Es gibt Momente in unserem Leben, in denen fragen wir uns: Vater, warum tust Du uns das an. Es gibt Momente, in denen merkt der Teufel, dass unsere Arbeit erfolgreich werden könnte. Und es darf uns nicht wundern, dass er in solchen Momenten alle Möglichkeiten nützt, um den Angriff abzuwehren.
Denn: Für ihn bauen wir ja nicht das Reich Gottes, sondern wir kämpfen gegen das Reich des Teufels. Weil er ja derzeit sich als rechtmäßiger Herrscher sieht.
Dann aber, wenn wir Minuten haben, in denen wir uns wieder einmal fragen, warum Gott dies alles zulässt, dann wird uns klar, warum er Jesus genau genommen durch die Hölle geschickt hat. Wir lesen dies zum Beispiel im Johannesevangelium im Kapitel 19 in den Versen 1 bis 5:
Johannes 19,1 Da nahm Pilatus Jesus und ließ ihn geißeln. 2 Und die Soldaten flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurgewand an 3 und traten zu ihm und sprachen: Sei gegrüßt, König der Juden!, und schlugen ihm ins Gesicht. 4 Und Pilatus ging wieder hinaus und sprach zu ihnen: Seht, ich führe ihn heraus zu euch, damit ihr erkennt, dass ich keine Schuld an ihm finde. 5 Da kam Jesus heraus und trug die Dornenkrone und das Purpurgewand. Und Pilatus spricht zu ihnen: Sehet, welch ein Mensch!
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