Es ist kein Wunder, dass die ersten Christen ihren Glauben „den neuen Weg“ nannten. Es war ein Weg, der Gottes Gebote nicht mehr nur buchstäblich verstand, sondern sie im Licht der Nächstenliebe auslegte.
In der Apostelgeschichte lesen wir:
„Wir haben erkannt, dass dieser Mann Unruhe stiftet unter allen Juden auf der ganzen Welt und ein Anführer der Sekte der Nazarener ist.“
(Apostelgeschichte 24,5)
Weil diese Botschaft neu war, wurden die Jünger verfolgt. Nicht, weil sie Gewalt predigten, sondern weil sie Gewohntes infrage stellten.
Heute sieht Verfolgung oft anders aus. Sie geschieht häufig nicht mehr mit Gewalt, sondern durch Schweigen, Ignorieren oder Ausgrenzen.
Auch die KI-Musik erlebt derzeit eine Form dieser Ausgrenzung. Sie ist bei der AKM derzeit nicht schützbar und findet auf Veranstaltungen wie dem Donauinselfest bislang keinen sichtbaren Platz – obwohl dieses für sich in Anspruch nimmt, alle Musikrichtungen zu vertreten.
Der neue Weg war nie der bequemste Weg. Fortschritt beginnt oft dort, wo Menschen bereit sind, Neues zuzulassen und darüber ins Gespräch zu kommen.
Wie siehst du das?
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