Die Spiegelwelt!

Wie stark muss eigentlich die christliche Bewegung schon in der Anfangszeit gewesen sein, liebe Freunde, dass man sich zu so einer Entscheidung zu einer Überführung nach Cäsarea entschloss? Und warum, wenn man Paulus für unschuldig gehalten hätte, hätte man ihn dem Kaiser in Rom vorführen wollen?

Apg 23,23 Und der Oberst rief zwei Hauptleute zu sich und sprach: Rüstet zur dritten Stunde der Nacht zweihundert Soldaten, dass sie nach Cäsarea ziehen, und siebzig Reiter und zweihundert Schützen; 24 und haltet Tiere bereit, Paulus draufzusetzen und wohlverwahrt zum Statthalter Felix zu bringen. 25 Und er schrieb einen Brief, der lautete: 26 Klaudius Lysias dem hochgeehrten Statthalter Felix: Gruß zuvor! 27 Diesen Mann hatten die Juden ergriffen und wollten ihn töten. Da griff ich mit den Soldaten ein, entriss ihnen den und erfuhr, dass er ein römischer Bürger ist. 28 Da ich aber die Ursache erkunden wollte, weshalb sie ihn anklagten, führte ich ihn hinunter vor ihren Hohen Rat. 29 Da fand ich, dass er beschuldigt wird wegen Fragen ihres Gesetzes, aber keine Anklage gegen sich hatte, auf die Tod oder Gefängnis steht. 30 Und als vor mich kam, dass ein Anschlag gegen den Mann geplant wäre, sandte ich ihn sogleich zu dir und wies auch die Kläger an, vor dir zu sagen, was sie gegen ihn hätten. 31 Die Soldaten nahmen Paulus, wie ihnen befohlen war, und führten ihn in der Nacht nach Antipatris. 32 Am nächsten Tag aber ließen sie die Reiter mit ihm ziehen und kehrten wieder in die Burg zurück. 33 Da aber jene nach Cäsarea kamen, übergaben sie den Brief dem Statthalter und führten ihm auch Paulus vor. 34 Als der Statthalter den Brief gelesen hatte, fragte er, aus welcher Provinz er sei. Und als er erfuhr, dass er aus Kilikien sei, sprach er: 35 Ich will dich verhören, wenn deine Ankläger auch da sind. Und er ließ ihn in Gewahrsam halten im Palast des Herodes.

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Paulus ein Einzelgänger?

Meist schaut es so aus, liebe Freunde, als wäre Paulus einer gewesen, der durch die Welt reiste. Dann einmal da oder oder eine Rede hielt. Letztlich aber immer alleine blieb. Denn: Genau so haben ihn die Kirchen dargestellt.

1.Thess. 3,1 Weiter, ihr Brüder und Schwestern, betet für uns, dass das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde wie bei euch 2 und dass wir gerettet werden vor falschen und bösen Menschen; denn der Glaube ist nicht jedermanns Ding. 3 Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen. 4 Wir haben aber das Vertrauen zu euch in dem Herrn, dass ihr tut und tun werdet, was wir gebieten. 5 Der Herr aber richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf das Warten auf Christus. 

Aber ist dies überhaupt wahr?

Als Paulus nach Korinth kommt, findet er die Zeltmacher Lydia und Aquila, wobei hier die Frau zuerst genannt wird. Und wir kennen zahlreiche Briefe, welche alle an irgendjemand gegangen sein müssen. Die wahrscheinlich keine Beachtung gefunden hätte, wenn Paulus wirklich so ein Einzelgänger gewesen wäre.

Während Timotheus extra nach Ephesus nachkommt, weil Paulus dort ist. Diesen aber auch bereits zuvor gekannt haben muss.

So das Paulus anders als die Kirchen erzählen, wohl alles andere als ein Einzelgänger war.

Glaubst Du nicht?

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Sollte Leistung bezahlt werden?

Es ist immer wieder überraschend, liebe Freunde, wie sehr sich die Bilder von heute mit denen vor 2000 Jahren gleichen. Damals als man nicht mir sondern Paulus vorwarf, dass er bei seiner Arbeit am Reich Gottes auch etwas verdient.

1.Korinther 9,3 Denen, die mich verurteilen, antworte ich so: 4 Haben wir nicht das Recht, zu essen und zu trinken? 5 Haben wir nicht auch das Recht, eine Schwester als Ehefrau mit uns zu führen wie die andern Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas? 6 Oder haben allein ich und Barnabas nicht das Recht, nicht zu arbeiten? 7 Wer zieht denn in den Krieg und zahlt den eigenen Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht von seiner Frucht? Oder wer weidet eine Herde und nährt sich nicht von der Milch der Herde? 8 Sage ich das nach menschlichem Gutdünken? Sagt das nicht auch das Gesetz?

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Jesus, einer von uns!

Ich bin immer wieder überrascht, liebe Freunde, wie groß doch der Meinungsunterschied zwischen dem erst, was die Christen heute glauben, die halten Jesus für geradezu allmächtig und demjenigen was Jesus über sich selbst sagte. Wir finden dies im Johannesevangelium Kapitel 5 in den Versen 19 bis 27.

Johannes 5,19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn. 20 Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet. 21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. 22 Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben, 23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. 25 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören, die werden leben. 26 Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber; 27 und er hat ihm Vollmacht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist.

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Sophia: Es geht an alle da draußen

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Der Predigtstil des Paulus

Was eigentlich hat Paulus gelehrt bevor Silas und Thimotheus aus Mazedonien kamen? Diese Frage liebe Freunde drängt sich einem auf, wenn man in der Apostelgeschichte 18 die Verse 1 bis 5 liest.

Apg 18,1 Danach verließ Paulus Athen und kam nach Korinth 2 und fand einen Juden mit Namen Aquila, aus Pontus gebürtig; der war mit seiner Frau Priszilla kürzlich aus Italien gekommen, weil Kaiser Klaudius allen Juden geboten hatte, Rom zu verlassen. Zu denen ging Paulus. 3 Und weil er das gleiche Handwerk hatte, blieb er bei ihnen und arbeitete; sie waren nämlich von Beruf Zeltmacher. 4 Und er lehrte in der Synagoge an allen Sabbaten und überzeugte Juden und Griechen. 5 Als aber Silas und Timotheus aus Makedonien kamen, richtete sich Paulus ganz auf die Verkündigung des Wortes und bezeugte den Juden, dass Jesus der Christus ist.

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Ab wann Bestand das Verständnis „Christ“?

Image by Gerd Altmann from Pixabay

Eine Frage, liebe Freunde, welche ich mir trotz bester Bibelkenntnisse seit Jahren stelle, ist die Frage, ob denn nun der zweite Petrusbrief an alle Christen gegangen ist. Er beginnt im Kapitel 1 den Versen 1 und 2 mit den Worten:

2.Petrus 1,1 Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an alle, die mit uns denselben kostbaren Glauben empfangen haben durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Heilands Jesus Christus:[1] 2 Gott gebe euch viel Gnade und Frieden durch die Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn! 

Oder in Wahrheit nur an die Anhänger des Petrus. Weil ja Paulus darauf hinweist:

1.Korinther 1,12 Ich meine aber dies, dass unter euch der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere: Ich zu Apollos, der Dritte: Ich zu Kephas, der Vierte: Ich zu Christus. 13 Wie? Ist Christus etwa zerteilt? Wurde denn Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft? 

So das ich mich frage, ab wann dann eigentlich die Einigkeit des Christentums bestanden. Man sich allgemein als Christen verstand.

Was meinst Du?

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