Gedanken zum Antisemitismus

Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn wir uns in der Apostelgeschichte im Kapitel 9 die Verse 1 und 2 anschauen und uns einmal fragen, warum Paulus ausgerechnet Damaskus wählt? Denn die nächstgelegenen Staaten hätten ja nicht Damaskus sondern Galiläa und Samaria geheißen.

Apg 9,1 Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Morden gegen die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester 2 und bat ihn um Briefe nach Damaskus an die Synagogen, dass er Anhänger dieses Weges[1], Männer und Frauen, wenn er sie fände, gefesselt nach Jerusalem führe.

Paulus scheint also diesen neuen Weg nicht gleichgültig wo, sondern an ganz bestimmten Orten zu verfolgen. Und es ist auffallend, dass auch Jesus in Galiläa und Samaria mit seinen Lehren keine Probleme gehabt hat.Man ihm sowohl am See Genezereth als auch in Samaria gerne zuhörte.

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Jesus und Johannes der Täufer

Genau genommen, liebe Freunde, besagt diese Anfrage von Johannes dem Täufer an Jesus Christus im Lukasevangelium im Kapitel 7 in den Versen 18 bis 20 noch deutlich mehr, als dies bei normalen Predigten über dieses Thema berichtet wird.

Lukas 7,18 Und die Jünger des Johannes verkündeten ihm das alles. Und Johannes rief zwei seiner Jünger zu sich 19 und sandte sie zum Herrn und ließ ihm sagen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? 20 Als aber die Männer zu ihm kamen, sprachen sie: Johannes der Täufer hat uns zu dir gesandt und lässt dir sagen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? 21 Zu der Stunde machte Jesus viele gesund von Krankheiten und Plagen und bösen Geistern, und vielen Blinden schenkte er das Augenlicht. 22 Und er antwortete und sprach zu ihnen: Geht und verkündet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, Armen wird das Evangelium gepredigt; 23 und selig ist, wer sich nicht ärgert an mir. 

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Die Predigt vom Reich Gottes!

Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn wir die Apostelgeschichte im Kapitel 8 ab Vers 4 lesen. Weil man sich fragt, was denn nun die Verstreuten, die aus Jerusalem Vertriebenen, dazu bewegte, weiterzupredigen.

Apg 8,4 Die nun zerstreut worden waren, zogen umher und predigten das Wort. 5 Philippus aber kam hinab in die Stadt Samariens und verkündigte ihnen Christus. 6 Und das Volk neigte einmütig dem zu, was Philippus sagte, als sie ihm zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat.

Es also offenbar für normal empfanden, vertrieben worden zu sein.

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Der biblische Jesus!

Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn man uns immer wieder fragt, warum wir eigentlich monarchistisch eingestellt sind, während dem bereits die Ankündigung der Geburt Jesu monarchistisch ist. Da finden wir im Lukasevangelium im Kapitel 1 im Vers 26 die Aussage:

Lukas 1,26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, 27 zu einer Jungfrau, die vertraut[1] war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. 

Bereits die Weisen aus dem Morgenland einen König in den Sternen sahen:

Mt 2,2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten.

Ein Wissen, dass sich bis zum Tod Jesu hinzieht, bei welchem Pilatus wieder bekennt, dass es sich bei Jesus um den König der Juden gehandelt hätte.

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Der Vater und ich sind eins!

Nichts in der Welt, liebe Freunde, ist verwirrender als der Johannesprolog, das 1.Kapitel des Johannesevangeliums, welches seit den Konzilen von Nicäa und Serdica einen gewaltigen Streit in der Kirche auslöst. Immer wieder die Frage aufwirft, ob Jesus nun Gott ist, oder nicht.

Johannes 1,1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.[1] 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.[2] 4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen. 6 Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. 7 Der kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeuge, auf dass alle durch ihn glaubten. 8 Er war nicht das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. 9 Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen[3]. 10 Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt erkannte es nicht. 11 Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus menschlichem Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

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Ist Jesus Gott?

Jesus ist kein Gott, hat man mir unlängst erklärt und mitgeteilt, dass doch nur der Vater Gott wäre.

Und ich habe darauf der Bibel entsprechend korrekt geantwortet, dass ich mir dies nicht vorstellen könnte. Sicher wäre, dass Jesus auch ein Gott wäre.

Und habe gemeint:

Womit wir bereits beim Ende der Ordnung angekommen wären. Denn das neue Testament erklärt uns im 2.Korinther:

2Kor 4,4 den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes.

Das also auch der Teufel ein Gott ist. Und Jesus teilt uns in Johannes 10 noch viel Außergewöhnliches mit:

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Jesus und die Pharisäer!

Es ist überraschend, liebe Freunde, warum die Pharisäer im Markusevangelium im Kapitel 2 in den Versen 23 und 24 zwar die Frage nach dem Sabbat stellen, nicht aber danach fragen, wen da Jesu Jünger eigentlich beklauen.

Markus 2,23 Und es begab sich, dass er am Sabbat durch die Kornfelder ging, und seine Jünger fingen an, während sie gingen, Ähren auszuraufen. 24 Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Sieh doch! Warum tun deine Jünger am Sabbat, was nicht erlaubt ist? 25 Und er sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen, was David tat, da er Mangel hatte und ihn hungerte, ihn und die bei ihm waren: 26 wie er ging in das Haus Gottes zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar und aß die Schaubrote, die niemand essen darf als die Priester, und gab sie auch denen, die bei ihm waren? 27 Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen. 28 So ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat. 

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