
Genau genommen, liebe Freunde, besagt diese Anfrage von Johannes dem Täufer an Jesus Christus im Lukasevangelium im Kapitel 7 in den Versen 18 bis 20 noch deutlich mehr, als dies bei normalen Predigten über dieses Thema berichtet wird.
Lukas 7,18 Und die Jünger des Johannes verkündeten ihm das alles. Und Johannes rief zwei seiner Jünger zu sich 19 und sandte sie zum Herrn und ließ ihm sagen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? 20 Als aber die Männer zu ihm kamen, sprachen sie: Johannes der Täufer hat uns zu dir gesandt und lässt dir sagen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? 21 Zu der Stunde machte Jesus viele gesund von Krankheiten und Plagen und bösen Geistern, und vielen Blinden schenkte er das Augenlicht. 22 Und er antwortete und sprach zu ihnen: Geht und verkündet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, Armen wird das Evangelium gepredigt; 23 und selig ist, wer sich nicht ärgert an mir.
Das was hierbei nämlich meist ignoriert wird, ist:
Das Johannes von seinen Jüngern bereits einen Bericht erhielt, was Jesus tat. Sprich: Jesus sagt Johannes mit seiner Antwort genau genommen nichts Neues.
Es zeigt aber auch, dass Jesus permanent unter der Beobachtung von Johannes dem Täufer stand. Der hier, wissend was Jesus tut, die Anfrage stellt, ob man auf einen anderen warten müsste.
In Wahrheit also mit dem Handeln Jesu nicht einverstanden war.
Glaubst Du nicht?



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