Frieden kann man nicht machen?

🇩🇪 Deutsch

Liebe Hörerinnen und Hörer,

viele sagen:
„Frieden kann man nicht machen. Er ist ein Geschenk.“

Das stimmt – aber:
Geschenke muss man annehmen.

Und was heute auf der Welt geschieht,
zeigt oft das Gegenteil:

Wir reden von Sicherheit – und rüsten auf.
Wir sagen, wir wollen Frieden – und liefern Waffen.

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„Im Namen des Geringsten – aber nicht im Namen des Hasses“

Liebe Hörerinnen und Hörer,

es gibt Situationen, in denen das Evangelium keine einfachen Antworten gibt.
Nicht, weil es versagt – sondern weil es uns herausfordert, wirklich zu leben, was wir predigen.

Ich möchte Euch heute von einem solchen Moment erzählen.
Ich war unterwegs – wie oft – auf der Straße, beim Crowdfunden.
Ein Mensch sprach mich an.
Freundlich. Offen.
Er fragte, ob er bei uns mitwirken dürfe.
Ein bisschen mithelfen. Vielleicht auch ein wenig verdienen.

Und dann sah ich es.
Auf seinem Handy –
ein Hakenkreuz als Hintergrundbild.


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Frauenfeindlichkeit in der Kirche?

Predigttext:

(Lukas 8,1–3 wird gelesen – entweder mit Balabolka oder live)

📜 Predigt:

Manche Kirchen lehren bis heute:
„Eine Frau soll in der Gemeinde schweigen.“

Aber Jesus – der Sohn Gottes,
der, den man Jachwe nennt –
hat genau das Gegenteil gelebt.

Lukas 8, Verse 1 bis 3 –
lesen wir das doch noch einmal langsam:

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🎙️Christentum verpflichtend – und nicht Teamwork?

(Deutsch – Original)

Es gibt Bibelstellen, liebe Freunde, da könnte man fast meinen, Paulus habe mit dem Judentum völlig abgeschlossen. Und dann liest man an anderer Stelle, wie sehr er Jesus dennoch als König der Juden sieht – und sich selbst als Teil Israels.

Ein gutes Beispiel ist Römer 11, die Verse 1 bis 5:

„Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, vom Geschlecht Abrahams, aus dem Stamm Benjamin. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat.“

Der Vorwurf des Paulus ist also nicht: Ihr seid Juden.
Sondern: Ihr lebt nicht mehr, was es heißt, Gottes Volk zu sein.

Und damit trifft uns diese Stelle heute mitten ins Herz:
Wie viele Christen nennen sich so – ohne die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden?
Wie viele warten, dass Jesus alles für sie erledigt?

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Das Problem mit den Kirchenhistorikern

Das Problem mit den Kirchenhistorikern

Eigentlich ist es überraschend, liebe Freunde, dass Paulus überhaupt predigen konnte. Denn: Es gab wohl kaum einen Ort, an dem Paulus nicht bereits bekannt war, bevor er dort auftauchte. Immerhin hatte er die gesamte Gemeinde fast über ganz Kleinasien hinweg verfolgt und zerschlagen.

Apostelgeschichte 8,1–3:
Saulus aber hatte Gefallen an seinem Tode. Es erhob sich an diesem Tag eine große Verfolgung über die Gemeinde in Jerusalem; da zerstreuten sich alle übers Land, über Judäa und Samarien, nur die Apostel nicht.
Es bestatteten aber den Stephanus gottesfürchtige Männer und hielten eine große Klage über ihn.
Saulus aber suchte die Gemeinde zu zerstören, ging von Haus zu Haus, schleppte Männer und Frauen fort und ließ sie ins Gefängnis werfen.

Es kann also de facto kaum eine Gegend gegeben haben, in der man Paulus nicht kannte – zumindest nicht in Kleinasien. Und genau das wirft die Frage auf, ob Paulus sich wirklich gegen das Predigtverbot in der Provinz Asia gestellt hat.

Oder ob wir Paulus und seine Missionstour in Wahrheit nicht ganz woanders suchen müssen, als es uns die Kirchenhistoriker erzählen wollen.

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Die große Ausrede

🇩🇪 Predigttext: Die große Ausrede

Lukas 23,1–5

Es gibt Bibelstellen, die überraschen einen – und dann bleiben sie.
Lukas 23 ist so eine Stelle.

Jesus steht vor Pilatus.
Die Hohepriester bringen ihn dorthin, mit einem politischen Vorwurf:

„Er hetzt das Volk auf. Er verbietet, dem Kaiser Steuern zu zahlen. Er sagt, er sei König.“

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Der Bezug zum Namen

🇩🇪 Deutsch – Der Bezug zum Namen

Es ist überraschend, liebe Freunde, von was für eine Größe an Stall Jesus ausgeht, wenn er von einem Schafstall spricht. Einen Stall, bei welchem es nicht nur einen Hirten, sondern zusätzlich auch noch einen Torhüter gibt. Ganz gleichgültig ob er hier eine rechte oder eine linke Torwache meint.

Johannes 10,1–4
„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber. Der aber zur Tür hineingeht, der ist der Hirte der Schafe. Dem macht der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme.“

Und obwohl Jesus offenbar von einem riesengroßen Stall ausgeht, so sind für ihn die Schafe dort keine Nummer, sondern er kennt jedes einzelne Schaf beim Namen. So dass man sich fragt:
Hat er dies bei den 5000 Menschen, die ihn begleiteten, auch so gehalten?

War das ein Teil des Geheimnisses der Jesus-Bewegung?

Was glaubst Du?

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