Der Herr Jesus Christus!

Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn wir im Johannesevangelium im Kapitel 10 die ersten Verse des guten Hirten lesen. Überraschend, weil sich doch heute kaum noch ein Bauer sowohl einen Hirten als auch einen Türsteher leisten kann, welcher den Hirten einlassen könnte.

Johannes 10,1 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber. 2 Der aber zur Tür hineingeht, der ist der Hirte der Schafe. 3 Dem macht der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus. 

Und es ist ebenso überraschend, das der angeblich so arme Jesus, der um dessen Kleider man letztlich würfelte, in einer Größenordnung denkt, die überhaupt einen Türsteher notwendig macht.

Mk 15,24 Und sie kreuzigten ihn. Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum, wer was bekommen sollte.

Denn wer hätte wohl für 2 oder 3 Schafe einen eigenen Türhüter. So wie man sich überhaupt fragt, wie ein Tischler, so wird Jesus ja meist verkauft, auf das Beispiel des guten Hirten gekommen ist. Wie weit er denn überhaupt zu Hirten Kontakt hatte.

Auch wenn bei seiner Geburt die Hirten vom Feld liefen, etwas das auch überraschend ist, weil man sich fragt, wer zu dieser Zeit auf die Schafe achtete, um seine Geburt zu begrüßen.

Lukas 2,8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9 Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens[3]. 15 Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. 

Wer einmal objektiv über die Geschichte rund um Jesus nachdenkt, dem wird klar werden, dass da von dem Armen Obdachlosen, auch wenn er dies ebenso war

Mt 8,20 Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.

wenig bleibt. Man Jesus doch eher als Herr bezeichnen sollte.

Glaubst Du nicht?

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About OM-Pastor Hans-Georg Peitl

.) Herausgeber des Liberalen Boten .) ist Bundesvorsitzender der Plattform Obdachlose (PO) .) Präsident des Plattform Obdachlose - Presseclubs (POP) .) Seniorpastor der Living hands .) Rektor des Instituts Für Christliche Forschung (IFCF) Sitz: Haskovo/Bulgarien .) Autor zahlreicher Freimaurer-Bücher
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