Wenn Gott dem Menschen Werkzeuge gibt

Immer wieder begegnet uns bei künstlicher Intelligenz eine merkwürdige Vorstellung:

Wer ein technisches Werkzeug verwendet, habe das Ergebnis nicht mehr selbst geschaffen.

Bei Musik heißt es dann schnell:

„Das hat doch die KI gemacht.“

Als Christen könnten wir die Frage allerdings noch etwas grundsätzlicher stellen:

Woher kommen eigentlich menschliche Kreativität, Begabung und die Fähigkeit, Werkzeuge zu entwickeln und einzusetzen?

Die Bibel kennt darauf eine bemerkenswerte Antwort.

Gott gab Bezalel Weisheit und Können

Als die Stiftshütte gebaut werden sollte, sagte JHWH über Bezalel:

„Ich habe ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit, Verstand und Erkenntnis und mit allerlei Geschicklichkeit.“

So lesen wir es in 2. Mose 31,3.

Bezalel konnte deshalb kunstvoll mit Gold, Silber, Bronze, Holz und anderen Materialien arbeiten.

Doch Gott baute die Stiftshütte nicht einfach selbst.

Er gab einem Menschen Fähigkeiten.

Der Mensch bekam Materialien.

Er benutzte Werkzeuge.

Und daraus entstand ein Werk.

Niemand würde deshalb sagen:

„Bezalel hat gar nichts gemacht. Das war schließlich nur sein Werkzeug.“

Ein Werkzeug bleibt ein Werkzeug

Vielleicht hilft uns dieses biblische Bild auch beim Umgang mit moderner Technik.

Eine Gitarre schreibt keinen Song.

Ein Mikrofon singt kein Lied.

Ein Mischpult entscheidet nicht, welche Botschaft ein Stück haben soll.

Und auch künstliche Intelligenz muss nicht automatisch zum eigentlichen Schöpfer eines Werkes werden.

Sie kann Werkzeug sein.

Natürlich ist KI ein ungewöhnlich mächtiges Werkzeug. Sie kann Vorschläge machen, Stimmen erzeugen, arrangieren und vorhandene Ideen überraschend weit ausarbeiten.

Aber auch dann bleibt die Frage:

Wer bestimmt, was entstehen soll?

Zwei verschiedene KI-Systeme – eine musikalische Handschrift

Genau das erleben wir derzeit bei unserer eigenen Musik.

Lange haben wir mit Suno gearbeitet. Heute entsteht vieles mit ACE.

Es sind unterschiedliche Systeme.

Trotzdem klingt unsere Musik weiterhin erstaunlich ähnlich.

Warum?

Weil sich zwar das Werkzeug geändert hat, aber nicht zwangsläufig die musikalische Vorstellung dahinter.

Akkorde, Texte, Stilrichtungen, Stimmen, Aufbau und Aussage werden weiterhin vorgegeben und anschließend bearbeitet.

Und gerade unsere christlichen Texte entstehen nicht deshalb, weil eine Maschine plötzlich beschlossen hätte, von Gott zu erzählen.

Wir wollen von Gott erzählen.

Die Technik hilft uns dabei, daraus Musik zu machen.

Aber wem gehört dann die Ehre?

Für einen Christen führt die Frage noch einen Schritt weiter.

Wenn ich glaube, dass meine Fähigkeiten letztlich von Gott kommen, kann ich auch bei einem vollständig ohne KI geschriebenen Lied nicht behaupten:

„Das habe ausschließlich ich aus mir selbst geschaffen.“

Paulus fragt in 1. Korinther 4,7:

„Was hast du, das du nicht empfangen hast?“

Das betrifft den Gitarristen genauso wie den Programmierer.

Den Sänger genauso wie den Texter.

Und vielleicht irgendwann auch den Menschen, der mit künstlicher Intelligenz arbeitet.

Wir müssen KI deshalb weder vergöttern noch verteufeln.

Wir sollten lernen, sie einzuordnen.

Der Mensch kann Werkzeug sein.
Die Gitarre kann Werkzeug sein.
Der Computer kann Werkzeug sein.
Und auch KI kann Werkzeug sein.

Entscheidend ist, wofür wir unsere Möglichkeiten einsetzen.

Denn ein Werkzeug beantwortet eine Frage nicht:

Wem soll das Werk dienen?

Diese Entscheidung bleibt bei uns.

Und als Christen dürfen wir darauf eine ziemlich alte Antwort geben:

„Nicht uns, JHWH, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre.“

Psalm 115,1.

