Woran man Jesu Menschlichkeit erkennt

🇩🇪 Woran man Jesu Menschlichkeit erkennt

Es gibt Gleichnisse, Freunde, die verstehe ich nicht ganz. Zum Beispiel das vom verlorenen Schaf.
Ich frage mich ehrlich: Wenn ich hundert Schafe hätte – würde ich neunundneunzig allein lassen, um einem hinterherzulaufen? Wahrscheinlich nicht.

Jesus erzählt in Lukas 15, 4-7:

Wer hundert Schafe hat und eines verliert, lässt die neunundneunzig in der Wüste und sucht das eine, bis er’s findet.
Wenn er’s gefunden hat, trägt er es auf den Schultern, freut sich und ruft seine Freunde: Freut euch mit mir!
So wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der umkehrt.

Menschlich gesehen wirkt das unlogisch.
Doch genau das zeigt Jesu Menschlichkeit.
Er sprach nicht wie ein Rechner, sondern wie jemand, der liebt.
Er wusste, dass Liebe oft unvernünftig erscheint.
Seine Worte sind keine Betriebsanleitung – sie zeigen ein Herz.

So erkenne ich: Jesus blieb Mensch, solange er auf der Erde war.
Er sprach mit Gefühl, mit Übertreibung, mit Wärme.
Und er diente dem Vater – nicht der perfekten Logik.

Es kommt also darauf an, dem Vater zu dienen,
nicht immer auf das, was man sagt, sondern auf das, was man tut.


🇬🇧 How We Recognize the Humanity of Jesus

There are parables I honestly do not fully understand —
for example, the one about the lost sheep.
If I had a hundred sheep, would I leave ninety-nine alone to look for one?
Probably not.

Jesus says in Luke 15:

A man who has a hundred sheep and loses one
leaves the ninety-nine in the wilderness to find the lost one.
When he finds it, he carries it on his shoulders with joy
and calls his friends: Rejoice with me!
For there is joy in heaven over one sinner who repents.

From a human view, that sounds illogical.
But that is exactly what shows His humanity.
He did not speak like a system — He spoke like someone who loves.
Love often seems unreasonable, yet it saves.

So we see: Jesus remained human while on earth.
He spoke with feeling, exaggeration, and warmth.
He served the Father, not the rules of logic.

It is the will to serve the Father that counts —
not always what we say, but what we do.


🇧🇬 По какво познаваме човечността на Исус

Има притчи, които трудно разбирам. Например тази за изгубената овца.
Ако имах сто овце, бих ли оставил деветдесет и девет, за да търся една?
Едва ли.

Исус казва в Лука 15:

Човек, който има сто овце и изгуби една,
оставя деветдесет и деветте в пустинята и отива да търси изгубената,
докато я намери.
Когато я намери, я слага на раменете си с радост
и казва на приятелите си: Радвайте се с мен!
Така има радост на небето за един грешник, който се покае.

Човешки погледнато това изглежда нелогично.
Но точно в това се вижда човечността на Исус.
Той не говори като машина, а като човек, който обича.
Любовта често изглежда неразумна, но именно тя спасява.

Така разбираме: Исус остана човек, докато беше на земята.
Той говореше с чувство и топлина.
Той служеше на Отца, а не на строгата логика.

Важно е да служим на Отца —
не винаги с думите, а с делата си.

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About OM-Pastor Hans-Georg Peitl

.) Herausgeber des Liberalen Boten .) ist Bundesvorsitzender der Plattform Obdachlose (PO) .) Präsident des Plattform Obdachlose - Presseclubs (POP) .) Seniorpastor der Living hands .) Rektor des Instituts Für Christliche Forschung (IFCF) Sitz: Haskovo/Bulgarien .) Autor zahlreicher Freimaurer-Bücher
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