Jachwe – Unser Portrait: Ein christlicher Philosoph, Musiker & Buchautor

Von unserer Redaktion

In einer Welt, die sich oft in den Details des Alltags verliert, braucht es Stimmen, die den Blick auf das Fundament lenken. Worte, die nicht nur den Verstand fordern, sondern die Seele berühren. Wenn man auf das Schaffen von Hans-Georg Peitl blickt, erkennt man schnell, dass hier drei Ströme in einem großen Fluss zusammenlaufen: die Tiefe der christlichen Philosophie, das geschriebene Wort des Buchautors und die verbindende Kraft der Musik.

Es ist ein Dreiklang, der getragen wird von einem tiefen Glauben und dem unermüdlichen Auftrag, den Menschen in seiner Ganzheit zu sehen.

Die christliche Philosophie: Dem Sinn auf der Spur

Philosophie bedeutet im ursprünglichen Sinne die „Liebe zur Weisheit“. Für einen christlichen Philosophen ist diese Weisheit jedoch kein abstraktes Gedankengebäude, sondern in der göttlichen Schöpfung und der Nächstenliebe verwurzelt. Hier geht es um die großen Fragen des Seins: Wie begegnen wir der Einsamkeit? Wie stiften wir Gemeinschaft in einer zersplitterten Gesellschaft? Seine philosophische Arbeit ist kein Elfenbeinturm, sondern ein Fundament für das praktische Handeln – ein Kompass, der Orientierung in stürmischen Zeiten bietet.

Der Buchautor: Gedanken, die bleiben

Was in der philosophischen Betrachtung reift, findet in seinen Büchern eine bleibende Form. Als Buchautor versteht er es, komplexe theologische und gesellschaftliche Zusammenhänge so zu Papier zu bringen, dass sie die Menschen im Herzen erreichen. Seine Schriften sind Einladungen zum Innehalten, zum Nachdenken und zum Dialog. Sie schlagen die Brücke zwischen dem ewigen Wort des Glaubens und den Herausforderungen der Gegenwart. Jedes Kapitel ist ein Plädoyer für die Würde des Einzelnen und die Verantwortung, die wir füreinander tragen.

Der Musiker: Der Klang, der die Seele erreicht

Doch manche Wahrheiten sind so tief, dass Worte allein sie kaum fassen können. Dort, wo die Sprache an ihre Grenzen stößt, beginnt die Musik. Mit einer beeindruckenden kreativen Schaffenskraft nutzt er Melodien und Klänge als direktes Medium der Verkündigung und des Trostes. Musik ist für ihn keine bloße Unterhaltung, sondern ein Gebet, ein Ausdruck von Hoffnung und ein kraftvolles Werkzeug gegen die Isolation. Die Lieder transportieren die christliche Botschaft direkt in den Alltag der Menschen – hörbar, spürbar und verbindend.

Fazit: Ein Schaffen im Dienst des Nächsten

Ob durch den geschriebenen Satz, den philosophischen Diskurs oder den nachhallenden Akkord – das Ziel bleibt immer dasselbe: Brücken zu bauen, Einsamkeit zu vertreiben und den Blick auf das zu lenken, was uns im Innersten zusammenhält. Ein vielseitiges Schaffen, das zeigt, wie lebendig und dynamisch christliche Kulturarbeit heute sein kann.

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Einfach bescheiden bleiben

Die Namen die im Himmel stehen. Die Jünger sind begeistert, als sie nach ihrer Aussendung wieder zu Jesus zurückkommen. Und sie erzählen es Jesus voller stolz. Ja die Dämonen haben ihnen gehorcht und sind aus den Menschen gewichen.

So können wir es im Lukasevangelium im Kapitel 10 in den Versen 17 bis 20 lesen.

Doch Jesus bremst deren Euphorie. Zwar gibt auch der bekannt, dass er den Teufel vom Himmel stürzen sah, etwas das wohl bedeutet, dass sich der Teufel bis zu diesem Zeitpunkt noch dort befand, aber er meint auch:


Man sollte sich nicht freuen, dass die Dämonen gefallen sind. Sondern das unsere Namen im Himmel stehen. Oder um es anders zu sagen: Das man Gott aufgefallen ist. Man seine Arbeit gut verrichtet hat.

