„Die Füchse haben Gruben, die Vögel haben Nester, aber der Menschensohn hat keinen Platz, wo er sein Haupt hinlegen kann.“
Dieser alte Satz beschreibt eine tiefe Wahrheit über die Schöpfung und unsere Gesellschaft. Jahwe hat eine Welt geschaffen, in der selbst für die Tiere gesorgt ist – sie haben ihren festen Platz, Schutz und eine Heimat. Doch ausgerechnet der Mensch, das Ebenbild Gottes, wird immer wieder an den Rand gedrängt, entrechtet und heimatlos gemacht.
Wenn heute Menschen auf der Straße landen, ist das kein Naturgesetz. Es ist das Ergebnis einer Gesellschaft, die wegschaut. Viele glauben immer noch, Obdachlosigkeit sei selbstverschuldet. Sie sagen: „Geh doch arbeiten.“ Doch sie sehen nicht die Krisen, die Einsamkeit oder die psychischen Belastungen, die der Obdachlosigkeit oft vorausgehen. Sucht und Absturz sind meistens die Folge der Straße, nicht die Ursache.
Jahwe fordert Gerechtigkeit, Würde und den Schutz der Schwachen. Deshalb ist unsere politische und kreative Arbeit so wichtig. Wir produzieren jeden Tag Filme, schreiben Texte, machen Musik und reichen Petitionen ein. Wir tun das nicht, weil wir bemitleidet werden wollen, sondern weil wir für die Bürgerrechte aller kämpfen. Niemand darf seine Rechte und seine Würde verlieren, nur weil er in eine Lebenskrise gerät.
Es geht nicht darum, ob man selbst aktuell obdachlos ist oder nicht. Es geht darum, gemeinsam dafür einzustehen, dass jeder Mensch in dieser Schöpfung einen sicheren Platz zum Leben hat.
Wie seht Ihr das? Bedeutet Glaube und Gerechtigkeit für Euch auch, für die Rechte der Ausgegrenzten einzustehen?
Erzählt uns Eure Meinung in den Kommentaren.




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