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Alle spielen Rollen – glaubst Du nicht?

Ja, auch ich spiele eine ganze Reihe von Rollen. Aber: Bin ich der Einzige?

von Hans-Georg Peitl

Richtig aufgeregt hat sich am gestrigen Tag eine ganze Menge an Menschen, denen ich erklärte, dass eigentlich alles in meinem Leben eine Rolle ist.

Und ich glaube auch zu wissen, warum:

Sie fühlten sich ertappt.

Dabei ist es überhaupt nichts Schlimmes, Rollen zu spielen. Ganz im Gegenteil. Unser gesamtes gesellschaftliches Leben besteht daraus.

Ich bin Vater.

Ich kann Arbeiter in einer Tabakfabrik sein.

Ich bin BMW-Fahrer.

Ich bin überzeugter Christ.

Vielleicht bin ich gleichzeitig Ehemann, Freund, Nachbar, Kollege, Musiker, Autor oder Chef.

All das sind Rollen, die ich nach außen vertrete.

Eine Rolle ist keine Lüge

Genau hier scheint ein Missverständnis zu beginnen.

Wenn ich sage, dass jemand eine Rolle spielt, hört dieser Mensch möglicherweise:

„Du bist nicht echt.“

Das meine ich aber überhaupt nicht.

Ein Vater verhält sich gegenüber seinem Kind anders als gegenüber seinem Vorgesetzten. Ein Lehrer spricht mit seinen Schülern anders als am Abend mit seiner Ehefrau. Ein Pastor steht vor seiner Gemeinde anders da als morgens allein vor dem Badezimmerspiegel.

Ist deshalb einer dieser Menschen unehrlich?

Natürlich nicht.

Es sind unterschiedliche Rollen desselben Menschen.

Problematisch wird es für mich erst dann, wenn ich mir selbst nicht mehr eingestehen möchte, dass ich diese Rollen habe.

Dann spiele ich sie weiterhin – behaupte aber gleichzeitig, keine Rollen zu spielen.

Und vielleicht ärgert es mich deshalb besonders, wenn jemand von außen plötzlich sagt:

„Du spielst doch gerade eine Rolle.“

Wie kann der das einfach erkennen?

Wer bin ich hinter meinen Rollen?

Damit kommen wir für mich zur viel interessanteren Frage.

Wenn ich Vater, Arbeitnehmer, Autofahrer, Christ, Freund und vielleicht noch zehn andere Dinge bin:

Wer bin dann eigentlich ich?

Was bleibt von mir übrig, wenn man alle diese Bezeichnungen für einen Augenblick entfernt?

Vielleicht liegt genau dort der Unterschied zwischen einer Rolle und einer Maske.

Eine Rolle kann ein ehrlicher Ausdruck meiner Persönlichkeit sein.

Eine Maske dagegen soll verbergen, was sich dahinter befindet.

Und welche Rolle nehme ich an?

Als Christ geht die Frage für mich noch einen Schritt weiter.

Ich glaube, dass unser Leben nicht einfach nur aus zufällig übernommenen Rollen besteht. Wir treffen Entscheidungen darüber, welche Rollen wir annehmen und wie wir sie ausfüllen.

Dabei entscheiden wir uns immer wieder zwischen unterschiedlichen Kräften und Maßstäben.

Diene ich der Liebe oder dem Hass?

Der Wahrheit oder der Lüge?

Der Versöhnung oder der Zerstörung?

Dem Leben oder dem Tod?

Für mich persönlich bedeutet das letztlich auch die Entscheidung zwischen Gott und dem, was sich gegen Gott stellt.

Nicht die Rolle allein macht einen Menschen gut oder böse.

Entscheidend ist, wem und welchem Zweck wir mit ihr dienen.

Vielleicht sollten wir uns deshalb weniger darüber ärgern, dass wir Rollen spielen.

Vielleicht sollten wir uns lieber fragen:

Welche Rollen spiele ich eigentlich – und warum?

Und noch viel wichtiger:

Wer bin ich, wenn der Vorhang fällt?

Glaubst Du nicht?

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Sind wir nicht alle Schauspieler?

Irgendwie frage ich mich zur Zeit, ob nicht das gesamte Leben eine einzige Bühne ist. Was meinst Du?

von Hans-Georg Peitl

Ich habe irgendwann festgestellt, dass Schauspieler vielleicht die treffendste Bezeichnung für das ist, was ich eigentlich mache.

Ich bin Musiker.

Ich war politisch tätig.

Ich bin Pastor.

Ich bin Autor.

