KI im Sinne Gottes

Auch heute habe ich wieder gelesen, dass Bill Gates vor den Gefahren der KI warnt. Ganz ehrlich: Ich tue mir mit solchen Warnungen schwer, wenn dabei die Verantwortung des Menschen aus dem Blick gerät.

Im Kolosserbrief heißt es:

„Denn in ihm wurde alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.“
Kolosser 1,16

Als Christ glaube ich, dass auch die Fähigkeiten, mit denen Menschen Neues entwickeln, ihren Ursprung in Gottes Schöpfung haben. Deshalb möchte ich bei einer neuen Technik zuerst fragen: Wozu können wir sie zum Guten einsetzen?

Das bedeutet nicht, dass alles gut ist, was Menschen damit tun. Ein Werkzeug kann helfen oder Schaden anrichten. Die Verantwortung dafür tragen diejenigen, die es entwickeln und gebrauchen.

So sehe ich auch die KI. Sie kann Menschen beim Lernen, beim Verstehen und bei der Arbeit unterstützen. Sie kann aber ebenso für Täuschung oder Gewalt missbraucht werden. Wer vor diesem Missbrauch warnt, hat einen wichtigen Punkt. Wer dabei die KI selbst zum Schuldigen macht, übersieht den Menschen, der über ihren Einsatz entscheidet.

Für mich lautet die christliche Frage deshalb nicht: „Ist KI gut oder böse?“ Sie lautet: Wie setzen wir unsere Fähigkeiten ein – im Sinne Gottes und zum Wohl unserer Mitmenschen oder gegen sie?

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About OM-Pastor Hans-Georg Peitl

.) Herausgeber des Liberalen Boten .) ist Bundesvorsitzender der Plattform Obdachlose (PO) .) Präsident des Plattform Obdachlose - Presseclubs (POP) .) Seniorpastor der Living hands .) Rektor des Instituts Für Christliche Forschung (IFCF) Sitz: Haskovo/Bulgarien .) Autor zahlreicher Freimaurer-Bücher
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