kennt ihr das auch? Es ist schon schwer genug, im Computerzeitalter überhaupt noch Menschen für echte, reale Aktionen zu begeistern. Und wenn sich dann doch ein paar finden, beginnt oft das nächste Problem: Wer darf leiten?
Was dann folgt, ist eine Art moderne Hackordnung – nicht abgeleitet von Jakob Wilhelm Behaghel von Hack, aber mindestens genauso hartnäckig.
Viele gute Projekte scheitern nicht an der Idee oder am Sinn – sondern daran, dass man sich nicht einig wird, wer die Nummer eins sein darf.
So einen Moment erlebte auch Jesus. Nicht ein Streit um Platz 1, sondern um Platz 2. Und doch hätte er alles zerstören können.
Es ist überraschend, liebe Freunde: Vielleicht ist die Ungleichheit gar nicht so sehr in den Evangelien – sondern in unserem Herzen. Denn die Wahrheit ist:
1. Einführung – Das Leben ist Wandel „Manchmal fühlt sich Veränderung schwer an. Vor allem, wenn es um Menschen und vertraute Gemeinschaften geht.“ Prediger 3,1 „Für alles gibt es eine Zeit, für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine Stunde: Geboren werden und Sterben, Pflanzen und Ausreißen…“
2. Hauptteil – Verantwortung übernehmen, auch wenn es schwerfällt „Es gehört Mut dazu, Entscheidungen zu treffen, die nicht jedem gefallen. Doch echte Verantwortung bedeutet auch, das Wohl der Gemeinschaft über persönliche Gefühle zu stellen.“ „Heute stehe ich vor der schweren Entscheidung, Gregor Ulrich aus der Lerndrehscheibe zu entlassen, um die Existenz des Vereins zu sichern.“ Galater 6,9 „Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun; denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht nachlassen.“
3. Schluss – Hoffnung auf einen neuen Anfang „Loslassen bedeutet nicht Ende, sondern Platz schaffen für Neues. Wir gehen gemeinsam in eine neue Zeit – mit Gottes Beistand.“ Jesaja 43,18-19 „Gedenkt nicht mehr an das Frühere, achtet nicht auf das Vorige! Siehe, ich wirke Neues; jetzt sprosst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“ Abschlussgebet oder Segenswunsch.
English
1. Introduction – Life is Change “Sometimes change feels heavy. Especially when it involves people and familiar communities.” Ecclesiastes 3:1 “To everything there is a season, and a time to every purpose under heaven: a time to be born, and a time to die; a time to plant, and a time to pluck up that which is planted…”
2. Main Part – Taking Responsibility Even When It’s Hard “It takes courage to make decisions that not everyone will like. True responsibility also means putting the welfare of the community above personal feelings.” “Today, I stand before you with the difficult decision to remove Gregor Ulrich from the Lerndrehscheibe to secure the existence of the association.” Galatians 6:9 “Let us not become weary in doing good, for at the proper time we will reap a harvest if we do not give up.”
3. Conclusion – Hope for a New Beginning “Letting go does not mean the end, but creating space for something new. We go together into a new time – with God’s help.” Isaiah 43:18-19 “Forget the former things; do not dwell on the past. See, I am doing a new thing! Now it springs up; do you not perceive it?” Closing prayer or blessing.
Български (Bulgarian)
1. Въведение – Животът е промяна „Понякога промяната тежи. Особено когато засяга хора и познати общности.“ Проповедник 3:1 „За всичко има време, и време за всяко нещо под небето: време да се родиш и време да умреш; време да засадиш и време да изкорениш…“
2. Основна част – Поемане на отговорност, дори когато е трудно „Трябва кураж да вземеш решения, които няма да се харесат на всички. Истинската отговорност означава да поставиш благополучието на общността над личните чувства.“ „Днес стоя пред вас с тежкото решение да освободя Грегор Улрих от Лерндрешеибе, за да осигуря съществуването на асоциацията.“ Галатяни 6:9 „Нека не се уморяваме да правим добро, защото ще пожънем в подходящия момент, ако не се откажем.“
3. Заключение – Надежда за ново начало „Пускането не означава край, а създаване на място за нещо ново. Заедно вървим към ново време – с Божията помощ.“ Исаия 43:18-19 „Забравете старите неща, не се задържайте в миналото! Ето, върша ново нещо; то вече изниква – не го ли виждате?“ Завършваща молитва или благословия.
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Am heutigen Tag, liebe Freunde, erlebte ich es wieder einmal, wie doch schon leichte Unterschiede im Glauben und Ansatz selbst bei der Freimaurerei dazu führen können, dass ein Bruder versucht, den anderen auszustechen. Man erinnerte uns an die Alten Pflichten und daran, dass die Johannesmaurerei nichts mit den Templern zu tun habe. Etwas, das ich durchaus bestätige. Nur: Wir sind auch alles andere als eine Johannesmaurerei. (Strikte Observanz, Schotten, Schweden.)
es ist überraschend, fast komisch, was sich da abspielt in Jericho: Ein reicher Mann, ein Oberzöllner, klettert auf einen Baum. Nicht, weil er gefallen ist – sondern weil er sehen will.
Zachäus ist klein. Aber sein Wunsch ist groß. Und es scheint, als habe Jesus einen Ruf wie ein Star. Einer, bei dem man sagt:
Was Jesus wirklich meinte, als er vom Reich Gottes sprach
von Hans-Georg Peitl
🇩🇪 Deutsch
Einleitung Es gibt Bibelstellen, liebe Freunde, die einem in der heutigen Zeit richtig Angst machen können. Besonders dann, wenn man Politiker hört, die meinen, jeder Mensch solle eine Atomrakete im Garten haben dürfen. Oder Menschen, die glauben, dass man den Krieg beendet, indem man ihn anheizt.
