🚠 Der Traum von der Seilbahn – Und warum wir am Boden bleiben müssen

Viele unserer Freundinnen und Freunde haben mit uns gehofft und sich darauf gefreut, dass wir mit einer Petition für eine Seilbahn auf dem Wiener Ring ein sichtbares Zeichen setzen. Ein Zeichen dafür, dass wir auch im übertragenen Sinne „hoch hinaus“ wollen für die Menschen auf der Straße. Doch die weltliche Bürokratie hat uns hier Grenzen gesetzt:

Uns wurde mitgeteilt, dass Seilbahnen in die Zuständigkeit der Luftraumbehörde fallen. Da dies keine Angelegenheit des Landes Wien, sondern Bundessache ist, können wir diese Petition leider nicht durchführen. Doch wie heißt es so schön? Wenn sich eine Tür schließt, öffnet Gott ein Fenster.

📻 Im Rampenlicht: Die Stimme für die Stimmlosen – Das Obdachlosenradio

Genau in diesem Moment rückt eine andere, zutiefst menschliche Petition ins Licht. Pünktlich zur Sommeröffnung der Winterquartiere – die nun leider wieder einmal bis Oktober ihre Pforten für die Bedürftigen schließen – dürfen wir nicht wegschauen. Wo Herbergen schließen, müssen wir den Menschen eine Stimme geben.

Wir haben uns im Geiste der Nächstenliebe dazu entschlossen, das Obdachlosenradio zur Allgemeinheit zu erklären.

Unser gemeinsamer Auftrag: Wir sammeln Unterschriften, damit die Gemeinde Wien (im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung) dieses wichtige soziale Anliegen zu ihrem Thema macht und wir eine eigene Frequenz erhalten. Ein Sprachrohr für jene, die sonst nicht gehört werden.

  • Unser Etappenziel: Uns trennen derzeit noch 500 gültige Unterschriften von diesem Meilenstein.
  • Der nächste Schritt: Die Vorgespräche mit Frau Düvell wurden bereits in gutem Glauben und Zuversicht geführt. Ab Montag oder Dienstag sollte die Petition gültig sein.
  • Die Vision: Gemeinsam arbeiten wir daran, dass Radio Roshen zum Stadtradio von Wien wird – zu einem Sender, der Gemeinschaft stiftet und niemanden am Rand stehen lässt.

🤝 Ein Ruf zur Gemeinschaft: Wer hilft mit?

Ein solches Werk gelingt nur, wenn viele Hände zusammenhelfen. Ihr könnt euch bereits jetzt im Stillen überlegen, ob und wie ihr dieses Projekt unterstützen möchtet – sei es durch eure Unterschrift, euer Gebet oder eure tatkräftige Mithilfe.

Was haltet ihr von dieser Initiative? Lasst uns im Geiste des Miteinanders in den Kommentaren darüber austauschen!

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Stellungnahme: Das Paradoxon der Kirchenkritik – Glauben wir noch an denselben Gott?

Ein Kommentar der Redaktion / Von Hans-Georg Peitl

Wer heute die Debatten zwischen den verschiedenen christlichen Konfessionen verfolgt, reibt sich oft verwundert die Augen. Wenn man den lautstarken Kritikern innerhalb der verschiedenen Lager Glauben schenkt, die sich gegenseitig die Rechtgläubigkeit, die Tradition oder die richtige Auslegung absprechen, müsste man als neutraler Beobachter zu einem bitteren Schluss kommen: Man darf in überhaupt keine Kirche mehr gehen. Sie sind alle nicht gut.

Doch dieses Bild trügt und entlarvt dasselbe Phänomen, das wir auch aus der Kunst und der Technik kennen: Es sind oft nicht jene, die die christliche Nächstenliebe im Alltag tief leben, die die schärfsten Steine werfen. Es sind jene, die das Trennende über das Verbindende stellen.

