
Es ist überraschend, liebe Freunde, warum die Pharisäer im Markusevangelium im Kapitel 2 in den Versen 23 und 24 zwar die Frage nach dem Sabbat stellen, nicht aber danach fragen, wen da Jesu Jünger eigentlich beklauen.
Markus 2,23 Und es begab sich, dass er am Sabbat durch die Kornfelder ging, und seine Jünger fingen an, während sie gingen, Ähren auszuraufen. 24 Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Sieh doch! Warum tun deine Jünger am Sabbat, was nicht erlaubt ist? 25 Und er sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen, was David tat, da er Mangel hatte und ihn hungerte, ihn und die bei ihm waren: 26 wie er ging in das Haus Gottes zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar und aß die Schaubrote, die niemand essen darf als die Priester, und gab sie auch denen, die bei ihm waren? 27 Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen. 28 So ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.
Es scheint also für beide Seiten normal zu sein, dass Jesu Jünger durch dieses Kornfeld gehen können und dort Ähren abreißen.
So das man sich fragen könnte:
Wem eigentlich gehörte dieses Kornfeld?
Und warum rissen die Jünger diese Ähren vor den Augen der Pharisäer ab. Fühlten sich durch diese nicht gestört. Wie war das Verhältnis der Jünger zu den Pharisäern wirklich? Ausreichend um vor deren Augen zu klauen?
Was meinst Du?



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