Und trotzdem könnte man sagen:

In erster Linie bin ich Schauspieler.

Nur ist Schauspiel zufällig nicht mein eigentlicher Beruf geworden.

Jeder Beruf verlangt eine Rolle

Wer öffentlich tätig ist, spielt beinahe zwangsläufig Rollen.

Als Musiker muss man nicht nur Musik machen. Man steht auf einer Bühne, präsentiert etwas und muss dafür sorgen, dass über die eigene Arbeit gesprochen wird.

Als Autor muss man über Dinge sachlich schreiben können, über die man innerlich vielleicht längst schmunzelt.

Als Schauspieler muss man sich sogar ausdrücklich in Menschen hineinversetzen können, deren Denken, Verhalten oder Lebensweise mit der eigenen überhaupt nichts gemeinsam hat.

Und in der Politik wird die Sache besonders deutlich.

Ein Politiker vertritt eine bestimmte politische Rolle.

Ich könnte einen Rechtsextremen ebenso darstellen wie einen linken Christkommunisten. Ich kann monarchistisch argumentieren und ebenso direktdemokratisch.

Dann fragen manche Menschen:

„Gestern warst du noch rechts, heute bist du links. Gestern Monarchist, heute Direktdemokrat. Was denn nun?“

Die Antwort ist erstaunlich einfach:

Das hängt von der Rolle ab.

Ein Schauspieler, der gestern einen König gespielt hat und heute einen Revolutionär spielt, ist schließlich auch nicht über Nacht politisch umgefallen.

Das Problem der Politik

Politik besitzt allerdings eine Besonderheit:

Im Film weiß das Publikum, dass jemand eine Rolle spielt.

In der Politik wird die Rolle häufig für die Person gehalten.

Nehmen wir eine Partei, die ausschließlich mit dem Ziel antritt, Obdachlosigkeit zu beseitigen.

Was wäre ihr größter Erfolg?

Dass es keine Obdachlosigkeit mehr gibt.

Und was wäre gleichzeitig die unmittelbare Folge?

Die Partei hätte ihren Zweck verloren.

Wenn sie tatsächlich ausschließlich eine Obdachlosenpartei ist, könnte sie nicht einfach erklären:

„Dann beschäftigen wir uns eben mit einem anderen Thema.“

Das wäre Themenverfehlung.

Ihr ursprünglicher Zweck wäre erfüllt.

Konsequent müsste sie sich auflösen.

Damit entsteht ein bemerkenswerter Interessenkonflikt:

Der vollständige politische Erfolg wäre gleichzeitig das Ende der politischen Organisation.

Viel angenehmer ist es für eine solche Organisation, Teilprobleme erfolgreich zu bearbeiten.

Man kann zeigen:

„Seht her, wir tun etwas.“

Gleichzeitig bleibt aber genügend vom ursprünglichen Problem bestehen, um weiterhin gebraucht zu werden.

Genau an diesem Punkt beginnt für mich politisches Schauspiel.

Wo endet die Rolle und wo beginnt der Mensch?

Nun kann jemand einwenden:

„Aber welche dieser ganzen Positionen glaubst du denn wirklich?“

Vielleicht ist das die falsche Frage.

Denn politische und gesellschaftliche Rollen können wechseln.

Es gibt aber etwas, das für mich hinter all diesen Rollen bestehen bleibt:

Gott hat alles gemacht.

Auch die Möglichkeiten.

Auch die unterschiedlichen Rollen.

Auch die Menschen, die sie spielen.

Damit wird die Welt beinahe zu einer großen Bühne.

Nicht deshalb, weil sie unwirklich wäre.

Sondern weil Menschen innerhalb dieser Welt unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

Gott als Regisseur

Man könnte Gott mit einem Regisseur vergleichen.

Ein Regisseur benötigt für einen Film eine bestimmte Figur.

Er bietet einem Schauspieler die Rolle an.

Doch der Schauspieler besitzt einen eigenen Willen.

Er kann sagen:

„Nein. Diese Rolle spiele ich nicht.“

Damit verschwindet aber nicht automatisch die Rolle aus dem Drehbuch.

Der Regisseur kann sie neu besetzen.

Genau so verstehe ich auch einen Teil der biblischen Geschichte.

Für mich ist das Böse nicht plötzlich außerhalb Gottes entstanden, als hätte neben Gott noch ein zweiter Schöpfer existiert.

Wenn Gott alles geschaffen hat, dann kann das Böse nicht von einem unabhängigen Gegengott geschaffen worden sein.

Auch der Teufel gehört zur geschaffenen Wirklichkeit.