Der gemeinsame Kern im Fokus

Wir von Radio Roshen stehen fest auf unserem Fundament: Christlich. Monarchistisch. Humanistisch. Und genau aus diesem humanistischen und christlichen Selbstverständnis heraus sagen wir: Das Motto „Einer für alle“ gilt auch für die Gemeinschaft der Glaubenden.

Die Vielfalt der Konfessionen – ob altkirchlich, traditionell, reformiert oder frei – sollte kein Schlachtfeld der Eitelkeiten sein, sondern ein Reichtum an Wegen, Gott zu loben. „Ihr Klang ist ausgegangen in alle Lande, und ihr Wort bis an die Enden der Welt“ (Römer 10,18). Dieser Klang ist vielstimmig, nicht eintönig.

Fazit: Brücken bauen statt Mauern errichten

Wer andere Konfessionen pauschal verdammt, schadet dem gesamten Christentum und treibt Suchende nur in die Arme der Gleichgültigkeit. Wahre Größe zeigt sich im theologischen Austausch auf Augenhöhe und im Respekt vor dem gelebten Glauben des Nächsten.

Anstatt uns gegenseitig Fehler vorzurechnen, sollten wir das gemeinsame Fundament stärken. Denn am Ende des Tages werden wir nicht daran gemessen, wie gut wir andere kritisiert haben, sondern wie viel Liebe wir in die Welt getragen haben.

Was meinst du dazu? Lässt sich diese Stellungnahme so in euren Redaktionsfluss einbinden, oder möchtest du einen bestimmten konfessionellen Aspekt noch präziser formulieren?

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Haben Engel Flügel?

Die Diskussion, ob Engel Flügel haben oder nicht, will einfach nicht abreißen. Sie gehört bei Anton und mir mittlerweile zum Standardprogramm. Und ich bleibe dabei: Engel haben Flügel!

Ob sie nun von Bösendorfer sind oder einer anderen Marke? Das weiß ich allerdings nicht so genau.

Sicher ist nur: Das Bild, das wir für gewöhnlich von den Flügeln der Engel im Kopf haben, muss vollkommen falsch sein.

Wenn der Erzengel Gabriel nämlich mit mächtigen, weißen Federflügeln im Tempel erschienen wäre – dann hätte sich Zacharias wohl kaum gefragt, wer da plötzlich vor ihm steht. Das wäre ja kaum zu übersehen gewesen!

So aber war die Lage offenbar unklar, und Gabriel musste sich erst einmal selbst deklarieren:

„Ich bin Gabriel, der vor Gott steht.“

Ein starker Auftritt – und das ganz offensichtlich auch ohne sichtbares Gefieder.

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Ein Jahr Radio Roshen: Ein Wunder?

von Hans-Georg Peitl

Mit dem gestrigen Tag ist nun tatsächlich das erste Geschäftsjahr von Radio Roshen vorbei. Schaue ich auf unsere Rechnungen von Asura Hosting, so sind wir mit dem gestrigen Tag genau ein Jahr alt geworden. Und was für ein Jahr!

Wir haben 20.000 Songs geschrieben, haben 175 Alben herausgebracht – gut genug, um bei Apple Music, Soundcloud, Audiomack und Spotify aufgenommen zu werden – und haben einen 24/7-Radiosender geschaffen.

Manche halten das für ungewöhnlich oder gar unmöglich. Ich nicht. Weil es letztlich eine Frage der inneren Einstellung und des Vertrauens ist. Wenn man sich selbst dadurch bremst, dass man etwas für unmöglich erachtet, so wird es auch unmöglich bleiben. Legt man diese Zweifel ab, ist man überrascht, was alles Realität werden kann.

Es ist nicht überraschend, dass Jesus uns erklärt hat, dass jene, die nach ihm kommen, sogar noch größere Werke vollbringen werden als er. Wobei ich dieses Wort „Wunder“ in diesem Zusammenhang gar nicht mag. Denn „Wunder“ impliziert ja nur, dass der Mensch sich wundert.

