Die Predigt vom Reich Gottes!

Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn wir die Apostelgeschichte im Kapitel 8 ab Vers 4 lesen. Weil man sich fragt, was denn nun die Verstreuten, die aus Jerusalem Vertriebenen, dazu bewegte, weiterzupredigen.

Apg 8,4 Die nun zerstreut worden waren, zogen umher und predigten das Wort. 5 Philippus aber kam hinab in die Stadt Samariens und verkündigte ihnen Christus. 6 Und das Volk neigte einmütig dem zu, was Philippus sagte, als sie ihm zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat.

Es also offenbar für normal empfanden, vertrieben worden zu sein.

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Der biblische Jesus!

Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn man uns immer wieder fragt, warum wir eigentlich monarchistisch eingestellt sind, während dem bereits die Ankündigung der Geburt Jesu monarchistisch ist. Da finden wir im Lukasevangelium im Kapitel 1 im Vers 26 die Aussage:

Lukas 1,26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, 27 zu einer Jungfrau, die vertraut[1] war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. 

Bereits die Weisen aus dem Morgenland einen König in den Sternen sahen:

Mt 2,2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten.

Ein Wissen, dass sich bis zum Tod Jesu hinzieht, bei welchem Pilatus wieder bekennt, dass es sich bei Jesus um den König der Juden gehandelt hätte.

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Der Vater und ich sind eins!

Nichts in der Welt, liebe Freunde, ist verwirrender als der Johannesprolog, das 1.Kapitel des Johannesevangeliums, welches seit den Konzilen von Nicäa und Serdica einen gewaltigen Streit in der Kirche auslöst. Immer wieder die Frage aufwirft, ob Jesus nun Gott ist, oder nicht.

Johannes 1,1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.[1] 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.[2] 4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen. 6 Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. 7 Der kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeuge, auf dass alle durch ihn glaubten. 8 Er war nicht das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. 9 Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen[3]. 10 Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt erkannte es nicht. 11 Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus menschlichem Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

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Ist Jesus Gott?

Jesus ist kein Gott, hat man mir unlängst erklärt und mitgeteilt, dass doch nur der Vater Gott wäre.

Und ich habe darauf der Bibel entsprechend korrekt geantwortet, dass ich mir dies nicht vorstellen könnte. Sicher wäre, dass Jesus auch ein Gott wäre.

Und habe gemeint:

Womit wir bereits beim Ende der Ordnung angekommen wären. Denn das neue Testament erklärt uns im 2.Korinther:

2Kor 4,4 den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes.

Das also auch der Teufel ein Gott ist. Und Jesus teilt uns in Johannes 10 noch viel Außergewöhnliches mit:

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Jesus und die Pharisäer!

Es ist überraschend, liebe Freunde, warum die Pharisäer im Markusevangelium im Kapitel 2 in den Versen 23 und 24 zwar die Frage nach dem Sabbat stellen, nicht aber danach fragen, wen da Jesu Jünger eigentlich beklauen.

Markus 2,23 Und es begab sich, dass er am Sabbat durch die Kornfelder ging, und seine Jünger fingen an, während sie gingen, Ähren auszuraufen. 24 Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Sieh doch! Warum tun deine Jünger am Sabbat, was nicht erlaubt ist? 25 Und er sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen, was David tat, da er Mangel hatte und ihn hungerte, ihn und die bei ihm waren: 26 wie er ging in das Haus Gottes zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar und aß die Schaubrote, die niemand essen darf als die Priester, und gab sie auch denen, die bei ihm waren? 27 Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen. 28 So ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat. 

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Es kommt eine dunkle Zeit?

Es ist überraschend, liebe Freunde, dass Gott den einen Menschen leiden lässt, um den anderen groß dastehen zu lassen. So jedenfalls schildert dies Johannes im Johannesevangelium im Kapitel 9 in den Versen 1 bis 4.

Johannes 9,1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war. 2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? 3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm. 4 Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist;[1] es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.

Worauf man sich fragen könnte, welche Nacht Jesus da eigentlich meint.

Es kommt die Nacht, in der niemand wirken kann. Und das, obwohl Jesus doch bekannt gibt, dass mit ihm das Reich Gottes gekommen wäre:

Mt 12,28 Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.

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Der eigentliche Dienst des Paulus!

Fast scheint es so, liebe Freunde, als wäre Paulus sein gesamtes Leben auf Missionsreise gewesen. Wenn man da wieder in der Apostelgeschichte im Kapitel 18 im Vers 23 liest:

Apg 18,23 Und nachdem er einige Zeit geblieben war, brach er wieder auf und durchzog nacheinander das galatische Land und Phrygien und stärkte alle Jünger. 

Und dennoch scheint es zwischen den Reisen des Paulus einige Jahre Ruhezeiten zu geben. So erwähnt Paulus, dass er die Männer von Ephesus drei Jahre ermahnt hätte. Etwas, das wohl bedeutet, dass Paulus zumindest 3 Jahre in Ephesus verweilte.

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