Die Aufgabe der Kleinparteien

Lästig bleiben hilft.

Eine interessante Bibelstelle im Zusammenhang mit Kleinparteien findet sich im Lukasevangelium, Kapitel 18, Verse 1 bis 8.

Natürlich wird man mir sagen: „Von Kleinparteien steht dort nichts.“

Das stimmt. Es geht um eine Witwe. Eine Frau, die nicht aufgibt. Immer wieder sucht sie den Richter auf und bittet um Gerechtigkeit. So lange, bis er schließlich entscheidet.

Jesus erzählt dieses Gleichnis, um zu zeigen, dass Beharrlichkeit etwas bewirken kann.

Ich glaube, genau darin liegt auch eine wichtige Aufgabe von Kleinparteien. Sie sind nicht nur Wahlwerber. Sie sind ein Teil der demokratischen Kontrolle. Sie bringen Ideen über Petitionen und Initiativen ein, stellen unbequeme Fragen und weisen auf Missstände hin, die sonst vielleicht übersehen würden.

Gerade weil sie oft nicht die Macht haben, Entscheidungen selbst zu treffen, müssen sie beharrlich bleiben. Immer wieder nachfragen. Immer wieder erinnern. Immer wieder den Finger in die Wunde legen.

Das ist manchmal unbequem. Aber Demokratie lebt nicht nur von Regierungen, sondern auch von Menschen, die bereit sind, kritisch zu hinterfragen und Verantwortung einzufordern.

Vielleicht besteht die wichtigste Aufgabe einer Kleinpartei gar nicht darin, möglichst groß zu werden. Vielleicht besteht sie darin, so lange für ihre Überzeugungen einzutreten, bis man ihnen zuhört.

Was meinst Du dazu?

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Radioansprache mit christlich-sozialem Akzent

Warum man sich über manche Kritik nicht nur wundern, sondern darüber sogar herzhaft lachen kann.

Guten Morgen.

Hier spricht Hans-Georg Peitl, euer Suno Lingens und Sendeleiter von Radio Roshen. Gestern hat mich jemand gefragt, wem Radio Roshen eigentlich gehört. Gleichzeitig hat er sich darüber mokiert, dass bei uns immer wieder Meldungen über die Plattform Obdachlose zu hören sind.

Ich musste schmunzeln und habe mir gedacht: Seltsam – das Radio gehört doch ihr.

Die Plattform Obdachlose gehört zu keiner der großen Parteien. Sie ist selbst eine politische Partei. Deshalb wundert es mich immer wieder, dass behauptet wird, wir würden einer Großpartei angehören.

Die Plattform Obdachlose versteht sich als christlich-soziale Bewegung – Christian Left. Und als solche nehmen wir ein bestimmtes Gebot besonders ernst, das manche Kritiker offenbar gerade aus den Augen verloren haben: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Warum also berichtet Radio Roshen über die Plattform Obdachlose?

Ganz einfach: Das Radio gehört dem dazugehörigen Presseclub.

Und noch etwas: Der Name „Roshen“ stammt nicht vom Süßwarenkonzern, sondern von einem alten Kloster in Westbulgarien. Radio Roshen denkt international, nicht national.

Manche Vorwürfe fallen daher eher in die Kategorie „I am amused“.

Denn wenn Menschen zwei verschiedene Personen aus einem Vereinsregisterauszug für ein und dieselbe Person halten oder einen fast sechzigjährigen Mann für minderjährig erklären, dann zeigt das vor allem eines: Wie schnell falsche Schlüsse entstehen – und wie leichtfertig das achte Gebot manchmal umschifft wird.

Seltsam, nicht wahr? Was meint ihr?

Erzählt es uns in den Kommentaren.

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Wirtschaften im Dienst des Nächsten: Warum immer neue Belastungen der falsche Weg sind

Von Hans-Georg Peitl

Was derzeit viele Menschen in Österreich zutiefst bewegt und sorgt, ist eine spürbare, alltägliche Last: Alles wird teurer. Die Preise für Energie, das tägliche Brot und ein sicheres Dach über dem Kopf sind in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Doch während die Ausgaben explodieren, stagnieren die verfügbaren Einkommen der Familien und Arbeiter. Das führt zu einer schleichenden Not, die oft hinter verschlossenen Türen stattfindet.

