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Genau genommen, liebe Freunde, gibt es nur ganz wenige Stellen in der Bibel, an denen berichtet wird, dass Jesus an einem Ort mehr als ein Wunder gewirkt hat.
Und zu all diesen Stätten hatte er eine besondere Beziehung.
Einer dieser Orte, die ihn immer wieder anzogen, ist Kanaa – dort, wo er sein erstes Wunder wirkte, indem er Wasser zu Wein verwandelte.
Und nun – hier in Johannes 4, den Versen 43 bis 54 – ist er wieder dort:
Johannes 4,46–54
46 Und Jesus kam abermals nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser zu Wein gemacht hatte. Und es war ein Mann im Dienst des Königs; dessen Sohn lag krank in Kapernaum.
47 Dieser hörte, dass Jesus aus Judäa nach Galiläa gekommen war, und ging hin zu ihm und bat ihn, herabzukommen und seinen Sohn zu heilen; denn der war todkrank.
48 Da sprach Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht.
49 Der königliche Beamte sprach zu ihm: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt!
50 Jesus spricht zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt! Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.
51 Und während er noch hinabging, begegneten ihm seine Knechte und sagten: Dein Kind lebt.
52 Da fragte er sie nach der Stunde, in der es besser mit ihm geworden war. Und sie antworteten ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber.
53 Da merkte der Vater, dass es zu der Stunde war, in der Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.
54 Das ist nun das zweite Zeichen, das Jesus tat, als er aus Judäa nach Galiläa kam.
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