Predigt zum Weltfriedenstag – Matthäus 5,9

Deutsch

Liebe Freunde,
heute hören wir die Worte Jesu aus Matthäus 5,9:
Selig sind die Friedenstifter, denn sie werden Kinder Gottes heißen.

Frieden zu stiften ist mehr als ein Vertrag oder ein Händedruck.
Es ist eine Haltung des Herzens, die sagt: „Ich wähle Versöhnung statt Hass, Verständnis statt Streit.“
Wer Frieden bringt, trägt den Charakter Gottes in sich –
denn Gott ist der, der Mauern niederreißt und Menschen zueinanderführt.

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Zwei Wunder in Kanaa

Deutsch

Genau genommen, liebe Freunde, gibt es nur ganz wenige Stellen in der Bibel, an denen berichtet wird, dass Jesus an einem Ort mehr als ein Wunder gewirkt hat.
Und zu all diesen Stätten hatte er eine besondere Beziehung.

Einer dieser Orte, die ihn immer wieder anzogen, ist Kanaa – dort, wo er sein erstes Wunder wirkte, indem er Wasser zu Wein verwandelte.
Und nun – hier in Johannes 4, den Versen 43 bis 54 – ist er wieder dort:

Johannes 4,46–54
46 Und Jesus kam abermals nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser zu Wein gemacht hatte. Und es war ein Mann im Dienst des Königs; dessen Sohn lag krank in Kapernaum.
47 Dieser hörte, dass Jesus aus Judäa nach Galiläa gekommen war, und ging hin zu ihm und bat ihn, herabzukommen und seinen Sohn zu heilen; denn der war todkrank.
48 Da sprach Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht.
49 Der königliche Beamte sprach zu ihm: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt!
50 Jesus spricht zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt! Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.
51 Und während er noch hinabging, begegneten ihm seine Knechte und sagten: Dein Kind lebt.
52 Da fragte er sie nach der Stunde, in der es besser mit ihm geworden war. Und sie antworteten ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber.
53 Da merkte der Vater, dass es zu der Stunde war, in der Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.
54 Das ist nun das zweite Zeichen, das Jesus tat, als er aus Judäa nach Galiläa kam.

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🕊️ Jachwe – Die Stimme aus dem Heute

📆 8. August 2025

🇩🇪 Ein Gott, der bleibt

Es verändert sich so viel – Menschen, Wege, Meinungen, selbst Freundschaften.
Aber Gott sagt: „Ich bin derselbe – gestern, heute und in Ewigkeit.“ (Hebräer 13,8)
Und das ist kein poetischer Satz. Das ist ein Versprechen.
Für dich.
Für mich.
Für den heutigen Tag.

🇬🇧 A God who remains

So much changes – people, paths, opinions, even friendships.

But God says: “I am the same yesterday, today, and forever.” (Hebrews 13:8)
And that’s not just poetry. That’s a promise.
For you.
For me.
For this very day.

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Wem glaubt Ihr?

🎙️ Predigttext – Jachwe, 7. August

🕊️ Titel: Wem glaubt ihr?
📖 1. Korinther 9,1–2

🇩🇪 Deutsch:
Es ist auffallend, liebe Freunde: Schon der Apostel Paulus wurde nicht von allen als Apostel anerkannt. Im 1. Korinther 9 fragt er: „Bin ich nicht ein Apostel? Habe ich nicht Jesus gesehen?“ Und weiter: „Wenn ich für andere kein Apostel bin – für euch bin ich es!“

Auch heute fragt man oft: Wer darf predigen? Wer ist wirklich berufen?
Doch Paulus sagt: „Ihr seid mein Werk in dem Herrn.“

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🕊 Predigt: Einzug in Jerusalem – Die Vorgeschichte

(Deutsch)

Liebe Freunde,

es ist erstaunlich, dass Jesus – ein Mann, der offenbar nicht arm war, immerhin wurde später um seine Kleider gewürfelt – kein eigenes Reittier besaß. Stattdessen ließ er sich für seinen Einzug in Jerusalem ein Füllen ausborgen.

Im Lukasevangelium lesen wir:

Lukas 19,28–31
Und als er das gesagt hatte, ging er voran und zog hinauf nach Jerusalem.
Und es begab sich, als er nahe von Betfage und Betanien an den Berg kam, der Ölberg heißt,
da sandte er zwei Jünger und sprach:
„Geht in das Dorf, das vor euch liegt. Wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden,
auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und bringt es her!
Und wenn euch jemand fragt: ‚Warum bindet ihr es los?‘, dann sagt: ‚Der Herr braucht es.‘“

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🕊️ Predigt: Ein Leben ohne Sorgen?

Lukas 12,22–25

Liebe Gemeinde,
liebe Freundinnen und Freunde der Jachwe-Gemeinde,

heute steht eine Frage im Zentrum, die wohl jeder von uns kennt:
Ein Leben ohne Sorgen – ist das möglich?

Jesus sagt in Lukas 12,22:

„Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um das Leben, was ihr essen sollt, auch nicht um den Leib, was ihr anziehen sollt.“

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Der unbekannte Gott

Deutsch

Text: Apostelgeschichte 17,23

„Denn ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt.“

Gedanke:

Was Paulus in Athen tut, wäre aus heutiger theologischer Sicht „grenzwertig“ – vielleicht sogar verwerflich.
Er marschiert durch ein Meer von Götzenbildern. Und anstatt sie zu verurteilen, wählt er ausgerechnet den Altar eines fremden Gottes als Einstieg in die Verkündigung.

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