Das „Verbrechen“ der Heilung: Wenn Nächstenliebe zum Regelverstoß wird

Da sieht man wieder, liebe Freunde, was es bewirkt, wenn man Gebote nicht im Geist der Liebe lebt, sondern als knallhartes, herzloses Gesetz.

Schon Jesus gerät immer wieder unter den heftigen Vorwurf, ein Gesetzesbrecher zu sein. Warum? Weil er am Sabbat Menschen heilt. Weil er das akute Leiden eines Mitmenschen nicht vertagen will, nur um einer bürokratischen Feiertagsruhe gerecht zu werden. Für Jesus ist klar: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat!

Diese Angst des Systems vor der unkontrollierbaren Kraft der Nächstenliebe zieht sich weiter. In der Apostelgeschichte (Kapitel 3, 1–26) werden Petrus und Johannes festgenommen und verhört. Ihr Verbrechen? Sie waren nicht bereit, einen Gelähmten einfach gelähmt am Tempeltor sitzenzulassen. Sie haben ihn geheilt. Weil das System aber die Kontrolle behalten will, wird die Heilung eines armen, ausgegrenzten Menschen plötzlich zum Politikum und zum Regelverstoß. Wo Bürokratie und Macht wichtiger werden als das Schicksal des Einzelnen, da verliert Religion ihre Seele.

Wen wundert es also, dass Jesus auf die Frage nach dem wichtigsten Gebot radikal antwortet: „Liebe Gott den Herrn von ganzem Herzen“ und „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Er geht fest davon aus: Wenn wir diese beiden Gebote wirklich leben, sind alle anderen Gesetze automatisch erfüllt. Denn echte Liebe wird niemals wegschauen, wenn ein Mensch Hilfe braucht.

Was meint Ihr dazu? Wo erleben wir vielleicht auch heute, dass Paragrafen wichtiger genommen werden als die Würde und das Wohl von Menschen?

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Was wäre gewesen, wenn …

Was wäre eigentlich aus dem Christtum geworden, wenn Paulus die Urgemeinde nicht verfolgt hätte. Die Gemeindemitglieder nicht in alle Welt versprengt worden wären. Und man daher über Jerusalem hinaus nichts vom christlichen Glauben erfahren hätte.

Was wäre passiert, wenn Paulus nicht nach Damaskus gewollt hätte, um dort weiterzuverfolgen. Also die Stelle an der er Jesus traf, überhaupt nicht erreicht hätte. Daher nie erfahren hätte, dass Jesus ihn berufen will.

Was wäre gewesen, wenn Paulus am Aräopag das Denkmal des unbekannten Gottes nicht aufgefallen wäre. Er also die griechische Welt nie hätte erreichen können. Die Philosophen nichts von Jesus erfahten hätten.

Hätte sich der christliche Glaube also ohne der Verfolgung der Urchristen überhaupt je fortgesetzt. Hätte man von Jesus erfahren, oder war die Verfolgung notwendig?


Was meinst Du?

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Wann eigentlich starb Johannes der Täufer?

In Lukas 9 (Vers 7–9) lesen wir von den tiefen Befürchtungen des Herodes, dass Johannes der Täufer von den Toten auferstanden sein könnte. Das alleine ist schon überraschend: Herodes glaubte offenbar an die Auferstehung!

Noch rätselhafter wird es jedoch, wenn man sich die Chronologie anschaut: Erst wird Zacharias die Geburt des Vorläufers verkündet. Johannes kommt, lebt in der Wüste, predigt Buße und Umkehr (Themen, die Jesus später durch die Nächstenliebe vollendet). Johannes wird festgenommen und hingerichtet.

Irgendwann zwischendurch fragt Johannes aus dem Gefängnis heraus bei Jesus an, ob er der Messias sei – obwohl er ihn doch zuvor selbst im Jordan getauft hatte!

Und da stellt sich die entscheidende Frage: Wie bitteschön konnte Herodes überhaupt auf die Idee kommen, Jesus und Johannes für dieselbe Person zu halten? Seine eigenen Leute müssen doch zweifelsfrei mitbekommen haben, dass die beiden leibhaftig aufeinandergetroffen sind! War es pure Paranoia, ein schlechtes Gewissen oder die Angst, dass der Geist des Ermordeten in Jesus weiterlebt?

Was meint Ihr? Schreibt es mir in die Kommentare!

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KI Verurteilung: Was wirklich blieb!

Was war die Motivation. Im Markusevangelium im Kapitel 15 in den Versen 6 bis 20 geht es um einen Streit zwischen den Pharisäern und Pilatus, der Jesus eigentlich frei geben will. Er findet keine Schuld an ihm. Fragt sogar: Was hat er denn böses getan?

Und das erleben wir bis heute immer wieder. Ob es nun wir mit der Plattform Obdachlose sind, denen man immer wieder versucht Übles nachzusagen, so wie ja den Propheten in der Bibel auch schon, oder die KI.

Es werden 100te und 1000te Gründe gesucht und gefunden, warum man gegen diese Boten sein kann.

Die Meisten nicht wirklich nachvollziehbar. Aber ausreichend um die Massen zu mobilisieren.

Und so wie bei Jesus fällt das Volk wieder einmal auf eine jede Dummheit herein. Auf Aussagen von Menschen, die gegen die KI sind, aber wohl noch niemals mit ihr gearbeitet haben.