Manch einer wäre stolz auf das was er geleistet hat. Andere und das empfiehlt Jesus sehen ihre Aufgabe darin einfach ihren Dienst für Gott zu tun. Bleiben bescheiden.

Was meinst Du dazu?


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Das wichtigste Gebot: Warum Jesus zum „Vergehen“ stand

Ein Kommentar von Hans-Georg Peitl

Es ist ein echter Justiz-Krimi, der sich da im Markusevangelium (Kapitel 2, Verse 23–28) abspielt. Die Pharisäer werfen Jesus und seinen Jüngern einen glatten Gesetzesbruch vor: Sie haben am Sabbat Ähren gepflückt. Zur damaligen Zeit war das kein Kavaliersdelikt oder eine reine „Glaubensfrage“ – die göttlichen Gesetze waren das geltende Strafrecht.

Und wie reagiert Jesus? Überraschend. Er streitet das Vergehen gar nicht ab. Er baut keine juristische Verteidigungslinie auf, sondern sagt sinngemäß: „Stimmt. Es war illegal. Aber König David hat damals auch illegal gehandelt, als er das Schaubrot aus dem Tempel stahl, weil er Hunger hatte.“

Auf den ersten Blick wirkt das wie das Argument eines ertappten Einbrechers, der sagt: „Ja, ich habe geklaut, aber mein Nachbar ist schließlich Bankräuber!“ Doch hinter dieser scheinbaren Provokation steckt eine revolutionäre Rechtsphilosophie.

Der Sinn des Gesetzes schlägt den Buchstaben

Jesus entlarvt damit die Bürokratisierung des Glaubens. Er zeigt, dass die 10 Gebote und all die detaillierten Erklärungen kein Selbstzweck sind. Sie sind keine starren Schranken, die den Menschen im Stich lassen, wenn er Hilfe oder Nahrung braucht.

Für Jesus sind die Gesetze Beispiele und Richtlinien dafür, wie Nächstenliebe in der Praxis aussieht. Wenn das Gesetz aber so ausgelegt wird, dass es dem Menschen schadet, verliert es seine göttliche Berechtigung. Oder wie er es selbst zusammenfasst: „Der Sabbat ist für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für den Sabbat.“

Das radikale Fazit: Die Liebe zu Gott und zum Nächsten steht über jedem Paragraphen. Sie ist das Fundament, das alle anderen Regeln im Zweifelsfall überschreibt.

Was meinst Du?

War Jesus aus heutiger Sicht ein digitaler oder gesellschaftlicher „Rebell“, der den Geist über die Bürokratie stellte? Oder öffnet diese Auslegung Willkür Tür und Tor?

Erzähl es uns in den Kommentaren!

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Christenverfolgung in den Sozialen Medien

Man hat uns, die Living hands und damit Radio Roshen bei TikTok gebannt. Und es auf eine Markenschutzverletzung geschoben obwohl gar keine Marke existiert. Außer man betrachtet die Living hands, die Familienorientierte christliche Urgemeinde als eine Marke. Und dazu bin ich als Seniorpastor nicht bereit.

Die Marke für die wir agieren heißt Jesus Christus.

Man hat uns allerdings glaube ich auch nicht aus diesem Grund gebannt. Sondern weil unsere Glaubengemeinschaft im Mittelpunkt des christlichen Glaubens nicht die Kreuzbotschaft sondern das Reich Gottes sieht. Jesus als Messias anstatt als Hauptgott sieht. Und auch nicht glaubt, dass Jesus die Welt geschaffen hat, sondern Gott Vater.

Daran glauben, dass der Teufel, der Fürst dieser Welt und Gott dieser Welt besiegt ist und Jesus seien Funktionen übernommen hat.

Und weil wir das was in der Bibel steht glauben, darum scheint uns TikTok gebannt zu haben. Wo kämen wir hin, wenn man einfach nur die Bibel lehren würde. Die in unserem Glauben einfach zu hundert Prozent True ist.