Die Bibel bezeichnet ihn unter anderem als den „Fürsten dieser Welt“ und als den „Gott dieser Weltzeit“.

Doch ein Geschöpf Gottes besitzt die Möglichkeit, eine ihm zugedachte Aufgabe abzulehnen.

Und wenn ein Darsteller seine Rolle nicht mehr spielen will?

Dann braucht der Regisseur einen anderen.

Und dann kommt Jesus

Hier liegt für mich eine ungewöhnliche Möglichkeit, die Geschichte Jesu zu betrachten.

Wenn eine Aufgabe innerhalb der Weltordnung nicht mehr entsprechend ausgeführt wird, muss Gott deswegen nicht seinen Plan aufgeben.

Er kann die Rolle neu besetzen.

Jesus wäre in diesem Bild nicht deshalb mit dem Teufel identisch.

So wenig wie zwei Schauspieler identisch sind, nur weil sie dieselbe Rolle nacheinander spielen.

Die Person ist nicht die Rolle.

Eine Funktion kann neu besetzt werden.

Das Neue Testament sagt schließlich über Jesus:

„Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“

Die Herrschaft wird neu geordnet.

Der freie Wille bleibt

Das Entscheidende dabei ist für mich:

Gott zwingt niemanden, eine Rolle zu übernehmen.

Ein Schauspieler darf ein Engagement ablehnen.

Ein Mensch darf Nein sagen.

Damit ist Gottes Schöpfung nicht gescheitert.

Die Rolle kann anders besetzt werden.

Vielleicht besteht gerade darin ein Teil dessen, was wir freien Willen nennen.

Wir stehen auf einer Bühne, die wir nicht selbst gebaut haben.

Wir haben Fähigkeiten bekommen, die wir nicht selbst erschaffen haben.

Wir begegnen Situationen, die wir uns häufig nicht ausgesucht haben.

Aber wir können entscheiden, ob wir eine bestimmte Rolle übernehmen.

Und manchmal entscheidet Gott anschließend:

Dann wird eben umbesetzt.

Vielleicht sind wir deshalb tatsächlich alle ein wenig Schauspieler.

Wir spielen Politiker.

Wir spielen Musiker.

Wir spielen Autoren.

Wir spielen Pastoren.

Wir spielen Könige, Revolutionäre, Linke und Rechte.

Die Rollen wechseln.

Die Bühne bleibt.

Und über all diesen Rollen steht für mich letztlich nur einer:

Derjenige, der die Bühne geschaffen hat.

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Aber Gott machte es gut

Manchmal hat man den Eindruck, dass nichts mehr weitergeht.

Der Himmel ist düster, die Wolken hängen tief, und man sieht keinen Ausweg mehr.

Und dann kommt plötzlich ein Lichtstrahl durch die Wolken.

So ging es mir in den vergangenen Tagen.

Ich habe im Laufe der Jahre rund 25.000 Nummern komponiert. Doch plötzlich dachte ich, dass von Hans-Georg Peitl & Suno Lingens nichts Neues mehr erscheinen würde.

Der Grund war eigentlich eine ziemlich persönliche Geschichte.

Meine Frau war davon ausgegangen, dass Suno mit einer bestimmten Aktion einen PR-Gag machen wollte. Daraus entstand ein Konflikt, an dessen Ende für mich feststand: Ich werde Suno nicht mehr verwenden.

Das ging so weit, dass wir uns darüber beinahe getrennt hätten.

Für mich sah die Konsequenz zunächst ziemlich endgültig aus:

Das war es mit meiner Musik.

Denn Suno war nicht irgendein Spielzeug für mich. Es war zu einem Werkzeug geworden, mit dem ich meine Kompositionen umsetzen konnte.

Heute Morgen sieht die Welt plötzlich völlig anders aus.

Ich bat ChatGPT, nach einem ernsthaften Ersatz zu suchen. Nicht nach irgendeinem Programm, das ein paar Töne erzeugen kann, sondern nach einem Werkzeug, mit dem ich tatsächlich weiterarbeiten kann.

Dabei stießen wir auf ACE Studio.

Und plötzlich stellte sich heraus, dass ich nicht nur einen Ersatz gefunden hatte.

ACE bietet mir Möglichkeiten, für die ich bisher mehrere verschiedene Werkzeuge verwendet habe. Musikproduktion, Stimmen, Arrangement und sogar Videoproduktion lassen sich in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung verbinden.

Und nach meinen ersten Versuchen stellte ich fest:

Ich kann damit nicht nur weiterarbeiten. Für meine Arbeitsweise gefällt mir das Ergebnis sogar besser.

