Und Saulus tobte

Was mag diesen Saulus eigentlich so sehr verärgert haben? Das frage ich mich seit vielen Jahren. Was brachte ihn dazu, die Anhänger Jesu mit solcher Entschlossenheit zu verfolgen?

Es genügte ihm nicht, gegen die Gemeinde in Jerusalem vorzugehen. Als die Gläubigen von dort vertrieben waren, wollte er auch anderswo nach ihnen suchen.

Dabei war Saulus ein gläubiger Mann. Ein Pharisäer, der es mit seinem Glauben ernst nahm. Später bezeichnete er sich auch als römischen Bürger.

Was also trieb ihn an? Warum nahm er sich die Zeit, von Haus zu Haus zu gehen, Menschen gefangen nehmen zu lassen und schließlich sogar nach Damaskus zu reisen?

Vielleicht war Saulus so überzeugt davon, im Recht zu sein, dass er nicht mehr fragte, was er den Menschen antat. Er sah eine Gefahr für seinen Glauben, wo Gott längst etwas Neues begonnen hatte.

Und genau das beschäftigt mich: Wie leicht kann ein Mensch für Gott kämpfen wollen und dabei übersehen, dass er gegen Gottes Wirken kämpft?

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About OM-Pastor Hans-Georg Peitl

.) Herausgeber des Liberalen Boten .) ist Bundesvorsitzender der Plattform Obdachlose (PO) .) Präsident des Plattform Obdachlose - Presseclubs (POP) .) Seniorpastor der Living hands .) Rektor des Instituts Für Christliche Forschung (IFCF) Sitz: Haskovo/Bulgarien .) Autor zahlreicher Freimaurer-Bücher
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