Die Bibel als Ratgeber

🇩🇪 Die Bibel als Ratgeber

Es ist erstaunlich, liebe Freunde,
wie klar Jesus den Untergang Jerusalems voraussagt –
so nachzulesen in Lukas 21, die Verse 20 bis 24.
Ein Kapitel, das beinahe an einen Schwertkampf erinnert.

Lukas 21,20
„Wenn ihr aber sehen werdet, dass Jerusalem von einem Heer belagert wird,
dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe herbeigekommen ist.
21 Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe ins Gebirge,
und wer in der Stadt ist, gehe hinaus,
und wer auf dem Lande ist, komme nicht hinein.“

Diese Worte waren damals aktuell – und sie sind es bis heute.
Denn sie zeigen uns: Das neue Jerusalem hätte ganz woanders entstehen sollen.

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✝️ PREDIGT: Wenn der Glaube keine Ausrede ist

(Deutsch – Englisch – Български)
Mit einem ehrlichen Wort zu Basners Milchmädchenrechnung


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Gedanken zum Pfingstereignis – Eine Predigt zum Aufbruch

🇩🇪 Gedanken zum Pfingstereignis – Eine Predigt zum Aufbruch

Es ist überraschend, liebe Freunde,
wie sehr dieser Pfingstsonntag die ersten Jünger verändert hat.

Jene Jünger, die sich – mit Ausnahme von Johannes –
nicht einmal ans Kreuz trauten,
und deren Namen bei Jesu Tod kaum erwähnt werden,
während Maria Magdalena, Maria die Mutter Jesu und Johannes allein dastehen.

Jene Jünger, die nach seinem Tod nicht in Jerusalem ausharrten,
sondern auf dem Weg nach Emmaus waren –
weil sie nicht glauben konnten,
dass Jesus tatsächlich auferstanden ist.

Jene Männer, die offenbar auch die Geschichte um Lazarus
nicht wirklich verstanden hatten.

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Die Lehre des Messias ist international

🇩🇪 Die Lehre des Messias ist international

Liebe Freunde,

eigentlich ist es erstaunlich:
In ganz Judäa hört kaum jemand, dass der Messias kommt.

Ja – es gibt die Hirten auf dem Feld.
Ein Engel spricht zu ihnen, verkündet:

„Euch ist heute der Heiland geboren.“

Und dann diese geheimnisvollen drei Weisen aus dem Morgenland –
eigentlich eher Astrologen als Könige.
Sie sahen einen Stern, der auf einen König hindeutete.
Deshalb fragten sie – leider – ausgerechnet im Palast von Jerusalem.
Ein folgenschwerer Irrtum.

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Predigt: Warum wir Gott nicht sehen – und warum er uns trotzdem sieht

🇩🇪 Predigt: Warum wir Gott nicht sehen – und warum er uns trotzdem sieht

Einleitung – Die große Frage:
„Wo ist Gott?“
Warum bleibt er verborgen, gerade in schweren Zeiten?

Vielleicht ist es wie bei einem Computerprogramm:
Der Code sieht den Programmierer nicht –
aber er ist von ihm geschaffen, durchdrungen, getragen.

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Predigt: Wer ist unser Richter – und wer regiert wirklich?

Psalm 94,20–22:
„Sollte mit dir verbündet sein der Thron des Verderbens,
der Unheil schafft durch Gesetz?
Sie rotten sich zusammen gegen das Leben des Gerechten
und verurteilen unschuldiges Blut.
Aber der HERR ist meine Burg,
und mein Gott der Fels meiner Zuflucht.“


Liebe Geschwister, liebe Freunde,

Es gibt Zeiten – und wir leben in einer solchen Zeit –
da scheint alles aus den Fugen geraten:

  • Die einen regieren ohne Maß.
  • Die anderen rufen nach starker Hand, aber wissen nicht, wem sie folgen.
  • Und wieder andere sagen: „Das Volk ist zu blöd.“

Wie oft hören wir diese Verachtung – subtil, in feinen Worten,
und manchmal ganz direkt?

„Das Volk ist nicht reif für Mitbestimmung.“
„Die Menschen verstehen das nicht.“
„Wir müssen über ihre Köpfe hinweg entscheiden.“

Und wir fragen uns:
Wer hat uns eigentlich dazu gemacht, einander zu beherrschen – anstatt einander zu dienen?

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Rezension: Hans-Georg Peitl – „Das Lateinische Kaiserreich lebt heute“

Mit seinem neuen Werk „Das Lateinische Kaiserreich lebt heute“ wagt Hans-Georg Peitl eine originelle und zugleich provokante These: dass sich in der politischen und geistigen Struktur Europas bis heute Spuren des 1204 gegründeten, flämisch geführten Kaiserreichs finden lassen – und dass seine Restauration, historisch wie symbolisch, längst begonnen hat.

Das Buch bewegt sich an der Schnittstelle von Geschichte, Ideologie und europäischer Identitätsfrage. Es ist kein konventioneller Geschichtsband, sondern ein politisch-philosophisches Manifest: Der Autor verknüpft die Kreuzzüge, die flämische Linie der Behaghel von Flammerdinghe und die Wiedergeburt Bulgariens mit dem Versuch, ein neues Europa jenseits technokratischer Entwurzelung zu denken.

Peitl argumentiert, dass mit dem Berliner Kongress von 1878 – insbesondere durch Figuren wie Angel Voivoda – nicht nur nationale Autonomie zurückgewonnen, sondern zugleich ein verschüttetes lateinisches Erbe reaktiviert wurde. Das Zentrum dieses Erbes sieht er nicht in Paris oder Wien, sondern im bulgarischen Haskovo – ein symbolischer Ort, an dem ost- und westeuropäische Strömungen aufeinandertreffen.

Stilistisch pendelt das Buch zwischen Essay, Recherche und autobiografischer Betrachtung. Wer klare historische Linien erwartet, wird gefordert – wer bereit ist, politische Visionen im historischen Gewand zu denken, wird bereichert. Gerade für Leser des Liberalen Boten bietet das Werk viel Diskussionsstoff: Wo endet historische Rekonstruktion, wo beginnt legitimierte Vision? Wie viel Herkunft braucht Zukunft?

„Das Lateinische Kaiserreich lebt heute“ ist ein Buch für Grenzgänger: zwischen politischer Utopie und kulturellem Gedächtnis, zwischen Geschichte und Gegenwart – und für alle, die Europa nicht als Verwaltungsapparat, sondern als geistige Aufgabe verstehen.

Fazit:
Ein unkonventioneller, mutiger Beitrag zur europäischen Selbstvergewisserung. Umstritten? Gewiss. Diskussionswürdig? Unbedingt.

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