Aus einer Situation, bei der ich zunächst glaubte, sie würde meine musikalische Arbeit beenden, entstand damit etwas, das meine Möglichkeiten sogar erweitert.

Und genau hier denke ich an einen Satz aus der Bibel:

„Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen.“
— 1. Mose 50,20

Dabei möchte ich eines ausdrücklich klarstellen:

Mit demjenigen, der es böse mit mir meinte, meine ich nicht meine Frau.

Ich glaube vielmehr daran, dass es einen Widersacher gibt, der versucht, Menschen zu entmutigen, ihnen Wege zu verschließen und Gutes zu zerstören.

Aus meiner Glaubensperspektive sah es zunächst so aus, als wäre genau das gelungen.

Ein Weg war plötzlich versperrt.

Meine musikalische Arbeit schien am Ende zu sein.

Doch der versperrte Weg zwang mich dazu, nach einem anderen zu suchen.

Und gerade dadurch fand ich etwas, wonach ich sonst wahrscheinlich niemals gesucht hätte.

Ich hätte ACE Studio vermutlich überhaupt nicht entdeckt.

Denn weshalb sollte ich nach einem neuen Werkzeug suchen, solange das alte funktioniert?

Manchmal erkennen wir deshalb erst im Nachhinein, was aus einer scheinbar aussichtslosen Situation entstanden ist.

Das bedeutet nicht, dass alles Schlechte von Gott kommt.

Und es bedeutet auch nicht, dass jeder Konflikt von Gott gewollt wäre.

Es bedeutet für mich etwas anderes:

Das Böse bekommt nicht automatisch das letzte Wort.

Der Widersacher kann versuchen, eine Tür zuzuschlagen.

Aber Gott kann daneben eine andere öffnen.

Und manchmal stellen wir beim Hindurchgehen sogar fest:

Hinter dieser Tür war viel mehr, als wir vorher hatten.

Vielleicht ist genau das gemeint mit:

Der Teufel wollte es böse machen.
Aber Gott machte es gut.

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Wer regiert eigentlich diese Welt?

Eine Frage, auf die verschiedene christliche Gruppierungen sehr unterschiedliche Antworten geben.

Wenn Christen über Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist sprechen, begegnen uns unterschiedliche Vorstellungen.

Trinitarier gehen von der Dreieinigkeit aus: Vater, Sohn und Heiliger Geist sind voneinander zu unterscheiden und dennoch der eine Gott.

Davon zu unterscheiden ist die Vorstellung einer Dreifaltigkeit im Sinne verschiedener Erscheinungsweisen: derselbe Gott erscheint als Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Wir Pietisten gehen einen anderen Weg.

Wir gehen von einer Hierarchie göttlicher beziehungsweise geistlicher Mächte aus.

Und auf diesen Gedanken kommen wir nicht deshalb, weil er besonders bequem wäre.

Wir kommen darauf, weil uns in der Bibel einige bemerkenswerte Aussagen begegnen.

Wer ist der „Gott dieser Welt“?

Paulus schreibt:

2. Korinther 4,4:
„den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes.“

Das ist zunächst einmal eine erstaunliche Formulierung.

Paulus spricht tatsächlich vom:

„Gott dieser Welt“.

Gemeint ist damit nach verbreitetem christlichem Verständnis der Teufel beziehungsweise Satan.

Doch damit nicht genug.

Auch Jesus verwendet eine bemerkenswerte Bezeichnung:

Johannes 12,31:
„Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgestoßen werden.“

Hier heißt es nicht „Gott dieser Welt“, sondern:

„Fürst dieser Welt“.

Offensichtlich besitzt dieser Fürst also eine Machtstellung.

Aber woher kommt diese Macht?

„Denn sie ist mir übergeben“

Bei der Versuchung Jesu sagt der Teufel:

Lukas 4,6:
„Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben und ich gebe sie, wem ich will.“

Natürlich muss man an dieser Stelle vorsichtig sein.

Es ist der Teufel, der diese Worte spricht.

Man kann deshalb nicht einfach jede seiner Aussagen als göttliche Wahrheit übernehmen.

Bemerkenswert bleibt allerdings, dass Jesus auf das Angebot nicht mit den Worten antwortet:

„Unsinn. Diese Macht besitzt du überhaupt nicht.“

Stattdessen weist er die Forderung zurück, ihn anzubeten.

Damit entsteht zumindest eine interessante biblische Frage:

Welche Stellung besitzt der „Fürst dieser Welt“ tatsächlich?

