Falsche Bescheidenheit

Predigt: Falsche Bescheidenheit

„Du bist so selbstherrlich.“ – das hat mir unlängst einer vorgehalten, liebe Freunde.
Warum? Weil ich erzählt habe, dass man unsere christlichen CDs nun auch bei Spotify, Boomplay und Apple Music finden kann, dass wir bei YouTube monetarisiert sind und dass unser Radio inzwischen auf TuneIn, Radio.net, Radio.at und Radio Garden läuft.

Ja, es gibt Christen, die meinen, man dürfe zwar Großes tun – aber auf keinen Fall darüber sprechen. Sonst sei es Selbstlob.
Und ich gebe zu: Auch ich habe mich oft zurückgehalten, weil ich wusste, dass solche Aussagen Widerstand hervorrufen.

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Predigt: Wer nicht sammelt

Deutsch:
Die Hohepriester gingen nicht ins Haus des Pilatus, um nicht unrein zu werden – und doch sorgten sie dafür, dass Jesus verurteilt wurde. Äußerlich rein, innerlich schuldig.
Der Tempel ging unter, weil Nationalismus alles zerstörte: Samariter, Römer – alle wurden ausgeschlossen.
Sind wir heute besser? Wenn wir nur darauf achten, wer Irrlehrer ist, bleibt keine Kirche übrig.
Doch Jesus sagt: „Wer nicht gegen uns ist, ist für uns.“ Alles, was zu ihm führt, kann nicht falsch sein.
Wer nicht sammelt, zerstreut. Sammeln heißt: Menschen zu Christus führen, egal durch welche Tür sie kommen.

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Die Gefangenschaft des Paulus

🇩🇪 Deutsch

Eigentlich ist es ja nicht überraschend, liebe Freunde, dass sich Paulus aus der Gefangenschaft an seine Gemeinde wenden will, sondern vielmehr, dass die Römer kein Problem damit haben, den Brief hinausgehen zu lassen und ihn an die Gemeinde in Philippi zuzustellen.

Philipper 1,12–17
12 Ich will, dass ihr wisst, Brüder und Schwestern: Das, was mit mir geschehen ist, hat vielmehr dazu geführt, dass das Evangelium sich weiter ausbreitet.
13 Meine Fesseln für Christus sind im ganzen Prätorium und bei allen übrigen offenbar geworden.
14 Und die meisten der Brüder und Schwestern im Herrn haben durch meine Fesseln Vertrauen gewonnen und wagen nun umso mehr, das Wort furchtlos zu verkünden.
15 Einige predigen Christus zwar aus Neid und Rivalität, andere aber in guter Absicht.
16 Diese handeln aus Liebe, weil sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums eingesetzt bin.
17 Jene verkünden Christus jedoch aus Eigennutz und nicht lauter; sie wollen mir in meiner Gefangenschaft noch zusätzliche Not bereiten.

Das lässt es fragwürdig erscheinen, ob Paulus wirklich wegen seines Glaubens in Gefangenschaft war. Denn wenn die Römer ihn wegen seines Glaubens einsperrten, warum unterstützen sie gleichzeitig seine Verkündigung, indem sie seine Briefe hinausgehen lassen?
So wird die Gemeinde weiter aufgebaut, während man Paulus angeblich gerade deshalb eingesperrt hat.

Die Rolle der Gefangenschaft des Paulus ist daher unklar.

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Predigt – Rollenverteilung in der Urgemeinde

Deutsch
Liebe Freunde,
das Lukasevangelium beschreibt uns eine Szene, die uns viel über die Verkündigung Jesu und die Anfänge der Urgemeinde sagt:

„Und es begab sich danach, dass er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm, dazu etliche Frauen, die er gesund gemacht hatte von bösen Geistern und Krankheiten, nämlich Maria, genannt Magdalena, von der sieben Dämonen ausgefahren waren, und Johanna, die Frau des Chuza, eines Verwalters des Herodes, und Susanna und viele andere, die ihnen dienten mit ihrer Habe.“ (Lk 8,1–3)

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🌿 Die Gefahr der Botschaft

Deutsch

Es ist überraschend, dass Jesus die große Gelegenheit, seine Botschaft vor dem Sanhedrin zu wiederholen, nicht nutzt.
Er sagt:

„Was fragst du mich? Frage die, die gehört haben, was ich zu ihnen geredet habe. Siehe, sie wissen, was ich gesagt habe.“ (Joh 18,21)

Er verweist auf die Zeugen, nicht auf sich selbst.
Damit stellt er klar: Die Menschen im Tempel gehören zu ihm.
Vielleicht war es genau das, was den Zorn des Sanhedrin entfachte:
Dass seine Botschaft nicht bei den Mächtigen blieb, sondern in den Herzen des Volkes lebte.

Auch heute gilt: Wo eine neue Botschaft auftritt, halten manche sie für gefährlich – und versuchen, nicht die Botschaft zu widerlegen, sondern ihre Zeugen zum Schweigen zu bringen.

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Alles was existiert, ist von Gott

🇩🇪 Deutsch

Johannes 1,3 – „Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“
Matthäus 7,20 – „Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“

Liebe Geschwister,
alles, was existiert – sichtbar oder unsichtbar, erklärbar oder für uns noch unbegreiflich – hat seinen Ursprung in Gott.
Es gibt nichts, das außerhalb Seiner Schöpfungskraft steht.

Darum prüft nicht nur mit den Augen, sondern mit dem Herzen: Bringt es gute Früchte? Baut es auf, bringt es Licht, Wahrheit und Liebe? Oder reißt es nieder, sät Lüge und Hass?
Denn nur das, was gute Frucht bringt, steht im Einklang mit Ihm – und ohne Ihn ist nichts gemacht, was gemacht ist.

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Der werfe den ersten Stein

🇩🇪 Deutsch
Ganz ehrlich, Freunde. Ich sehe schon wieder zahlreiche Theologen die Steine erheben.
Dieser Seniorpastor Hans-Georg Peitl hat sich getraut, die „Ich bin“-Worte Jesu doch auf alle Menschen anzuwenden – darauf hinzuweisen, dass wir auch sind.

Das ist doch Blasphemie.
Oder vielleicht nicht?

Man kann es vielleicht tatsächlich als grenzartig betrachten.
Und doch ist es eine Auslegung Jesu – Er selbst hat mit diesem Vergleich angefangen:

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