Doch ist das nicht vielmehr eine Frage der Perspektive? Wenn ich JHWH, unseren Schöpfer, für allmächtig erachte – sollte ich mich dann wirklich wundern, wenn Er das, was er durch uns tun möchte, auch möglich macht? Für den Allmächtigen gibt es keine Grenzen. Es liegt nur an uns, den Raum dafür zu schaffen und zu handeln.

Was meinst Du dazu? Ist Erfolg eine Frage des Glaubens und der Einstellung? Erzähle es uns in den Kommentaren.

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Radio Roshen – Tageskommentar

In den vergangenen Monaten wurde ich auf verschiedenen Plattformen immer wieder mit Meldungen konfrontiert, die offensichtlich der Wahrheit widersprechen. Da hieß es beispielsweise, ich sei noch keine 13 Jahre alt – obwohl ich heuer, mit Gottes Segen, meinen 60. Geburtstag feiere. Solche Meldungen wirken auf den ersten Blick fast absurd, können aber dennoch handfeste Probleme nach sich ziehen, wie die Überprüfung oder vorübergehende Einschränkung von Konten.

Warum solche Falschmeldungen entstehen, bleibt unklar. Im Netz erleben wir leider allzu oft Missverständnisse, persönliche Konflikte oder gar den bewussten Missbrauch von Meldefunktionen – eine moderne Form von Lashon Hara (übler Nachrede), deren genaue Hintergründe sich oft gar nicht feststellen lassen.

Deshalb möchte ich heute eine Frage an unsere Gemeinschaft richten:

  • Wie geht Ihr mit offensichtlich falschen Meldungen und Unwahrheiten im Internet um?
  • Habt Ihr persönliche Erfahrungen damit gemacht?
  • Welche Wege kennt Ihr, um die eigene Würde zu schützen und gleichzeitig die innere Gelassenheit zu bewahren?

Schreibt uns Eure Erfahrungen und Gedanken dazu. Lasst uns gemeinsam Ideen und Weisheit sammeln, wie man mit solchen Situationen am besten und besonnensten umgeht.

Euer Team von Radio Roshen.

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Der neue Weg

Es ist kein Wunder, dass die ersten Christen ihren Glauben „den neuen Weg“ nannten. Es war ein Weg, der Gottes Gebote nicht mehr nur buchstäblich verstand, sondern sie im Licht der Nächstenliebe auslegte.

In der Apostelgeschichte lesen wir:

„Wir haben erkannt, dass dieser Mann Unruhe stiftet unter allen Juden auf der ganzen Welt und ein Anführer der Sekte der Nazarener ist.“
(Apostelgeschichte 24,5)

Weil diese Botschaft neu war, wurden die Jünger verfolgt. Nicht, weil sie Gewalt predigten, sondern weil sie Gewohntes infrage stellten.

Heute sieht Verfolgung oft anders aus. Sie geschieht häufig nicht mehr mit Gewalt, sondern durch Schweigen, Ignorieren oder Ausgrenzen.

Auch die KI-Musik erlebt derzeit eine Form dieser Ausgrenzung. Sie ist bei der AKM derzeit nicht schützbar und findet auf Veranstaltungen wie dem Donauinselfest bislang keinen sichtbaren Platz – obwohl dieses für sich in Anspruch nimmt, alle Musikrichtungen zu vertreten.

Der neue Weg war nie der bequemste Weg. Fortschritt beginnt oft dort, wo Menschen bereit sind, Neues zuzulassen und darüber ins Gespräch zu kommen.

Wie siehst du das?

Erzähl es uns in den Kommentaren.

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Mehr als eine Zahl: Warum 0,1 Prozent in Graz ein Auftrag der Nächstenliebe sind

Die Grazer Gemeinderatswahl ist geschlagen. Wenn man rein auf die nackten Zahlen blickt, mag das Ergebnis der DBÖ von 0,1 Prozent manche erschrecken oder zu voreiligen Schlüssen verleiten. Doch wer die Welt nur in Prozenten misst, übersieht das Wesentliche. Aus christlicher Überzeugung wissen wir: Der Wert einer Arbeit bemisst sich nicht nach dem Beifall der Masse oder den Gesetzen des Marktes, sondern nach der Treue zum Mitmenschen – besonders zu jenen, die am Rande stehen.