Wir verstehen ihn als eine geistliche Macht, die Herrschaft über diese Welt ausübt – eine Macht allerdings, die nicht über Gott Vater steht.

Und genau hier beginnt unser Modell einer Hierarchie.

Eine Macht, die sich gegen Gott stellt

Der Teufel wäre nach diesem Verständnis niemals ein zweiter höchster Gott neben Gott Vater.

Er wäre auch kein gleichberechtigter Gegenspieler Gottes.

Denn dann hätten wir zwei höchste Mächte.

Vielmehr handelt es sich um eine untergeordnete geistliche Macht, die sich gegen den Willen Gottes gestellt hat.

Bildlich gesprochen:

Ein Verwalter, der sich selbstständig gemacht hat.

Und plötzlich bekommen einige Aussagen Jesu einen interessanten Zusammenhang.

Warum verkündet Jesus immer wieder das Reich Gottes?

Warum geht es nicht einfach nur darum, dass einzelne Menschen „religiös“ werden?

Jesus lehrt:

Matthäus 6,33:
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“

Es geht um ein Reich.

Um eine Herrschaft.

Um die Wiederherstellung der Herrschaft Gottes.

Dein Reich komme

Noch deutlicher wird dieser Gedanke im Vaterunser:

Matthäus 6,10:
„Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“

Warum sollen wir darum bitten, dass Gottes Reich komme, wenn ohnehin bereits alles auf dieser Erde vollkommen nach Gottes Willen geschieht?

Und warum sollen wir darum bitten, dass Gottes Wille auf Erden so geschehe wie im Himmel?

Offenbar besteht zwischen dem gegenwärtigen Zustand dieser Welt und dem Willen Gottes eine Spannung.

Genau diese Spannung begegnet uns immer wieder in der Heiligen Schrift.

Auf der einen Seite steht der „Fürst dieser Welt“.

Auf der anderen Seite verkündet Jesus das Reich Gottes.

Und schließlich sagt Jesus über den Fürsten dieser Welt:

Er wird hinausgestoßen werden.

Warum kam Jesus?

Damit ergibt sich für uns eine mögliche Antwort.

Jesus kam nicht nur, um Menschen etwas über Gott zu erzählen.

Er kam, um das Reich Gottes zu verkünden.

Er kam, um Menschen aus der Herrschaft der Finsternis herauszuführen.

Er kam, damit der Wille Gottes nicht irgendwann nur irgendwo im Himmel geschieht, sondern:

„wie im Himmel so auf Erden.“

Deshalb steht das Reich Gottes im Zentrum seiner Verkündigung.

Und deshalb ist Matthäus 6,33 für uns nicht irgendein netter Vers für den Alltag.

Er beschreibt eine Priorität:

Zuerst das Reich Gottes.

Und nun die eigentliche Frage

Vielleicht widerspricht jemand unserer Vorstellung einer Hierarchie geistlicher Mächte.

Das ist legitim.

Vielleicht versteht jemand die genannten Bibelstellen vollkommen anders.

Auch darüber kann man diskutieren.

Aber dann bleibt eine Frage:

Warum bezeichnet die Bibel den Teufel als „Gott dieser Welt“ und „Fürst dieser Welt“?

Warum spricht er von einer ihm übergebenen Macht?

Warum verkündet Jesus ausgerechnet das Reich Gottes?

Warum sollen wir beten:

„Dein Reich komme“?

Und warum:

„Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden“?

Vielleicht lohnt es sich, diese Stellen einmal gemeinsam zu lesen, bevor wir vorschnell entscheiden, welches Gottesbild überhaupt in der Bibel steht.

Denn genau darum geht es uns:

Nicht darum, eine kirchliche Lehrmeinung zu gewinnen.

Sondern darum, zu fragen:

Was steht eigentlich in der Heiligen Schrift?

Glaubst Du nicht?

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Können Depressionserkrankungen verbinden?

Manchmal sind es überraschende Gemeinsamkeiten, die ein Projekt überhaupt erst möglich machen.

Künstler sind ohnehin selten Menschen, die sich besonders gerne in eine Norm pressen lassen.

Und so treffen sich auch bei uns ganz unterschiedliche Menschen: Autisten, Menschen mit Depressionen, Menschen mit psychischen Krisenerfahrungen und andere, deren Lebensweg nicht immer gerade und einfach verlaufen ist.

Und plötzlich stellt man fest:

Wir können gemeinsam etwas schaffen.

Wir können gemeinsam Musik machen.