Und gegen uns sind: Weil wir mit der KI arbeiten.


Was also bleibt bei effizienter Prüfung der Vorwürfe an die KI wirklich übrig?


Was meinst Du?


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Sich vor Engeln fürchten?

Eine Frage, die mir Anton immer wieder stellt, ist ob Engel nun Flügel haben oder nicht. Ich glaube NEIN. Und das liegt daran, dass ich die Bibel wortwörtlich nehme.

Wenn Abraham drei Männer empfängt um ihm die Geburt seine Sohnes anzukündigen und Sarah erst einmal lachen muss, dann bestimmt nicht, weil da drei Personen mit Flügeln vor ihr standen. Denn dann hätte sie gewusst: Diese Männer kommen von Gott.

Und wenn Zacharias im Lukasevangelium in den Versen 11 und 12 vor dem Engel des Herrn erschrickt, dann auch bestimmt nicht, weil er dort mit Flügeln vor ihm stand. Sonst hätte er ihm bestimmt geglaubt. Er erschrak aber, weil er einen normal eingedrungenen Menschen sah. Eine gefährliche Lage in der damaligen Zeit. Denn oftmals wurden Priester bei der Ausübung ihres Amtes ermordet. Also hat noch nicht einmal der Engel des Herrn Flügel.

Daher ist meine Antwort an Anton meist: Ja, Engel haben Flügel. Und die stehen bei Steinway, Bösendorfer, u.a. Ich spiele gerne auf ihnen.

Und dann meine ich: ich kenne aber Engel die Flügel haben. Hühner und Tauben. Die einen erzählten Noah das er wieder landen darf. Der andere ermahnte Petrus als dieser Jesus dreimal verleugnete.

Engel also mit oder ohne Flügel?

Was meinst Du?

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Die Speisung der 4000

Es gibt so Bibelstellen, Freunde, die reizen die Okkultisten, die also die nicht an Jesus glauben wollen, geradezu heraus zu widersprechen. Die sind noch viel schöner, als die Aussage Gott existiert nicht, obwohl es eigentlich nur eine Schöpfung oder einen Urknall gegeben haben kann, den eine Energie mit Willen auslöste, oder Jesus existierte nicht, obwohl Zeitzeugen wie Flavius, also auch Gegner Jesus berichteten, dass er existierte, nämlich die Wunder.

Da wird doch erzählt, dass jemand auf dem Wasser lief. Unmöglich. Während die selben menschen mit Begeisterung Wellenreiten oder Wasser Ski fahren gehen.

Oder die Speisung der 4000 oder 5000. Die man mit 3 Fischen und fünf Broten für vollkommen unmöglich erachtet. Weil Jesus hatte ja nur 3 Fische und 5 Brote und dann bleiben 12 Körbe übrig. Blödsinn.

Ich meine die Annahme das das unmöglich wäre. Weil: Niemand hat gefragt, wie viel Essen die Menschen selbst mitgebracht hatten. Also ob es denn nicht in Wahrheit nur ein Teilwunder war. Also das man Menschen dazu angeregt hat zu teilen.

Und das brachte mich vor einigen Jahren auf eine Idee. Ich stieg in die U-Bahn und ersuchte die Menschen ob sie mir mit einem Euro helfen würden, meine Miete zu begleichen. Die richtige Antwort lautete natürlich: Keine Miete kostet einen EURO. Und ich gab Recht.


Stimmt. Nur: wenn es Jesus gelang 5000 Menschen mit 3 Fischen und 5 Broten zu essen zu geben, so meinte ich, könne ich doch 273 Menschen in Wien finden, die mir mit einem EURO helfen, damit ich meine Miete begleichen kann.

Nun, die Wiener Linien waren da weniger begeistert. Weniger begeistert, weil ich mich auf ihrem durch Steuergelder erkauften Privatgrund befand. Gleiches Recht also für alle?

Was meinen Sie?

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Die Wege zu Gott

Es gibt keinen perfekten Menschen. Vielleicht ist genau das eines der größten Probleme: Oft erwarten Menschen voneinander Fehlerlosigkeit – obwohl niemand fehlerlos lebt.

Jesus geht mit seinen Jüngern durch ein Kornfeld. Sie reißen Ähren ab – und das ausgerechnet am Sabbat. Die Pharisäer kritisieren sie sofort. Doch Jesus erinnert sie an David und macht klar: Der Mensch ist nicht für das Gesetz da – sondern das Gesetz für den Menschen.

Später bringen sie eine Frau zu ihm, die beim Ehebruch ertappt wurde. Die Frage ist einfach: Strafe oder Gnade? Jesus antwortet nicht mit Aufhebung des Gesetzes, sondern mit einer Gegenfrage an alle:

Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.

Plötzlich gehen alle. Denn niemand ist ohne Fehler.

Es ist schwer, ohne Schuld durchs Leben zu gehen. Vielleicht führt der Weg zu Gott deshalb weniger über Perfektion – sondern mehr über Ehrlichkeit, Umkehr, Barmherzigkeit und Vertrauen auf Gott.

Ich glaube, dass Menschen Gott oft näher sind, als wir denken – auch über Grenzen von Religionen hinweg.

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