Du kommst auf die Welt und kannst nur Blubbern.
Dann folgt das erste Wort. Entweder Mama, oder Papa.
Und das Kind lächelt, weil es einen Bezug bekommt.
Und dann? Ja, dann beginnt das Leben.
Aus dem Kind mit dem unschuldigen Blick wird langsam aber sicher ein Wesen, was sich im Leben behaupten muss. Es lernt lügen es lernt betrügen. Es lernt ausgenutzt zu werden und kämpft, um zu überleben.
Der Eine macht es sauber, der Andere geht über Leichen.
Das Leben erzieht zum Selbsterhaltungstrieb. Schade, denn Gott wollte Ehrlichkeit. Wollte Frieden.
Wollte, dass wir diese Welt bearbeiten. Den Acker. Und nicht die Beherrschung.
Oder wenn Beherrschung, die Beherrschung über die eigene Unzulänglichkeit.
Leider werden die Menschen im Laufe ihres Lebens zu selbsternannten Göttern und verlieren somit den Glanz in den Augen eines Kindes. Das unschuldig auf diese Welt kam.
Erst am Ende des Lebens, wenn man kurz vor dem Tode steht, wird bei der letzten Ölung wieder die Wahrheit zurückgeholt und man bekennt. Bereut. Will sich reinwaschen.
Um dann vor den Richterstuhl zu treten.
Das kann doch nicht der Sinn des Lebens sein, oder?
Was hätte man alles GUTES bewirken können auf dem Lebensweg?
Aber man hat es versäumt.
Und wie sagte Gorbatschov?
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Ich hoffe nur, dass Korea nicht der Anfang vom Ende wird.
Denn dann haben wir zu viel geblubbert und die Lehren von Mama und Papa alle in den Wind geschlagen.
Euer Charli


