dem späteren Paulus begann.
Glaubst Du nicht?



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