
Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn wir im 1.Korinther im Kapitel 7 ab Vers 17 lesen, dass Paulus anfangs davon ausging, dass die Zeit bis zur Errichtung des Reich Gottes so kurz wäre, dass es überhaupt keinen Sinn mehr machen würde, dass Menschen heiraten.
1.Korinther 7, 17 Doch soll jeder so leben, wie der Herr es ihm zugemessen, wie Gott einen jeden berufen hat. Und so ordne ich es an in allen Gemeinden. 18 Ist jemand als Beschnittener berufen, der bleibe beschnitten. Ist jemand als Unbeschnittener berufen, der lasse sich nicht beschneiden. 19 Die Beschneidung ist nichts, und die Unbeschnittenheit ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten. 20 Ein jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde. 21 Bist du als Knecht berufen, so sorge dich nicht; doch kannst du frei werden, so nutze es umso lieber. 22 Denn wer im Herrn als Knecht berufen ist, der ist ein Freigelassener des Herrn; desgleichen wer als Freier berufen ist, der ist ein Knecht Christi. 23 Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte. 24 Brüder und Schwestern, bleibt alle vor Gott, worin ihr berufen seid. 25 Über die Jungfrauen habe ich kein Gebot des Herrn; ich sage aber meine Meinung als einer, der durch die Barmherzigkeit des Herrn verlässlich ist. 26 So meine ich nun, solches sei gut um der kommenden Not willen: Es ist gut für den Menschen, in dem Stand zu bleiben, in dem er ist. 27 Bist du an eine Frau gebunden, so suche nicht, von ihr loszukommen; bist du nicht gebunden, so suche keine Frau. 28 Wenn du aber doch heiratest, sündigst du nicht, und wenn eine Jungfrau heiratet, sündigt sie nicht; doch werden solche in äußere Bedrängnis kommen. Ich aber möchte euch gerne schonen. 29 Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz.
Während dem er später die Frage in den Raum stellt, ob er selbst nicht auch ein Recht hätte, eine Schwester als Ehefrau mitzuführen. So wie Kephas.
1Kor 9,5 Haben wir nicht auch das Recht, eine Schwester als Ehefrau mit uns zu führen wie die andern Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?
So das man sieht, dass sich seine Einstellung im Laufe seiner Predigtzeit verändert. Seine Hoffnung auf baldige Herrschaft langsam vergeht. So das er im 1.Korintherbrief fragt:
1.Korinther 4, 6 Dies aber, Brüder und Schwestern, habe ich auf mich selbst und Apollos gedeutet um euretwillen, dass ihr an uns lernt, was das heißt: Nicht über das hinaus, was geschrieben steht; auf dass sich bei euch keiner für den einen gegen den andern aufblase. 7 Denn wer gibt dir einen Vorzug? Was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich dann, als hättest du es nicht empfangen? 8 Ihr seid schon satt geworden? Ihr seid schon reich geworden? Ohne uns seid ihr zur Herrschaft gelangt? Ja, dass ihr doch herrschen würdet, damit auch wir mit euch herrschen könnten! 9 Denn ich meine, Gott hat uns Apostel als die Allergeringsten hingestellt, wie zum Tode Verurteilte. Denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen.
Als habe er die Hoffnung, dass in Korinth das Reich Gottes schon begonnen hätte.
Und heute? Da hat man sich dazu entschlossen den Auftrag überhaupt aufzugeben.
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Da ist den Wenigsten bewusst, dass für Gott ja noch kaum eine Minute vergangen war.
2Petr 3,8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.
Man also sich für das Reich Gottes keine einzige Minute eingesetzt hat, bevor man es aufgab. Eine ganz andere Botschaft an dessen Stelle rücken ließ. Die Botschaft: Jesus kommt und wird das Reich errichten. Glaubt nur an ihn.
Glaubst Du nicht?



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