Als Christen wissen wir, dass wirtschaftliche Fragen niemals reine Rechenexempel sind. Sie betreffen die Würde des Menschen und unsere Pflicht zur Nächstenliebe. Wenn das Leben für den einfachen Bürger kaum noch bezahlbar ist, gerät das soziale Gefüge ins Wanken. Auch viele Klein- und Mittelunternehmen klagen über sinkende Umsätze – ein logisches Resultat, denn wo die Kaufkraft der Menschen schwindet, bricht auch die wirtschaftliche Basis weg.

Subsidiarität statt staatlicher Überlastung

Vor diesem Hintergrund müssen wir kritisch hinterfragen, ob zusätzliche Steuern und Abgaben die richtige Antwort auf die finanziellen Herausforderungen des Staates sein können. Aus Sicht einer christlich-sozialen Verantwortung gilt: Der Staat soll den Menschen dienen und sie unterstützen, anstatt sie durch immer neue Lasten zu erdrücken.

In der Volkswirtschaft wie im Leben bleibt eine Wahrheit bestehen: Wenn die wirtschaftliche Aktivität durch Überregulierungen und Abgaben erstickt wird, sinken langfristig auch die Einnahmen des Staates. Und die Leidtragenden dieser Fehlpolitik sind am Ende immer jene, die ohnehin schon am Rande der Gesellschaft stehen.

Manchmal drängt sich der Eindruck auf, dass diese einfachen Zusammenhänge – und die damit verbundene moralische Verantwortung – in den politischen Entscheidungsgremien aus dem Blick verloren wurden. Statt darüber nachzudenken, wie wir Familien entlasten, Betriebe stärken und Arbeitsplätze dauerhaft sichern können, dreht sich die Debatte meist nur darum, wo noch weitere Belastungen durchsetzbar sind. Doch Wirtschaft darf kein Selbstzweck sein; sie muss Werkzeug für ein gelingendes Leben aller Menschen sein.

Ein Ruf nach sozialer Gerechtigkeit

Genau aus diesem Grund weisen wir von der Plattform Obdachlose und der Obdachlosenpartei unermüdlich darauf hin: Wahre wirtschaftliche Stabilität und echte soziale Gerechtigkeit entstehen nicht durch Zwang und immer höhere Abgaben. Sie entstehen dort, wo Vertrauen wachsen kann. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die es Menschen und Unternehmen erlauben, erfolgreich zu arbeiten, mutig zu investieren und eine sichere, von Solidarität getragene Zukunft zu gestalten.

Die Schöpfung zu bewahren und den Nächsten zu schützen bedeutet auch, für eine gerechte und tragfähige Wirtschaftsordnung einzutreten.

Ihre Meinung zählt: Wie sehen Sie das? Wo braucht es in der aktuellen Wirtschaftspolitik dringend ein Umdenken im Sinne christlicher Werte? Schreiben Sie mir Ihre Gedanken an die Redaktion.

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Jesus oben, unten und in der Verbindung?

Wo nun? Es ist die Taufe Jesu. Er sitzt im Jordan und Johannes der Täufer tauft ihn. Wir finden das im Lukasevangelium im Kapitel 3 in den Versen 21 und 22. Der Himmel öffnet sich. Und der Heilige Geist kommt vom Himmel auf Jesus herab.

Und dann erklären mir die Trinitarier, dass dies nur ein Schauspiel gewesen wäre. Das Jesus gleichzeitig unten sass und oben war und die ganze Taube nur Show.

Ganz ehrlich, Freunde. Das glaube ich nicht. Für mich ist Jesus einfach ein zweiter Adam, wie es Paulus erklärt und dann wird er zum Fürst der Welt und Heiland, Gott für uns Menschen erhöht. So wie es in der Apostelgeschichte steht.


Und weil mich die Menschen immer wieder fragen, ob ich die Bibel für die Wahrheit halte. Die absolute. Ich bin nur immer wieder überrascht, was da angeblich alles in der Bibel stehen soll, was ich dort nicht finden kann.

