Tempelsturz oder Kleintemplerei?

Ich bin immer wieder überrascht, liebe Freunde, wenn ich im Lukasevangelium im Kapitel 19 in den Versen 20 bis 27 lese, dass Jesus die Ansicht vertritt, dass das Geld von denen genommen wird, die zu vorsichtig sind. Während dem er es dem zugedenkt, der volles Risiko ging.

Lukas 19,20 Und der dritte kam und sprach: Herr, siehe da, hier ist dein Pfund, das ich in einem Tuch verwahrt habe; 21 denn ich fürchtete mich vor dir, weil du ein harter Mann bist; du nimmst, was du nicht angelegt hast, und erntest, was du nicht gesät hast. 22 Er sprach zu ihm: Mit deinen eigenen Worten richte ich dich, du böser Knecht. Wusstest du, dass ich ein harter Mann bin, nehme, was ich nicht angelegt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe, 23 warum hast du dann mein Geld nicht zur Bank gebracht? Und wenn ich zurückgekommen wäre, hätte ich’s mit Zinsen eingefordert. 24 Und er sprach zu denen, die dabeistanden: Nehmt das Pfund von ihm und gebt’s dem, der zehn Pfund hat. 25 Und sie sprachen zu ihm: Herr, er hat doch schon zehn Pfund. 26 Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. 27 Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrsche, bringt her und macht sie vor mir nieder.

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Von Hasard und Luftschlössern!

Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn einem bewusst wird, dass man die Warnung vor dem Turbo-Kapitalismus auch schon im Evangelium, im Matthäusevangelium im Kapitel 25 in den Versen 1 bis 13 findet.

Matthäus 25,1 Dann wird das Himmelreich gleichen zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen hinaus, dem Bräutigam entgegen. 2 Aber fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. 3 Die törichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit. 4 Die klugen aber nahmen Öl mit in ihren Gefäßen, samt ihren Lampen. 5 Als nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. 6 Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen! 7 Da standen diese Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen fertig. 8 Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen. 9 Da antworteten die klugen und sprachen: Nein, sonst würde es für uns und euch nicht genug sein; geht aber zu den Händlern und kauft für euch selbst. 10 Und als sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. 11 Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf! 12 Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. 13 Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde. 

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Das System des Jesus!

Schon mit Jesus Geburt, liebe Freunde, startet de facto der Aufbau des Reich Gottes. Eines Reiches, von welchem Jesus der König ist, der unter Gott Vater steht und bei welchem ihm anderen Könige und Herren bei der Verwaltung helfen.

Offb 17,14 Die werden gegen das Lamm kämpfen, und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen.

Das politische System aber ist, glaubt man der Offenbarung direktdemokratisch:

Offb 20,6 Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Grundlagen, die genau genommen niemals in der Kirche gepredigt werden. In Wahrheit aber die eigentliche Botschaft Jesu ausmacht. So das Herodes, ein Absolutist, schon vom ersten Moment nicht wusste, was er mit dem System des Jesus soll.

Glaubst Du nicht?

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Das Unkraut unter dem Weizen!

Foto von Pongpoonat Rungrueng: https://www.pexels.com/de-de/foto/hahn-29051548/

Auch wenn man am heutigen Tag, liebe Freunde, die gesamte Welt über die frohe Botschaft, dass Gott Vater seinen Messias Jesus Christus gesendet hat, der Heiland zu uns gekommen ist, predigt, so habe ich mich im heurigen Jahr zu einer anderen Predigt entschlossen. Oder sagen wir einmal die Information anders aufzubauen.

Den Text von Matthäus 13 in den Versen 24 bis 30 mit einfließen zu lassen. Ja die Botschaft vom Unkraut unter dem Weizen.

Matthäus 13, 24 Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. 25 Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. 26 Als nun die Halme wuchsen und Frucht brachten, da fand sich auch das Unkraut. 27 Da traten die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? 28 Er sprach zu ihnen: Das hat ein Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du also, dass wir hingehen und es ausjäten? 29 Er sprach: Nein, auf dass ihr nicht zugleich den Weizen mit ausrauft, wenn ihr das Unkraut ausjätet. 30 Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um die Erntezeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; aber den Weizen sammelt in meine Scheune.

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Der Kleinste des Reich Gottes!

Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn Jesus über seinen Cousin Johannes den Täufer spricht, dass er dies nicht als Verwandter tut. Immerhin hat ja Maria als Johannes geboren wurde und Elisabeth, ihre Base schwanger war, drei Monate bei Elisabeth und ihrem Mann Zacharias gelebt.

Lukas 7,24 Als aber die Boten des Johannes fortgingen, fing Jesus an, zu dem Volk über Johannes zu reden: Was wolltet ihr sehen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das vom Wind bewegt wird? 25 Oder was wolltet ihr sehen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Menschen in weichen Kleidern? Seht, die herrliche Kleider tragen und üppig leben, die sind an den königlichen Höfen. 26 Oder was wolltet ihr sehen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Propheten? Ja, ich sage euch: Er ist mehr als ein Prophet. 27 Er ist’s, von dem geschrieben steht: »Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vor dir bereiten soll.« 28 Ich sage euch, dass unter denen, die von einer Frau geboren sind, keiner größer ist als Johannes; der aber der Kleinste ist im Reich Gottes, ist größer als er. 

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Zwischen den Zeilen lesen!

Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn wir in der Apostelgeschichte Kapitel 18 in den Versen 1 und 2 lesen, dass Paulus Auqila aus Pontus fand, weil man sich fragen könnte, woher Paulus überhaupt wusste, sich sich Auqila in Korinth aufhält.

Apg. 18,1 Danach verließ Paulus Athen und kam nach Korinth 2 und fand einen Juden mit Namen Aquila, aus Pontus gebürtig; der war mit seiner Frau Priszilla kürzlich aus Italien gekommen, weil Kaiser Klaudius allen Juden geboten hatte, Rom zu verlassen. Zu denen ging Paulus.

Und um jemand zu finden, muss ich ihn suchen. Auch wenn er letztlich den selben Beruf nämlich Zeltmacher hat.

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Gott ist zeitlos!

Es ist überraschend, liebe Freunde, wenn wir vom Apostel Paulus im Epheserbrief im Kapitel 1 ab dem Vers 3 erfahren, dass Gott uns vor allem Anbeginn auserwählt hat, weil man sich damit fragen könnte, ob vielleicht nicht nur Jesus ein Vorleben gehabt hat.

Epheser 1,3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. 4 Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe; 5 er hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, 6 zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. 7 In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, 8 die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit. 9 Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss, den er zuvor in Christus gefasst hatte, 10 um die Fülle der Zeiten heraufzuführen, auf dass alles zusammengefasst würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist, durch ihn.

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