Und daher werden wir mit der Entscheidung von TikTok wohl leben müssen. Dann wenn man wirklich die Frohe Botschaft des Reich Gottes bringt, einer Welt voller Nächstenliebe, dann muss man damit rechnen, gebannt zu werden.

Was meinst Du?

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Die paradoxe Wahl der Jünger

Die Auswahl der Jünger. Eigentlich kann man ja überrascht sein, wenn man im Markusevangelium im Kapitel 3 in den Versen 13 bis 19 ließt, dass Jesus diese 12 aus einer größeren Gruppe von Menschen ausgewählt hat.

Denn es ist überraschend, dass Jesus ausgerechnet diejenigen gewählt hat.

Nicht einer der dann bis zum Tod ihn begleitet. 12 Jünger, von denen 10 davonlaufen, einer ihn soga verleugnet und noch ein anderer ihn verrät.

Und dann will uns die Kirche gleichzeitig erzählen, dass Jesus allwissend gewesen wäre. Sprich:

Er absichtlich die wahrscheinlich schlechtesten Jünger ausgewahlt hat.

Und das kann ich mir eigentlich beinahe nicht vorstellen.

Was meinst Du?


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Der Auftrag Jesu

Es ist immer wieder überraschend, wenn wir Brüdern und Schwestern des christlichen Glaubens zuhören und diese oft nur von Kreuz und Auferstehung erzählen.

Zwei Dinge, die zwar wesentlich sind, jedoch oftmals nur teilweise betrachtet werden. Während das Kreuz sehr real ist und Jesu Rolle als König der Juden sichtbar macht, berichtet die Apostelgeschichte davon, dass Gott Vater Jesus von den Toten auferweckt habe. Es scheint sich daher ähnlich wie bei Lazarus abgespielt zu haben.

1Kor 1,18:

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft.

Doch die Botschaft, welche Jesus seinen Jüngern mitgab, war noch umfassender.

Geht hinaus in alle Welt.
Verkündet das Evangelium allen Völkern.
Heilt die Kranken.
Treibt Geister aus.
Und berichtet den Menschen vom Reich Gottes.

Mt 6,33:

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Und ebenso schreibt Paulus:

Kol 3,2:

Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.

Die Botschaft darüber, was wir lehren und leben sollen, scheint also klar zu sein. Paulus weist darauf hin, dass die Botschaft vom Kreuz für viele Menschen töricht erscheint. Doch Jesus selbst gab seinen Jüngern zusätzlich den Auftrag, das Reich Gottes zu verkünden, den Menschen zu dienen und Gottes Wirken sichtbar werden zu lassen.

Vielleicht sollten wir daher nicht nur über Kreuz und Auferstehung sprechen, sondern auch darüber, wie Gottes Reich bereits heute unter uns sichtbar werden kann.

Was meint Ihr?

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War Jesus König der Juden?

Es gibt stellen, die uns klar davon berichten, dass Josef aus dem Haus und Geschlecht Davids war. Seine Frau Maria von den Töchtern Aarons. Und das der Engel den Hirten mitteilt, dass Jesus im Haus Davids geboren wird.

Es gibt später stellen, in denen bestätigen Seine Jünger, dass er der Messias ist. Bestätigt die Frau am Jakobsbrunnen, dass er der Messias ist. Und das heißt auch nur „Gesalbter Herr“.

Das sind aber lauter stellen, in denen Jesus von seinen Freunden bestätigt bekommt der Messias zu sein. Anders verhält es sich im Johannesevangelium im Kapitel 19 in den Versen 17 bis 19. Dort bestätigt Pilatus, derjenige also der Jesus zum Tode verurteilte, dass Jesus der König der Juden wäre. Und nachdem sich der Hohe Rat aufregt, entscheidet er Farbe zu bekennen.

Meint: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.

Und das ist für ihn nicht ganz ungefährlich. Denn: Was wäre passiert, wenn die Juden sich an den Kaiser in Rom gewandt hätten und gemeint hätten, dass Pilatus nicht länger Herodes sondern Jesus für den König hält.

Was meinst Du?

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