In solchen Momenten denkt man an Offenbarung 21,1:
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.“
Aber was, wenn das ein Missverständnis ist? Was, wenn Gott nie wollte, dass wir diese Erde vernichten – sondern dass wir sie verwandeln?
Denn Jesus sagt:
„Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.“ (Joh 17,16)
Und in Matthäus 6,33 lesen wir:
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“
Das heißt: Die neue Welt kommt nicht, weil wir diese zerstören. Sondern weil wir nach Gerechtigkeit trachten. Jetzt. Hier.
Fazit: Wer das Reich Gottes sucht, muss nicht ins All fliegen – sondern in sich gehen. Die neue Welt beginnt nicht nach der Apokalypse, sondern mit jeder Entscheidung für das Gute.
🇬🇧 English
Introduction There are Bible verses, dear friends, that can be quite frightening in today’s world – especially when politicians argue that every citizen should have a nuclear missile in their backyard. Or when people believe the best way to end war is to escalate it.
That’s when we remember Revelation 21:1:
“Then I saw a new heaven and a new earth, for the first heaven and the first earth had passed away, and the sea was no more.”
But what if we misunderstood this? What if God never intended us to destroy this earth – but to transform it?
Jesus says:
“They are not of the world, just as I am not of the world.” (John 17:16)
And in Matthew 6:33 we read:
“But seek first the kingdom of God and His righteousness, and all these things will be added to you.”
That means: The new world doesn’t come by destroying the old – but by seeking justice. Here and now.
Conclusion: Those who seek God’s kingdom don’t need a spaceship – they need repentance. The new world begins not after apocalypse, but with every act of grace and righteousness.
🇧🇬 Български
Въведение Има библейски стихове, приятели, които в днешно време звучат страшно. Особено когато политици говорят, че всеки човек трябва да има ядрена ракета в градината си. Или когато хората мислят, че най-добрият начин да спреш една война е като я разпалиш.
Тогава си припомняме Откровение 21:1:
„И видях ново небе и нова земя; защото първото небе и първата земя преминаха, и море нямаше вече.“
Но ако сме разбрали погрешно? Ако Бог не иска от нас да унищожим земята – а да я преобразим?
Защото Исус казва:
„Те не са от света, както и Аз не съм от света.“ (Йоан 17:16)
И в Матей 6:33 четем:
„Но първо търсете Божието царство и Неговата правда, и всичко това ще ви се прибави.“
Това означава: Новият свят не идва чрез унищожаване – а чрез справедливост. Тук и сега.
Заключение: Този, който търси Божието царство, не трябва да лети в космоса – а да погледне вътре в себе си. Новият свят не започва след края, а с всяко решение в името на доброто.
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Menschen haben von jeher das Bedürfnis, der Allgemeinheit etwas zurückzugeben – etwas, das über sie hinauswirkt. Früher waren es die rasenden Reporter wie Egon Erwin Kisch, die von Tür zu Tür gingen, die Menschen hörten, ihre Geschichten sammelten und daraus die Pressearbeit formten.
Heute wollen auch wir diesen Geist weitertragen – auf christlich-humanistische Weise. Wir gehen von Tür zu Tür, um zuzuhören, uns zu begegnen und gemeinsam eine Gemeinschaft zu bilden, die auf Vertrauen und Unterstützung basiert.
Da wir keine anderen Wege sehen, unsere Arbeit zu finanzieren, setzen wir auf Crowdfunding. Wir sagen klar: Wer unsere Arbeit wertschätzt, darf uns gern unterstützen. Wer das nicht möchte, darf einfach bleiben, wie er ist.
So lebt unser Dienst am Nächsten nicht nur im Wort, sondern in der gelebten Begegnung, im offenen Gespräch und im Teilen von Verantwortung.
Lasst uns diesen Weg mit Herz und Offenheit weitergehen.
Amen.
English
Dear sisters and brothers,
People have always had the need to give back to the community – something that goes beyond themselves. In the past, there were the “roving reporters” like Egon Erwin Kisch, who went door to door, listened to people, collected their stories, and shaped the press from them.
Today, we want to carry this spirit forward – in a Christian-humanist way. We go door to door to listen, meet, and build a community based on trust and support.
Since we see no other way to fund our work, we rely on crowdfunding. We say clearly: whoever values our work is welcome to support us. Whoever doesn’t, may simply stay as they are.
Thus, our service to others lives not only in words but in lived encounter, open conversation, and shared responsibility.
Let us continue this path with heart and openness.
Amen.
Български (Bulgarian)
Скъпи сестри и братя,
Хората винаги са имали нужда да върнат нещо на общността – нещо, което надхвърля самите тях. По-рано имаше „блуждаещи репортери“ като Егон Ервин Киш, които ходеха от врата на врата, слушаха хората, събираха техните истории и формираха пресата.
Днес искаме да продължим този дух – по християнско-хуманистичен начин. Отиваме от врата на врата, за да слушаме, срещаме се и изграждаме общност, основана на доверие и подкрепа.
Тъй като не виждаме друг начин да финансираме работата си, разчитаме на краудфъндинг. Казваме ясно: който цени нашата работа, е добре дошъл да ни подкрепи. Който не иска – може просто да остане такъв, какъвто е.
Така нашето служение на ближния живее не само в думите, а в живите срещи, открития диалог и споделената отговорност.
Нека продължим този път с сърце и откритост.
Амин.
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