📖 Predigt: Aber Gott machte es gut

(Jachwe, 21.09.2025)

🇩🇪 Deutsch

Man hat mich gefragt, ob es mich nicht stört, Freunde,
dass wir derzeit nicht ganz stabil laufen.

Nein. Ganz im Gegenteil.
Denn das Ziel ist der 1. Oktober 2025.
Da wollen wir offiziell auf Sendung gehen.
Bis dahin ist alles Testphase.
Und da passte der Hacker perfekt hinein.

Um festzustellen,
was wir tun, wenn wir angegriffen werden.

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Predigt: Der Beginn des nationalen Judentums?

Deutsch

Eigentlich ist es überraschend, liebe Freunde, dass sich Pilatus entscheidet zu den Hohepriestern hinauszukommen, als diese Jesus zum Verhör bei Pilatus bringen. Denn diese wollten nicht unrein werden und das Haus von Pilatus nicht betreten.

Johannes 18,28–30
28 Da führten sie Jesus von Kaiphas vor das Prätorium; es war aber früh am Morgen. Und sie gingen nicht hinein in das Prätorium, damit sie nicht unrein würden, sondern das Passamahl essen könnten.
29 Da kam Pilatus zu ihnen heraus und sprach: Was für eine Klage bringt ihr vor gegen diesen Menschen?
30 Sie antworteten und sprachen zu ihm: Wäre dieser nicht ein Übeltäter, wir hätten dir ihn nicht überantwortet.

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„Zur Freiheit berufen – zur Liebe gesandt“

Deutsch

„Zur Freiheit berufen – zur Liebe gesandt“
Galater 5,13 sagt: „Ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder und Schwestern; allein seht zu, dass ihr die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch nehmt, sondern durch die Liebe diene einer dem andern.“

Manchmal sind es gar nicht andere Menschen, die uns Grenzen setzen, sondern wir selbst. Aus Rücksicht, aus Gewohnheit oder aus dem Wunsch, niemanden zu verletzen, schränken wir uns ein. Doch die Bibel sagt: Wir sind frei. Diese Freiheit ist ein Geschenk Gottes. Sie darf aber nicht zur Selbstsucht führen, sondern soll in Liebe Gestalt gewinnen.

Freiheit ohne Liebe wird kalt. Liebe ohne Freiheit wird eng. Doch Freiheit in Liebe bringt Leben und Gemeinschaft hervor. So lernen wir: Wir dürfen gehen, bleiben, entscheiden – und gerade dadurch füreinander da sein.


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Predigt – „Umkehr ist immer gefragt“


Eine Predigt von Seniorpastor Hans-Georg Peitl

Liebe Freunde,

es gibt Bibelstellen, da denkt man sich: schade, dass so etwas heute so selten passiert. Paulus – damals noch Saulus – verfolgte die Christen in Jerusalem. Er vertrieb sie, suchte sie voller Hass. Und er machte sich auf den Weg nach Damaskus, um dort genauso vorzugehen.

Apostelgeschichte 9, 1–2:
Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Morden gegen die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester.
Und er bat ihn um Briefe nach Damaskus an die Synagogen, dass er Anhänger dieses Weges, Männer und Frauen, wenn er sie fände, gefesselt nach Jerusalem führe.

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Predigt: Ein jeder Schritt – meine Crowdfunding-Runden

Text: Markus 16,15 – „Gehet hin in alle Welt und sagt es allen Völkern.“

Deutsch

Liebe Gemeinde,

Jesus hat uns den Auftrag gegeben: „Gehet hin in alle Welt.“ Für viele klingt das groß und unüberschaubar. Doch die Wahrheit ist: Es beginnt ganz einfach – mit einem Schritt.

Seit 2006 gehe ich regelmäßig meine Runden. Von Geschäft zu Geschäft, von Mensch zu Mensch. Für andere ist es nur Spazierengehen. Für mich ist es Predigt, Seelsorge, Gemeinschaft. Jeder Schritt ist ein Stück „Gehet hin“.

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Die Anklage des Paulus

Liebe Freunde,

es ist so eine Stelle, bei der ich mich frage, ob hier nicht Täter-Opfer-Umkehr betrieben wird. Die Juden kommen zu Felix, um Paulus anzuklagen. Doch ich frage mich: Haben die Urchristen jemals eine solche Anklage gegen die Juden erhoben?

Lesung: Apostelgeschichte 24,1–9

1 Nach fünf Tagen kam der Hohepriester Hananias mit einigen Ältesten und dem Anwalt Tertullus herab; die erschienen vor dem Statthalter gegen Paulus. 2 Als der aber herbeigerufen worden war, fing Tertullus an, ihn anzuklagen, und sprach: Dass wir in großem Frieden leben unter dir und dass sich für dieses Volk vieles gebessert hat durch deine Fürsorge, 3 das erkennen wir allezeit und allenthalben mit aller Dankbarkeit an, hochgeehrter Felix. 4 Damit ich dich aber nicht zu lange aufhalte, bitte ich dich, du wollest uns kurz anhören in deiner Güte. 5 Wir haben erkannt, dass dieser Mann schädlich ist und dass er Aufruhr erregt unter allen Juden auf dem ganzen Erdkreis und dass er ein Anführer der Sekte der Nazoräer[1] ist. 6-7 Er hat auch versucht, den Tempel zu entweihen. Ihn haben wir ergriffen.[2] 8 Wenn du ihn verhörst, kannst du selbst das alles von ihm erkunden, wessen wir ihn verklagen. 9 Auch die Juden bekräftigten das und sagten, es verhielte sich so. 

Wenn ich diesen Bericht lese, sehe ich keinen Aufruhr, den Paulus verursacht hätte. Vielmehr sehe ich, dass die Anklage selbst ein Aufruhr ist. Eine Gruppe hetzt gegen eine andere. Die Gruppe um Hananias mobilisiert die Juden, um die Urchristen zu verfolgen.

Und so ist es bis heute geblieben. Immer wieder erleben wir Pietisten eine elegante Form der Täter-Opfer-Umkehr. Man hält uns vor, wir würden gegen Juden predigen, oder gegen Muslime, oder gegen andere Gruppen. Doch nichts davon stimmt. Es ist ein Vorwand, um uns selbst angreifen zu können – unter dem Deckmantel, jemand anderen schützen zu wollen.

Doch die Wahrheit bleibt bestehen. So wie Paulus nicht durch falsche Anklagen gebrochen wurde, so lassen auch wir uns nicht brechen. Wir vertrauen darauf: Gott steht zu seiner Gemeinde.

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Nichts ohne den Vater!

🇩🇪 Deutsch

Es ist überraschend, liebe Freunde, dass Jesus sogar begründet, warum es besser ist, wenn Prediger Laien und nicht ausgebildet sind. Man findet es im Johannesevangelium im Kapitel 7, Verse 17–18:

Johannes 7,17–18
Wenn jemand dessen Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede. Wer aus sich selbst redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm.

Jesus entschuldigt sich also nicht, dass er keine Ausbildung hat. Er verteidigt sich auch nicht. Stattdessen zeigt er, dass genau das sein Vorteil ist: Er kann nur das weitergeben, was der Vater ihm sagt.

Und das genau war seine Stärke: Nichts ohne den Vater.


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