Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn man im Johannesevangelium im Kapitel 9 in den Versen 25 bis 32 erfährt, dass der erste Streit Jesus mit dem Tempel nicht wegen seiner Lehre erfolgt, oder aber wegen dem Anspruch auf die Königswürde, sondern weil er einen Menschen geheilt hat.
Und man wendet sich hierbei auch nicht direkt an Jesus, um mit diesem zu streiten. Nein, man nutzt hierzu einen Geheilten, der hierauf zu Jesu Jünger wird. Beginnt also den Streit mit Jesu Anhängern.
Johannes 9, 25 Er antwortete: Ist er ein Sünder? Das weiß ich nicht; eins aber weiß ich: dass ich blind war und bin nun sehend. 26 Da fragten sie ihn: Was hat er mit dir getan? Wie hat er deine Augen aufgetan? 27 Er antwortete ihnen: Ich habe es euch schon gesagt, und ihr habt’s nicht gehört! Was wollt ihr’s abermals hören? Wollt ihr auch seine Jünger werden? 28 Da schmähten sie ihn und sprachen: Du bist sein Jünger; wir aber sind Moses Jünger. 29 Wir wissen, dass Gott mit Mose geredet hat; woher aber dieser ist, wissen wir nicht. 30 Der Mensch antwortete und sprach zu ihnen: Das ist verwunderlich, dass ihr nicht wisst, woher er ist; und er hat meine Augen aufgetan. 31 Wir wissen, dass Gott die Sünder nicht erhört; sondern den, der gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, den erhört er. 32 Von Anbeginn der Welt an hat man nicht gehört, dass jemand einem Blindgeborenen die Augen aufgetan habe. 33 Wäre dieser nicht von Gott, er könnte nichts tun.
Ähnlich wie heute. In einer Zeit in der man in der Politik sich nicht fragt, was die Politiker selbst gemacht hätten. Sondern was man denn da nicht alles in der Anhängerschaft von Politikern finden kann.
Oftmals Menschen zu Veranstaltungen gehen um dort etwas zu präsentieren. Etwas, das die Gruppe sonst vielleicht gar nicht darstellen würde. Künstlich geschaffene Skandale.
Nun. Zur Zeit Jesus war es Neid und Missgunst, welche den Tempel zu solchen Taten trieben. Heute das Wissen, dass in der Politik viel Geld steckt. Man also unliebsame Mitbewerber einfach entfernen will.
Etwas, dass genau genommen auch wieder Neid und Missgunst bedeutet. Ich gönne keinem anderen den Erfolg. Ich werde daher seine Taten kleinreden. Ihn schlecht machen. Behaupten, dass er für die Bösen arbeitet. So wie man dies bei Jesus auch schon tat.
Nur um letztlich selbst an den Futtertrog zu können.
Glaubst Du nicht?




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