Irgendwie würde ich mir Sorgen machen, liebe Freunde, wenn meine Worte niemals Widerspruch hervorrufen würden. Denn wo eine Botschaft Menschen zum Nachdenken bringt, entstehen oft auch unterschiedliche Meinungen.
Für Christen ist Verfolgung deshalb nicht etwas, das man suchen sollte. Sie kann aber ein Zeichen dafür sein, dass man für seinen Glauben einsteht und nicht einfach jedem nach dem Mund redet.
Jesus sagte:
„Freut euch und jubelt, denn euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.“
(Matthäus 5,12)
Ob es mir persönlich gelingt, über Verfolgung zu jubeln? Das ist eine gute Frage. Ich glaube, das fällt den wenigsten Menschen leicht.
Aber eines macht mir dieser Vers deutlich: Wenn ein Christ wegen seines Glaubens oder seiner Überzeugung Gegenwind erlebt, muss das nicht bedeuten, dass er auf dem falschen Weg ist. Schon die Propheten und auch Jesus selbst erfuhren Widerspruch.
Natürlich ist nicht jede Kritik automatisch eine Auszeichnung. Jeder von uns sollte bereit sein, sein eigenes Verhalten zu prüfen. Doch wenn wir nach bestem Wissen und Gewissen der Wahrheit folgen und gerade deshalb auf Ablehnung stoßen, brauchen wir uns nicht entmutigen zu lassen.
Wie seht ihr das?




Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.