Warum uns dieses Ergebnis also nicht entmutigt? Dafür gibt es drei wesentliche Gründe, die tief in unserem Verständnis von Gerechtigkeit und Gemeinschaft verwurzelt sind.

1. Das Prinzip der Fairness: Eine Stimme für die Ungehörten

In einer Demokratie sollten alle Stimmen Gehör finden. Bei dieser Wahl traten 13 Gruppierungen an – doch zu den großen, meinungsbildenden Elefantenrunden wurden nur fünf geladen. Acht Parteien wurde die Möglichkeit genommen, ihre Ideen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Aus christlicher Sicht wirft dies eine grundlegende Frage der Gerechtigkeit auf. Wo Strukturen die Kleinen systematisch benachteiligen und die Starken bevorzugen, gerät das Gleichgewicht aus den Fugen. Unsere Aufgabe ist es, genau hier dranzubleiben und als Sprachrohr für jene zu dienen, die von den großen Bühnen ausgeschlossen werden.

2. Der mühsame Weg: Dienst am Nächsten kennt keine Abkürzung

Während etablierte Parteien durch das System begünstigt werden und sich den Wahlantritt quasi per eigener Unterschrift im Gemeinderat sichern können, müssen Kleinparteien einen steinigen Weg gehen. Das Sammeln von Unterstützungserklärungen kostet Zeit, Kraft und Ressourcen.

Doch dieser Einsatz ist kein verlorener Liebesmüh. Es ist der direkte Gang zu den Menschen. Dieser mühsame Weg erinnert an das biblische Prinzip, dass echter Dienst oft im Kleinen, Verborgenen und ohne Privilegien beginnt. Jede einzelne Unterschrift, jede Stimme bei dieser Wahl war ein bewusstes Ja zu einer menschlicheren Politik.

3. Der Blick auf den Nächsten: Obdachlosigkeit bricht Vorurteile

Der Kern unserer Arbeit liegt in Themen, die in Hochglanz-Wahlkämpfen oft schamhaft verschwiegen werden. Wir richten den Scheinwerfer auf die Obdachlosigkeit. Noch immer ist die gesellschaftliche Wahrnehmung von harten Vorurteilen geprägt. Doch die Realität sieht anders aus: Wirtschaftliche Krisen, Insolvenzen von Kleinunternehmern oder plötzliche familiäre Brüche reißen Menschen von heute auf morgen den Boden unter den Füßen weg.

Hier schlägt das Herz unseres Auftrags. Im Sinne der christlichen Soziallehre ist kein Mensch ein bloßer „Fall“ oder selbst schuld an seiner Not. Obdachlosigkeit kann fast jeden treffen. Den Blick nicht abzuwenden, Vorurteile abzubauen und die Würde jedes Einzelnen zu verteidigen – unabhängig von Erfolg oder gesellschaftlichem Status –, das ist gelebte Solidarität.

Fazit: Salz der Erde sein

0,1 Prozent der Stimmen mögen im politischen Rechenwerk der Großparteien unbedeutend erscheinen. Doch in der Logik des Evangeliums ist es oft das kleine Senfkorn oder das Salz der Erde, das Veränderung bringt. Wir sehen dieses Ergebnis als Bestätigung, nicht nachzulassen. Wir werden weiterhin hinschauen, wo andere wegschauen, und Politik für die Menschen machen – ungeachtet dessen, wie mächtig die Institutionen um uns herum sind.

💬 Wie sehen Sie das? Wo muss Politik heute ansetzen, um den Schwächsten unserer Gesellschaft wieder eine Stimme zu geben? Teilen Sie Ihre Gedanken mit uns in den Kommentaren!

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