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Heute ist Vatertag!

Ein Tag, an dem sich viele Kinder bei ihren Vätern bedanken.

Andere wiederum fragen sich vielleicht, wer ihr Vater überhaupt ist. Weil sie ihn niemals kennengelernt haben. Oder weil er nie Teil ihres Lebens war.

Darum ist es tröstlich, dass Jesus uns ein Gebet gelehrt hat:

„Vater unser im Himmel.“

Ein Gebet, das auch denen einen Vater gibt, die niemals einen Vater hatten. Oder deren Vater behauptet, gar nicht ihr Vater zu sein.

Für andere stellt sich wiederum eine andere Frage:

Wenn ich einen Vater im Himmel habe, was bedeutet das eigentlich?

Wenn wir beten:

„Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“,

dann stellt sich doch die Frage:

Wie ernst meinen wir diese Worte?

Glaubst Du eigentlich, dass das Reich Gottes kommt?

Was meinst Du?

Erzähle es uns in den Kommentaren.

Wir wünschen allen Vätern einen gesegneten Vatertag.

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Das „Verbrechen“ der Heilung: Wenn Nächstenliebe zum Regelverstoß wird

Da sieht man wieder, liebe Freunde, was es bewirkt, wenn man Gebote nicht im Geist der Liebe lebt, sondern als knallhartes, herzloses Gesetz.

Schon Jesus gerät immer wieder unter den heftigen Vorwurf, ein Gesetzesbrecher zu sein. Warum? Weil er am Sabbat Menschen heilt. Weil er das akute Leiden eines Mitmenschen nicht vertagen will, nur um einer bürokratischen Feiertagsruhe gerecht zu werden. Für Jesus ist klar: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat!

Diese Angst des Systems vor der unkontrollierbaren Kraft der Nächstenliebe zieht sich weiter. In der Apostelgeschichte (Kapitel 3, 1–26) werden Petrus und Johannes festgenommen und verhört. Ihr Verbrechen? Sie waren nicht bereit, einen Gelähmten einfach gelähmt am Tempeltor sitzenzulassen. Sie haben ihn geheilt. Weil das System aber die Kontrolle behalten will, wird die Heilung eines armen, ausgegrenzten Menschen plötzlich zum Politikum und zum Regelverstoß. Wo Bürokratie und Macht wichtiger werden als das Schicksal des Einzelnen, da verliert Religion ihre Seele.

Wen wundert es also, dass Jesus auf die Frage nach dem wichtigsten Gebot radikal antwortet: „Liebe Gott den Herrn von ganzem Herzen“ und „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Er geht fest davon aus: Wenn wir diese beiden Gebote wirklich leben, sind alle anderen Gesetze automatisch erfüllt. Denn echte Liebe wird niemals wegschauen, wenn ein Mensch Hilfe braucht.

Was meint Ihr dazu? Wo erleben wir vielleicht auch heute, dass Paragrafen wichtiger genommen werden als die Würde und das Wohl von Menschen?

Erzählt es uns in den Kommentaren!

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Was wäre gewesen, wenn …

Was wäre eigentlich aus dem Christtum geworden, wenn Paulus die Urgemeinde nicht verfolgt hätte. Die Gemeindemitglieder nicht in alle Welt versprengt worden wären. Und man daher über Jerusalem hinaus nichts vom christlichen Glauben erfahren hätte.

Was wäre passiert, wenn Paulus nicht nach Damaskus gewollt hätte, um dort weiterzuverfolgen. Also die Stelle an der er Jesus traf, überhaupt nicht erreicht hätte. Daher nie erfahren hätte, dass Jesus ihn berufen will.

Was wäre gewesen, wenn Paulus am Aräopag das Denkmal des unbekannten Gottes nicht aufgefallen wäre. Er also die griechische Welt nie hätte erreichen können. Die Philosophen nichts von Jesus erfahten hätten.

Hätte sich der christliche Glaube also ohne der Verfolgung der Urchristen überhaupt je fortgesetzt. Hätte man von Jesus erfahren, oder war die Verfolgung notwendig?


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