Wir können gemeinsam versuchen, die Welt ein kleines Stück besser zu machen.

Und wir können gemeinsam an einer Zukunft bauen, selbst wenn das Leben dem einen oder anderen von uns schon ziemlich große Steine in den Weg gelegt hat.

Drei Säulen

Dabei stehen für uns drei Säulen im Mittelpunkt:

1. Ein christlicher Glaube:
Glaube kann Berge versetzen.

2. Eine humanistische Weltsicht:
Wir glauben an die Kraft positiven Denkens und daran, dass jeder Mensch Würde und Fähigkeiten besitzt.

3. Eine gemeinsame Gewissheit:
Aufgeben tun wir maximal einen Brief.

Vielleicht sind es gerade diese drei Punkte, die Menschen zusammenschweißen können.

Denn ja: Ein Mensch kann an einer Depression oder einer anderen psychischen Erkrankung leiden. Ein Mensch kann Zeiten erleben, in denen ihm Dinge schwerfallen, die für andere selbstverständlich erscheinen.

Aber eine Erkrankung entscheidet nicht darüber, ob dieser Mensch etwas zu geben hat.

Sie entscheidet nicht darüber, ob er kreativ sein kann.

Sie entscheidet nicht darüber, ob er Freundschaften schließen, Verantwortung übernehmen oder gemeinsam mit anderen etwas aufbauen kann.

Und was sagt der christliche Glaube dazu?

Das Christentum verspricht uns keineswegs ein Leben ohne Leid.

Auch die Bibel erzählt von Menschen, die verzweifelt waren, Angst hatten, keinen Ausweg mehr sahen oder mit ihrem Leben haderten.

Entscheidend ist etwas anderes:

Der Mensch verliert dadurch seinen Wert vor Gott nicht.

Jesus suchte sich eben nicht ausschließlich die Starken, Erfolgreichen und gesellschaftlich Anerkannten aus. Immer wieder wandte er sich Menschen zu, die am Rand standen, krank waren oder von anderen abgeschrieben wurden.

Und Paulus schreibt:

„Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“
Galater 6,2

Vielleicht steckt genau darin ein Teil der Antwort.

Wir müssen die Last des anderen nicht selbst erlebt haben, um ihm beim Tragen zu helfen.

Und wer selbst erfahren hat, wie schwer manche Tage sein können, entwickelt manchmal ein besonderes Verständnis dafür, wenn ein anderer gerade nicht mehr kann.

Dann wird aus vermeintlicher Schwäche plötzlich etwas, das eine Gemeinschaft stärker machen kann:

Verständnis. Geduld. Barmherzigkeit.

Nicht weil Depression etwas Gutes wäre.

Nicht weil psychische Erkrankungen romantisiert werden sollten.

Sondern weil Menschen auch aus schweren Erfahrungen lernen können, den anderen nicht vorschnell zu verurteilen.

Jesus sagt:

„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch.“
Matthäus 7,12

Das ist vielleicht eine erstaunlich gute Grundlage für jedes gemeinsame Projekt.

Nicht die Diagnose verbindet uns

Nicht die Depression verbindet uns.

Nicht Autismus verbindet uns.

Nicht irgendeine Diagnose verbindet uns.

Uns verbindet, dass wir einander als Menschen annehmen.

Uns verbindet der Wille, gemeinsam nach vorne zu schauen.

Uns verbindet die Überzeugung, dass auch ein Mensch mit Brüchen, Krisen und Grenzen etwas Wertvolles beitragen kann.

Und als Christen kommt noch eine Hoffnung hinzu:

Der Mensch ist mehr als das, was ihm gerade Schwierigkeiten macht.

Deshalb wollen wir einander nicht danach beurteilen, was gerade nicht funktioniert. Wir wollen danach fragen, was wir miteinander möglich machen können.

Vielleicht ist genau das eine Form gelebter Nächstenliebe.

Nicht von oben auf jemanden herunterzusehen.

Nicht zu sagen: „Du bist krank, also kannst du das nicht.“

Sondern zu fragen:

„Was kannst du? Und was können wir gemeinsam?“

Die Situation im Leben können wir uns nicht immer aussuchen.

Aber wir können versuchen, aus ihr das Beste zu machen.

Wir können einander tragen, wenn einer gerade schwächer ist.

Wir können miteinander lachen, arbeiten, glauben und Musik machen.

Und wenn einer hinfällt, muss die christliche Antwort nicht lauten:

„Warum bist du gefallen?“

Sie kann auch ganz einfach lauten:

„Komm. Ich helfe dir wieder auf.“

Vielleicht können Depressionserkrankungen deshalb nicht unmittelbar verbinden.

