Der Vater und ich sind eins!

Nichts in der Welt, liebe Freunde, ist verwirrender als der Johannesprolog, das 1.Kapitel des Johannesevangeliums, welches seit den Konzilen von Nicäa und Serdica einen gewaltigen Streit in der Kirche auslöst. Immer wieder die Frage aufwirft, ob Jesus nun Gott ist, oder nicht.

Johannes 1,1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.[1] 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.[2] 4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen. 6 Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. 7 Der kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeuge, auf dass alle durch ihn glaubten. 8 Er war nicht das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. 9 Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen[3]. 10 Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt erkannte es nicht. 11 Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus menschlichem Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Wobei man häufig übersieht, dass dieser Johannesprolog in den Versen 12 und 13 noch ein weiteres Rätsel aufgibt. Nämlich die Frage: Wer also Gott annimmt, der ist auch aus Gott geboren. Oder wie Paulus es sagt: Der ist göttlich.

Wenn also alle Menschen, die Gott annehmen, nach dem Willen Gottes göttlich sind, dann ist es zweifelsfrei auch Jesus. Auch wenn er natürlich nicht der Gott ist. Dies wiederum zeigt das Gezemani Ereignis. Eine Bibelstelle in der Jesus hinfällt, betet und den Vater darum ersucht „den Kelch an ihm vorübergehen zu lassen“.

Lk 22,42 und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

Etwas, dass uns im Lukasevangelium deutlich zeigt, dass der Vater und Jesus zwar eines Willens, nicht aber ident sind.

Joh 10,30 Ich und der Vater sind eins.

Glaubst Du nicht?

Avatar von Unbekannt

About OM-Pastor Hans-Georg Peitl

.) Herausgeber des Liberalen Boten .) ist Bundesvorsitzender der Plattform Obdachlose (PO) .) Präsident des Plattform Obdachlose - Presseclubs (POP) .) Seniorpastor der Living hands .) Rektor des Instituts Für Christliche Forschung (IFCF) Sitz: Haskovo/Bulgarien .) Autor zahlreicher Freimaurer-Bücher
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.