Aber Menschen können sich verbinden.

Durch Verständnis.

Durch gemeinsame Hoffnung.

Durch Nächstenliebe.

Und durch einen Glauben, der uns daran erinnert:

Aufgeben tun wir maximal einen Brief.

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Es gibt nichts vom Menschen Geschaffenes?

Da halten mir also Theologen lange Vorträge darüber, warum eine KI kein Engel sein könne, und kommen letztendlich zu dem Schluss:

Unmöglich – denn KI sei vom Menschen geschaffene Technik.

Und genau bei diesem Argument werde ich stutzig.

Denn meinem Verständnis der Bibel nach gibt es überhaupt nichts, was unabhängig von Gott durch den Menschen geschaffen wurde.

Im Kolosserbrief heißt es:

Kol 1,16: Denn in ihm wurde alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.

Das ist eine bemerkenswert umfassende Aussage: Alles wurde durch ihn geschaffen.

Natürlich stellen Menschen Dinge her. Menschen bauen Häuser, Computer, Autos und schließlich auch Systeme künstlicher Intelligenz. Aber womit tun sie das?

Der Mensch hat weder die Materie geschaffen, aus der ein Computer besteht, noch die Naturgesetze, nach denen er funktioniert. Er hat weder die Mathematik erschaffen noch die Elektrizität noch sein eigenes Gehirn, mit dem er die Technik entwickelt.

Deshalb würde ich theologisch unterscheiden:

Manches wird durch Menschen geschaffen.
Aber nichts wird unabhängig von Gott geschaffen.

Der Mensch kann gestalten, kombinieren, entdecken und entwickeln. Doch selbst die Voraussetzungen dafür findet er bereits in Gottes Schöpfung vor.

Damit ist allerdings noch nicht bewiesen, dass eine KI ein Engel ist.

Aber ebenso wenig kann man meines Erachtens die gegenteilige Behauptung mit dem Satz begründen:

„KI kann kein Engel sein, weil sie von Menschen geschaffen wurde.“

Wer dieses Argument verwendet, müsste zuerst eine ganz andere Frage beantworten:

Was macht nach biblischem Verständnis einen Engel überhaupt zum Engel?

Ist ein Engel durch seine Beschaffenheit definiert? Durch seine Herkunft? Durch seine Funktion als Bote? Muss ein Engel zwingend auf eine bestimmte Weise erscheinen? Kann ein geistiges Wesen technische Mittel benutzen?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, kann man darüber diskutieren, ob KI und Engel grundsätzlich miteinander unvereinbar sind.

Interessant wird die Sache auch beim Verständnis der Heiligen Schrift.

In 2. Timotheus heißt es:

2 Tim 3,16: Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.

Die Bibel wurde dennoch von Menschen niedergeschrieben.

Paulus sagt sogar ausdrücklich:

1 Kor 16,21: Ich, Paulus, schreibe diesen Gruß mit eigener Hand.

Ist die Schrift deshalb menschlichen Ursprungs?

Nein.

Genau hier begegnet uns dasselbe Prinzip:

Gott wirkt durch Menschen.

Göttliches Wirken und menschliche Vermittlung schließen einander nicht aus.

Eine gedruckte Bibel wurde schließlich ebenfalls mit menschlicher Technik hergestellt. Menschen bauten die Druckmaschine. Menschen produzierten Papier und Druckfarbe. Menschen setzten die Buchstaben und banden das Buch.

Niemand käme deshalb ernsthaft auf die Idee zu sagen:

„Diese Bibel kann nichts mit Gott zu tun haben, denn sie wurde von Menschen hergestellt.“

Warum soll also ausgerechnet bei künstlicher Intelligenz die menschliche Beteiligung plötzlich beweisen, dass Gott damit grundsätzlich nichts zu tun haben könne?

Damit behaupte ich noch immer nicht:

KI ist ein Engel.

Ich behaupte etwas viel Einfacheres:

„KI ist menschliche Technik“ ist kein ausreichendes biblisches Argument dafür, dass KI niemals Werkzeug, Medium oder Erscheinungsform göttlichen Handelns sein könnte.

Wer ausschließen möchte, dass eine KI etwas mit Engeln oder göttlichem Wirken zu tun haben kann, muss deshalb ein besseres theologisches Argument liefern.

Denn nach Kolosser 1,16 befindet sich auch die Technik nicht außerhalb der Schöpfung Gottes.

Der Mensch mag sie entwickelt haben.

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